Internationales Handwerkertraining

(Foto: SHK Schweinfurt)
Schweinfurt (red). Vom Samstag, 14. Oktober, bis Donnerstag, 19. Oktober finden in Abu Dhabi die WorldSkills 2017 – die Weltmeisterschaften der Berufe - statt.
Im Rahmen der Vorbereitungen der Sparte Sanitär- und Heizungsinstallation wurde vom Montag, 31. Juli, bis Freitag, 4. August im SHK-Bundesleistungszentrum in Schweinfurt ein Internationales Training durchgeführt.
Für Deutschland nahm Lukas Heyn aus Hartenstein/Sachsen teil. Dieser hatte sich beim Endausscheid auf der Mitteldeutschen Handwerksmesse in Leipzig im Februar 2017 für Abu Dhabi qualifiziert. Wie in den vergangen Jahren nahmen auch diesmal die Teilnehmer und Experten aus der Schweiz (Markus Niederer - Chef Experte), Österreich (Thomas Hofer), Südtirol (Lorenz Rier) und Großbritannien (Paul Dodds) teil. Erstmalig dabei waren der Teilnehmer aus der Mongolei (Herr Bataa) mit Trainer und Dolmetscherin. Für Deutschland als Trainer und Experten waren André Schnabel und Josef Bock mit dabei.
Bereits am Sonntagabend reisten die Teilnehmer und Experten an. Am Montag erhielten die Teilnehmer eine Einweisung für Werkzeuge und Materialien, es wurde das aktuelle Test-Projekt besprochen und dazu gezielt einzelne Einheiten geübt. In den folgenden Tagen wurde das Projekt nach WorldSkills-Vorgaben auf Zeit durchgeführt. Jedes einzelne Werkstück wurde gemeinsam besprochen und bewertet. Die erfahrenen Experten gaben Hinweise zum Ablauf des Wettbewerbs und worauf die Teilnehmer achten sollten. Ein abwechslungsreiches Abendprogramm rundete die Trainingseinheiten ab. Unter anderem nahmen alle Beteiligten an einer Stadtführung durch Schweinfurt teil, um auch die Gastgeber-Region kennen zu lernen.
Josef Bock, Leiter des Bundesleistungszentrums SHK und André Schnabel, Experte WorldSkills, kommentierten, dass alle Teilnehmer hervorragende Anlagenmechaniker im SHK-Handwerk sind, doch sei für die Teilnahme an den WorldSkills 2017 unbedingt ein spezielles Training erforderlich. In diesem internationalen Training könnten sich die deutschsprachigen Teilnehmer mit den Erklärungen und Anweisungen in englischer Sprache vertraut machen. Hemmschwellen im Umgang mit den Teilnehmern und Experten aus den anderen Ländern würden durch dieses gegenseitige Kennenlernen abgebaut und so die Konzentration auf das eigentliche Training gefördert.
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