Kindergarten Oberlauringen ist umgezogen

Das Foto zeigt bei der Einweihung des neuen Kindergartens (v. li.): Bürgermeister Friedel Heckenlauer, Diakonie-Geschäftsführer Jochen Keßler-Rosa, Kindergartenleiterin Andrea Klenk, Architekt Thomas Schuh und Pfarrer Martin Hild.
Oberlauringen (red). Der neue Oberlauringer Kindergarten ist nun offiziell eingeweiht worden, nachdem die Kinder schon im Dezember vergangenen Jahres eingezogen waren.
Schon seit 2011 wurde ber die Zukunft der Einrichtung nachgedacht, nachdem am bisherigen Standort direkt auf der gegenberliegenden Seite dringender Renovierungsbedarf bestand. Gleichzeitig mussten die Geburtenzahlen im Auge behalten werden. Gemeinde und der Grunelius-Kindergarten als Trägerverein seitens der Diakonie kamen letztendlich zu dem Entschluss, dass ein Umzug in ein leerstehendes Gebäude auf dem Gelände des Hauses Gottesgüte die beste Lösung sei.
Dennoch waren für eine Umgestaltung zum Kindergarten 850.000 Euro notwendig. Nach langen Verhandlungen mit Fördergeldgebern konnte für die zuwendungsfähigen Kosten von etwa 780.000 Euro ein 40-prozentiger Zuschuss von der Regierung Unterfranken erlangt werden (310.000 Euro). Der Trägerverein steuerte - unterstützt mit einem Darlehen der Gemeinde - 170.000 Euro aus Eigenmitteln bei. Hinzu kamen nicht unbeträchtliche Eigenleistungen durch die Eltern und Mitglieder des Kindergartenvereins. Wie Bürgermeister Friedel Heckenlauer ausführte, beliefen sich somit die Eigenmittel des Marktes Stadtlauringen auf immerhin noch 464.000 Euro. Eine sinnvolle Investition, wie er betonte, sei es doch für die Gesamtentwicklung des Marktes Stadtlauringen eminent wichtig im zweitgrößten Ortsteil eine eigene Kinderbetreuungsstätte langfristig zu erhalten.
Jochen Kessler-Rosa als Geschäftsführer der Diakonie berichtete, dass nun Platz für bis zu 40 Kindern
geschaffen worden sein, davon 12 Krippenplätze für Kinder ab einem halben Jahr. Derzeit wird eine Kleinkindgruppe und eine Regelkindergartengruppe in Oberlauringen betreut. Beheizt wird das Gebäude über die Anlage des Hauses Gottesgüte. Kessler-Rosa bedankte sich für die „sehr günstige Erbpacht“ und die stets harmonischen Gespräche mit Elternbeirat und Gemeinde.
Architekt Thomas Schuh hob die Funktionalität des Gebäudes hervor. Mit einem knappen Budget sei es gelungen,die bestehende Substanz in einen modernen und zukunftsfähigen Kindergarten zu verwandeln.
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