Kriminelle Sozialschmarotzer? – Berufschancen jugendlicher Flüchtlinge in Schweinfurt

Unter dem Motto „Kriminelle Sozialschmarotzer? – Berufschancen jugendlicher Flüchtlinge in Schweinfurt“ fanden sich am 27. Oktober etwa 25 interessierte Menschen in der krosslounge der Jugendkirche kross ein. (Foto: kja Schweinfurt)
Eingeladen vom Caritas Verband Schweinfurt e.V. und der Jugendkirche kross Schweinfurt (kja Regionalstelle Schweinfurt) verfolgten und beteiligten sich etwa 25 Interessierte, Betroffene, Engagierte, ... an der Podiumsdiskussion in der krosslounge der Jugendkirche kross.
Impulsgeber für die Diskussion war der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm Neuland, der zeigt, wie „Jugendliche aus aller Welt innerhalb von zwei Jahren Sprache und Kultur des Landes (der Schweiz) kennenlernen“, wie Integration im Schweizer Projekt IBK (Die Integrations- und Berufswahlklassen der Brückenangebote Basel) funktionieren soll.
Der Kurzfilm „Die Integrationsexperten“ der Alfons Goppel Schule in Schweinfurt wurde ebenfalls gezeigt und zwei ehemalige Schüler, die an dem Film mitgewirkt hatten, saßen, zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Otter, mit Frau Kleinhenz (Willkommenslotsin der HWK), Frau Fuchs (Grünen Fraktionsvorsitzende), Frau Braun (Eingliederungsmanagerin im Jobcenter Schweinfurt) und Herrn Bandorf (Erziehungsleiter für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge im Caritas Jugendhilfezentrum Maria Schutz) auf dem Podium und kamen über die Berufschancen ausländischer Jugendlicher hier in Schweinfurt, über die Schwierigkeiten der Integration, aber auch über Ängste und Sorgen von Asylsuchenden, den Fachstellen und Ehrenamtlichen ins Gespräch.
Neben interessanten Gesprächen, den Einblicken und unterschiedlichen Schwierigkeiten in die verschiedenen Bereiche und der Erkenntnis, dass trotz gelungener Integration Abschiebungen möglich und wahrscheinlich sind, wurde deutlich, dass Vernetzung zwischen den jeweiligen Fachstellen notwendig ist und oft auch schon gelingt, Kooperationen aber, also konkrete Zusammenarbeit über die jeweiligen Bereiche von staatlichen, parteilichen, wirtschaftlichen und kirchlichen Vorgaben und Interessen erfolgen muss, um gemeinsam wirkliche Integration zu schaffen.
Integration kann nur gelingen, wenn von allen Beteiligten der uneingeschränkte Wille existiert und notwendige Voraussetzungen ermöglicht werden!
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