Jahresempfang der SPD Schweinfurt Stadt und Land

(Foto: Simon Hupfer)
Mit einem neuen Veranstaltungsformat startete die SPD in Stadt und Landkreis Schweinfurt anlässlich ihres Jahresempfangs ins politische Jahr. 150 Gäste aus Politik, Vereinen und Organisationen konnten sich bei zwei Gesprächsrunden – moderiert von Christian „Blacky“ Schwarz – ein Bild der gesamten SPD-Politik von Europa bis zur Kommune machen.

Stefan Rottmann, Kreisrat und Bürgermeister aus Schonungen, der für den verletzten Kreisvorsitzenden Kai Niklaus eingesprungen war, ging zu Beginn auf die politische Lage in unserem Land ein. Einerseits konnte er hocherfreut die Meldung durchgeben, dass Walter Steinmeier im ersten Wahlgang zum Bundespräsidenten gewählt wurde und auf die Mut machende Stimmung durch den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz verweisen. Andererseits sprach er auch die dunkle Seite der Politik an und nannte die AfD eine Schande für Deutschland.
Dies griff auch Landrat Florian Töpper beim einzigen Grußwort dieses Nachmittags auf und betonte wie wichtig es sei mit den Menschen im Gespräch zu bleiben. Für den Landkreis Schweinfurt konnte Töpper feststellen, dass dieser gut dastehe und für die Zukunft gerüstet sei. Er verwies darauf, dass der Landkreis das Thema Flüchtlinge gut bewältigt hätte. Der Rückbau des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld sei eine wichtige Aufgabe, bei der Transparenz und Beteiligung gefordert sei.

In der ersten Gesprächsrunde zeigte sich die Europaabgeordnete Kerstin Westphal begeistert von Martin Schulz, den sie fachlich und menschlich sehr schätze. Auf Blackys Frage, ob sie es denn anderen ehemaligen Europa-Abgeordneten gleichtun wolle und in den Bundestag wechseln wolle, meinte Westphal, dass sie ihre Arbeit für Europa sehr liebe und diese auch gerne noch weiter fortführen wolle. In den Bundestag dagegen zieht es den jungen Schonunger Gemeinderat Markus Hümpfer, der sich aufgrund der guten Stimmung für die SPD zuversichtlich zeigte, dies auch zu schaffen. Auch die Landtagsabgeordnete Kathi Petersen ging auf die gute SPD-Stimmung ein und erklärte wie wichtig es sei, diese jetzt mit guten Inhalten zu stützen.

In der zweiten Runde ging um die Kommunalpolitik und vielfach um Transparenz und Bürgernähe. Hartmut Bräuer, der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, konnte feststellen, dass diese im Landkreis Schweinfurt mit Landrat Florian Töpper wie niemals vorher umgesetzt worden sei. Thomas Meidl, der Bürgermeisterkandidat für Bergrheinfeld, wollte dies auch in seiner Gemeinde verwirklicht sehen und forderte mehr Bürgernähe und –beteiligung, die er – sollte er gewählt werden – verwirklichen würde. Ralf Hofmann, der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, griff das Thema Bildung und Wohnen auf und bedauerte, dass der Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt keine Vorstellung von der zukünftigen Entwicklung der Stadt hätte.

Zwischen den einzelnen Programmpunkten und nach dem offiziellen Teil unterhielt Mad Bob mit swingender Musik während die Gäste miteinander diskutierten, Neuigkeiten austauschten und in gelöster Atmosphäre bei einem Glas Wein oder Wasser miteinander ins Gespräch kamen.
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