Jahreshauptversammlung war auch von kritischen Tönen begleitet – BHG ehrt viele treue Gastronomen

Die Geehrten (Foto: Hans Peter Hepp)
Schweinfurt (red). Damit hatte Sabine Böhm nicht gerechnet: auf der Jahreshauptversammlung des bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG) ehrte Edmund Beck die Schriftführerin mit der silbernen Verdienstmedaille für langjährige Verbandsarbeit. Die Wirtin aus dem Madenhäusle ist seit Jahren nicht nur die Schriftführerin der Kreisstelle, sondern auch so etwas wie der „gute Geist“ für ihre Kollegen in Stadt und Land. Rechtsanwalt Michael Schwägerl, Leiter der Bezirksstelle Unterfranken, nutzte zusammen mit Edmund Beck die Versammlung im Hirschkeller, um sich mit Urkunden und einer Flasche Frankenwein bei einer ganzen Reihe von treuen und verdienten Mitglieder zu bedanken. In seinem kurzen Bericht blickte Beck zurück auf das Jahr 2016 und dort auf die regelmäßigen Treffen und Veranstaltungen. In diesem Jahr (2017), so Beck, werde es keine BierGenussWochen und auch kein Sommerfrühstück geben. Die Bierwochen müssen entfallen, weil sich bei der Blues Agency, die mit der Organisation betraut wurde, keine ausreichende Zahl an Wirtsleuten und Brauereien angemeldet hatte. Und das Sommerfrühstück soll 2017 einem gemeinsamen Ausflug weichen. Die Hoteliers und Wirtsleute können mit dem Bus gemeinsam zur Bierwoche nach Kulmbach fahren und dem dortigen Biermuseum einen Besuch abstatten. Wie in jedem Jahr lädt der BHG/DEHOGA Bayern zum Gastrofrühling nach München ein und fordert die Gastronomen aus ganz Unterfranken auf, im Oktober gemeinsam zum Gipfelkreuz des Kreuzberges zu wallen. Der Sommerempfang der Kreisstelle wird in diesem Jahr in Wipfeld stattfinden, bei schönem Wetter in den Weinbergen. Für eine gemeinsame Weihnachtsfeier 2017 konnte sich keiner der rund 40 Wirtsleute angesichts der vollen Terminkalender erwärmen. Vorsicht beim Umgang mit WLan-Angeboten mahnte Rechtsanwalt Michael Schwägerl an. Er gab den Gastronomen praktische Tipps, wie man „rechtliche Klippen“ im beruflichen Alltag umschiffen kann. Bürokratie-Wahnsinn Die Grußworte des Bezirksvorstandes richtete Thomas Dauenhauer an die Versammlung. Er kritisierte die immer größere Bürokratiearbeit, die von ihm und seinen Kollegen geleistet werden müsse und verwies als aktuelles Beispiel auf die neuen Richtlinien rund um die Kasse.
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