Junge Wirtschaft im Austausch mit der bayerischen Politik

40 junge Unternehmer der Wirtschaftsjunioren nahmen an einem dreitägigen Austauschprogramm mit dem Bayerischen Landtag teil. (Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
München - Wirtschaft und Politik auf Augenhöhe: 40 junge Unternehmer der Wirtschaftsjunioren nahmen an einem dreitägigen Austauschprogramm mit dem Bayerischen Landtag teil - dem sogenannten Know-how-Transfer. Die Mitglieder des Wirtschaftsverbandes machen sich dabei für ein positives Unternehmer-Bild stark und werben für Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit. "Unser Mittelstand - Maßstäbe setzen": So lautet nicht nur das Jahresthema der Wirtschaftsjunioren Bayern, sondern auch ein Thema des Know-how-Transfers. "Wir wollen die Politiker mit den großen Themen der Politik wie Rente, Bildung und Digitalisierung konfrontieren. Der Mittelstand braucht eine klare Ausrichtung für die Zukunft", sagt Susen Knabner, Landesvorsitzende 2016 der Wirtschaftsjunioren Bayern.

Die teilnehmenden Jungunternehmer und Parlamentarier verabreden sich beim Know-how-Transfer individuell für die Projekttage oder werden einander zugeordnet. Während der Projektzeit begleiten die Wirtschaftsjunioren den jeweiligen Abgeordneten bei politischen Terminen. Außerdem diskutiert die junge Wirtschaft mit Spitzenpolitikern aller Fraktionen. Ein besonderer Höhepunkt war die Podiumsdiskussion unter dem Motto "Brennpunkt Bayern" mit prominenter Besetzung: Johannes Peter (Humedica), Dr. Martin Huber (CSU), Norman Blevins (Hanns-Seidel-Stiftung), Thorsten Glauber (Freie Wähler), Susen Knabner sowie Sascha Schnürer (WJ Bayern).

"Wir fordern einen Nachhaltigkeitscheck für Wahlversprechen - was die Politik im Wahlkampf verspricht, muss auch nach der Wahl eingehalten werden. Daran müssen sich Politiker messen lassen", sagt Sascha Schnürer, Landesvorsitzender 2017.

Die Wirtschaftsjunioren Bayern sind mit mehr als 4500 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft größter bayerischer Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Sie sind Teil des größten Netzwerks der jungen Wirtschaft, den Wirtschaftsjunioren Deutschland mit 214 Mitgliedskreisen. Bei einer deutschlandweiten Wirtschaftskraft von mehr als 120 Milliarden Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze.
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