Kai Niklaus mit 100 Prozent der Stimmen als Kreisvorsitzender bestätigt

Kai Niklaus heißt der alte und neue Kreisvorsitzende der SPD Schweinfurt-Land. Er wurde von den Delegierten in dieser Position mit sagenhaften 100% der Stimmen im Gasthaus Geißler in Hambach bestätigt. Ebenso wurden der Schonunger Bürgermeister und Kreisrat Stefan Rottmann und die zweite Bürgermeisterin aus Schwebheim Karin Model erneut als Niklaus‘ Stellvertreter bestätigt. Neu kamen Martina Braum aus Röthlein und Thomas Meidl aus Bergrheinfeld dazu.
Als Kassierer wurde Markus Reimer aus Waigolshausen, als Schriftführerin Heike Meissner aus Schwebheim und als Pressebeauftragter Markus Hümpfer wiedergewählt. Beisitzer im Kreisvorstand sind Zehra Akcay, Karoline Bohrer-Modigell und Uwe Klein aus Dittelbrunn, Jusufi Armendi und Manuel Ehni aus Waigolshausen, Ursula Guggenbichler aus Euerbach, Bernd Haas aus Oberlauringen, Oliver Hackel und Jochen Kraft aus Euerbach, Thea Kupfer und Samantha Leubner aus Schonungen, Jürgen Mayerl und Klaus Pfister aus Gochsheim, Irmgard Pawlak und Dominik Schüler aus Geldersheim, Hanne Peetz aus Schwebheim und Horst Vöge aus Gerolzhofen. Vertreter von 60plus ist Rainer Rummert aus Oberwerrn, der AfA Marco Maiß und der Jusos Nina Hofmann. Als Revisoren wurden Wolf-Dietrich Lang aus Niederwerrn, Jürgen Sander aus Gochsheim und Inge Schumann aus Schonungen gewählt.
Niklaus ließ in seinem Bericht die Arbeit der vergangenen zwei Jahre Revue passieren. Besonders wichtig war dem Vorstand vor Ort präsent zu sein, meist mit einem Besichtigungs- bzw. Informationstermin und einer anschließenden Sitzung in einem örtlichen Gasthaus. Die LandkreisSPD will damit ansprech- und sichtbar sein.
Auch auf die politische Lage ging Niklaus ein. Er bezeichnete die SPD als eine Partei, die seit mehr als 150 Jahre von ihren Werten geleitet werde. „Die konkreten politischen Antworten und Lösungen, die wir anzubieten haben, unterliegen in der Tat einem Zeitenwechsel und den jeweiligen Herausforderungen, die sich neu stellen. Aber unsere Werte verändern sich nicht: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität!“ so Niklaus.
Hartmut Bräuer, der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, ging auf viele Projekte im Landkreis ein und zeigte sich begeistert vom Arbeitsklima in der Fraktion und im Kreistag. Die sei vor allem das Verdienst von Florian Töpper, der ein Landrat für alle sei und dies im Umgang mit den Kreisrätinnen und Kreisräten wie auch den Bürgerinnen und Bürgern deutlich mache. Bräuer habe niemals zuvor ein solch konstruktives und vertrauensvolles Arbeiten im Kreistag erlebt, was sich in den guten Ergebnissen der Arbeit widerspiegle.
Markus Hümpfer, der SPD-Bundestagskandidat aus Schonungen, hielt ein Plädoyer für mehr Gerechtigkeit. Die SPD habe in der Großen Koalition für viele Menschen das Leben verbessert, und das vielfach gegen den Widerstand der CDU/CSU. „Wir haben den Mindestlohn erkämpft, die Rente mit 63 für langjährige Beschäftigte eingeführt, wir haben das BAföG erhöht und die Kitas ausgebaut! Und wir haben im März endlich ein Gesetz beschlossen, um die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen zu verringern!“ so Hümpfer. Diese gute Politik der Sozialdemokratie müsse der Anfang für mehr Gerechtigkeit sein mit Martin Schulz als Bundeskanzler.
Ein entsprechender Antrag des Ortsvereins Schonungen mit dem Titel „Zeit für mehr Gerechtigkeit“, der eine gerechte Bildung, Zeit für Familien und mehr Gerechtigkeit in der Arbeit und im Alter in den Mittelpunkt stellte, wurde von den 50 Delegierten aus den Ortsvereinen im Landkreis Schweinfurt einstimmig angenommen.
Auch ein Antrag, der sich gegen die Abschiebungen nach Afghanistan wendet, fand die große Mehrheit der Delegierten. Laut eines UN-Berichts und nach Angaben von Hilfsorganisationen ist die Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan in den letzten Monaten gestiegen. Während sich einige Bundesländer, wie Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Berlin - alle SPD-geführt - ihrer humanitären Verantwortung bewusst seinen und Abschiebungen nach Afghanistan ausgesetzt hätten, nutzen andere, z.B. Bayern, diese Möglichkeit nicht.
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