Jahresehrung des CSU Ortsverbandes Üchtelhausen im Gasthaus Zellertal – Martha Lauerbach für 45 Jahre Mitgliedschaft geehrt

Auf dem Bild von links: Ingo Göllner (Ortsvorsitzender), Martha Lauerbach (45 Jahre Mitglied), Elisabeth Vornberger (stellver-tretende Vorsitzende), Georg und Rosi Mai (Goldene Hochzeit). Es fehlen Hilmar und Hiltrud Leuner (Goldene Hochzeit). (Foto: CSU Ortsverband Üchtelhausen)
Fast schon eine Tradition ist das Adventsessen des CSU Ortsverbandes Üchtelhausen mit den dazugehörigen Gemeindeteilen Zell, Weipoltshausen und Madenhausen. In diesem Jahr hat sich die Vorstandschaft wieder das Gasthaus Zellertal ausgesucht. Edi Beck und sein Team trugen wie gewohnt zum Gelingen der Veranstaltung bei. Im Mittelpunkt stand die Eh-rung von Martha Lauerbach, die bereits seit 45 Jahren Mitglied der CSU ist. Die rüstige Se-niorin ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit ihrer Tochter, persönlich an der Veranstal-tung teilzunehmen. Der Ortsvorsitzende Ingo Göllner bedankte sich für die jahrelange Treue, was in der heutigen Zeit durchaus keine Selbstverständlichkeit sei. Er überbrachte die Grüße des Bezirksvorsitzenden Gerhard Eck und der Kreisvorsitzenden Dr. Anja Weisberger.
Ebenfalls gewürdigt wurden die Ehepaare Georg/Rosi Mai und Hilmar/Hiltrud Leuner, die in diesem Jahr ihre Goldene Hochzeit feierten. Auch diese Treue ist heute leider nicht mehr selbstverständlich und gebührt nach Ansicht von Ingo Göllner allergrößten Respekt. Gene-sungswünsche sandte die Versammlung an Hilmar Leuner, der nach einem Unfall derzeit noch in einer Reha-Einrichtung ist.
Stellvertretende Vorsitzende Elisabeth Vornberger trug eine Weihnachtsgeschichte in fränkischer Mundart bei. Karin und Anika Göllner untermalten die Feier musikalisch. Das Lied: „Wann fängt Weihnachten an?“ lieferte dem Ortsvorsitzenden die ideale Überleitung für sei-nen Jahresrückblick. „Wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt, heißt es im Lied und wir haben Sicherheit und Wohlstand und sind deswegen verpflichtet, denen zu helfen, die unse-re Hilfe brauchen“, ist er überzeugt. Er vermisse jedoch die europäische Solidarität und be-fürchtet, dass die Stimmung in Deutschland kippt, weil wir die Flüchtlingsströme in Richtung Europa nicht alleine bewältigen können. Der Landkreis Schweinfurt hat mit Hilfe der vielen Ehrenamtlichen seinen Anteil beigetragen und die Flüchtlinge, nach Auflösung der Notquar-tiere in Werneck und Gerolzhofen, in den Conn-Barracks und privaten Unterkünften unterge-bracht.
Große Herausforderungen für den Landkreis sind nach Ansicht von Göllner, der auch Kreisrat ist, die Konsolidierung des Kreiskrankenhauses Geomed, die Chancen der Konversion zu nutzen und die Sanierung bzw. der Neubau des Berufsbildungszentrums-Alfons-Goppel. Für die Gemeinde Üchtelhausen ist das derzeit entstehende Gemeindeentwicklungskonzept eine wichtige Grundlage für eine bessere finanzielle Förderung dringend notwendiger Maßnahmen. Ein wichtiges Thema für viele Üchtelhäuser ist die Zukunft der Kirchbergschule. Eine Kostenschätzung des Planungsbüros geht von einem Sanierungsbedarf von über drei Millio-nen Euro aus. Abschließend dankte der Vorsitzende allen, die sich im vergangenen Jahr für den Ortsverband engagiert haben.
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