Karsten Klein unter die Genossen gegangen?

Für einen Tag tauschte der unterfränkische FDP Vorsitzende Karsten Klein von der Kamera begleitet seinen Wahlkampfalltag mit der JuSo Bundesvorsitzenden Johanna Uekermann. (Foto: Kontrovers Redaktion)
FDP Bezirksvorsitzender als Teilnehmer beim Format „Parteientausch“ in Kontrovers

Der unterfränkische FDP Vorsitzende und Bezirksspitzenkandidat zur Bundestagswahl, Karsten Klein, war im ersten Beitrag des dreiteiligen Formats „Parteientausch“ in der Sendung Kontrovers im Bayerischen Rundfunk zu sehen. Die SPD Bundestagskandidatin aus Straubing und JuSo Bundesvorsitzende, Johanna Uekermann, tauschte mit Klein für jeweils einen Tag ihren Wahlkampfalltag, wobei sich die beiden in die Rolle des jeweils anderen begaben. Klein erklärt: „Als ich für das Format angefragt wurde, musste ich nicht lange zögern. Im Wahlkampf wollen wir möglichst viele Bürgerinnen und Bürger für das Thema Politik interessieren und dabei gilt es auch immer wieder neue Wege der Ansprache zu finden. „Parteientausch“ ist ein spannendes Konzept, die Parteien und ihre Programme einmal auf eine ganz neue Art und Weise zu präsentieren.“
Klein ging an seinem Tauschtag in Straubing auf Haustürwahlkampf und diskutierte mit den Jungsozialisten über das Thema Rente. In Aschaffenburg musste sich Uekermann unter anderem am Infostand und beim Unternehmensbesuch bei der PASS Consulting Group zum Thema Digitalisierung als Liberale geben.
Klein: „Es war eine spannende Erfahrung. Beim Thema Bildung hat sich gezeigt, dass es durchaus auch inhaltliche Gemeinsamkeiten zwischen SPD und Freien Demokraten gibt. Bei anderen Themen liegen wir dagegen weit auseinander. Hier denke ich vor allem an unsere wichtige Forderung nach einer spürbaren Entlastung der Bürger. Von diesen Gemeinsamkeiten und Gegensätze lebt der demokratische Diskurs und ich hoffe das konnte mit diesem Format gut gezeigt werden. Was uns auf jeden Fall am meisten eint, ist unser gemeinschaftliche Engagement für unsere Demokratie. Wir werben beide dafür, dass die Wählerinnen und Wähler am 24. September ins Wahllokal gehen und ihr Kreuz bei einer demokratischen Partei machen.“
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