Kreisklasse SW 1: Vor dem letzten Spieltag: Punktgleiche Tabellenführer FC Arnstein und TSV Wülfershausen im Fernduell: Sonntag, 21. Mai, 15 Uhr

Arnsteins Coach Steffen Hümmer und Wülfershausens Thomas Pfeuffer. (Foto: privat/Hans Fick)
Arnstein (hf). Dramatik pur wird es am Sonntag im Fernduell zwischen dem FC Arnstein als Tabellenzweiten und dem punktgleichen Tabellenersten Wülfershausen geben,wenn beide ihre entscheidenden Endspiele in dieser Saison bestreiten. 58 Punkte haben beide Teams auf ihrem Konto und müssen zu Aus-wärtspartien antreten. Dabei trifft die Mannschaft von Trainer Steffen Hümmer, der seit dieser Saison den FC Arnstein unter seinen Fittichen hat, auf Türkiyemspor, den Tabellenzehnten und ganz abgeklärt analysiert er: „Die letzten Spiele mussten wir oft ersatzgeschwächt durchziehen,holten aber die notwendigen Ergebnissen und Punkte, die uns auf den zweiten Platz brachten. In dieser letzten und entscheidenden Partie müssen wir jetzt zu Türkiyemspor, ein unberechenbarer Gegner, der eine starke Rückrunde spielte. Wir wollen die Runde locker ausklingen lassen, werden aber höchsten Einsatz aufs Parkett bringen und uns in den 90 Minuten heftig zur Gegenwehr setzen. Außer dem Langzeitverletzten Kevin Peters ist unser Kader vollständig und wir können unsere stärkste Elf aufbieten.“
Und der 37-jährige, erfahrene Coach, der bereits seit sechs Jahren im Traineramt ist und schon in Ettleben, Büchold und bei den Werntalkickern trainierte, ergänzt weiter: „Das wird eine reine Kopfsache und wir müssen die Nerven bewahren, keine extra Varianten einbauen und so auftreten, wie es der Tabellenstand zeigt und wie unsere aktuelle Form eben ist, denn wir sind der Favorit und wir müssen unsere Hausaufgaben machen. Alles andere liegt nicht in unserer Hand.“
Selbstverständlich ist das Ziel ganz klar Platz eins oder wenigstens der Relegationsplatz und Trainer Steffen Hümmer führt aus: „Natürlich wäre es eine herbe Enttäuschung am Ende der Saison, wo wir so nahe dran sind, wenn wir es nicht schaffen, denn wir haben es in der eigenen Hand. Unsere Zielvorgabe war von Beginn an besser als Platz drei zu sein.Sollten wir und Wülfershausen verlieren, dann wäre der TSV Ettleben/ Werneck der lachende Dritte. Aber so weit sollte es nicht kommen. Von einer Siegesfeier im voraus ist nichts geplant, im Gegenteil, vom Trainer verboten, höchsten spontan bei positivem Ausgang.“

In der Rückrunde allen Gegnern überlegen

Wülfershausen (hf). Spannender könnte es gar nicht sein in der Kreisklasse SW -1, denn zwei Mannschaften, die DJK Wülfershausen und der FC Arnstein stehen punktgleich mit je 58 Zählern an der Tabellenspitze, wobei Wülfershausen dank des besseren Torverhältnisses Spitzenreiter ist. Zum letzten Match in dieser Saison muss der Tabellenführer in Geldersheim, dem Tabellenelften antreten um die Meisterschaft klar zu machen. Mit 4:1 fegte Wülfershausen die Waigolshäuser im vorigen Spiel vom Platz und reist voller Selbstvertrauen zum Gegner. Und das keineswegs überraschend, denn mit dem Trainerduo, Thomas Pfeuffer 9 Tore und Fabian Benkert, 40 Tore stehen treffsichere Torjäger in ihren Reihen, weil beide noch mitspielen und bisher mehr als die Hälfte der 89 Wülfers-häuser Tore schossen.
Unter der Leitung dieses Tainerduos Pfeuffer und Benkert spielte die DJK während der gesamten Saison eine führende Rolle und steht nicht zu unrecht an der Spitze, wie der clevere Coach Pfeuffer feststellt: „Die letzten Partien gewannen wir alle souverän, es gab kein ausschlaggebendes Match, das uns aufgeweckt hätte. In der Rückrunde waren wir den Gegnern überlegen und gewannen verdient. Nur einmal verloren wir in Schwanfeld. Entscheidend waren die Punkte gegen unsere starken Mitkonkurrenten, wie Arnstein, Theilheim und Ettleben/ Werneck, gegen die wir allesamt ge-wannen.
Als letzte Hürde gilt es nun am Sonntag den FC Geldersheim, der auf Rang elf steht, zu überwinden und Coach Pfeuffer, der nach neun Trainerjahren die DJK verlässt, rät zur Vorsicht: „Geldersheim ist ein ernst zunehmender Gegner. Sie haben eine gute Mannschaft und wir sind gewarnt. Im Vor-rundenspiel in Wülfershausen knöpften sie uns zwei Punkte ab und bestimmt wollen sie uns in ihrem letzten Heimspiel noch mal ärgern. Glücklicherweise können wir aus einem vollen Kader schöpfen, denn Verletzte und Gesperrte sind wieder einsatzfähig.“
Weiter resümiert Pfeuffer: „Entscheidend in diesem Endspiel ist, dass wir unsere Nerven im Griff haben und souverän auftreten, wie in den letzten Spielen. Was die Konkurrenz aus Arnstein macht interessiert uns nicht, wir sind voll auf dieses Endspiel fokussiert und lassen uns durch nichts ab-lenken. Alle Spieler wissen worum es geht und brauchen keine extra Motivation.“
„ Sollten wir erfolgreich sein, dann denken wir auch ans Feiern, aber vorher auf keinen Fall“, so der strenge 39-jährige Trainerfuchs, der nach dieser Runde in Schleerieth das Traineramt übernimmt.
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