Institut für Fremdsprachen (IFS) feierte 20-jähriges Bestehen mit Tag der offenen Tür

Zum Tag der offenen Tür anlässlich des 20-jährigen Bestehens war auch Oberbürgermeister Sebastian Remelé (2. v. li.) gekommen. Er überbrachte die Glückwünsche der Stadt an Schulleiterin Ulla Rogers (li.). (Foto: Stefan Pfister)
„Fremdsprachen öffnen Türen“ war das Motto des diesjährigen Tags der Offenen Tür am Institut für Fremdsprachen (IFS) in Schweinfurt. Die Schule, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, war für viele Schülerinnen und Schüler ein Türöffner zu entfernten Ländern und unbekannten Kulturen, zu interessanten Arbeitsplätzen, und sogar ins Vorzimmer des Schweinfurter Oberbürgermeisters.Sebastian Remelé hob in seinem Grußwort die besondere Bedeutung der Schule für eine Industriestadt wie Schweinfurt hervor. Bildung sei das wichtigste Kulturgut, das den Schülerinnen und Schülern niemand nehmen könne. Es gebe in der Region eine Reihe von Unternehmen vom Rang eines Global Players, deren Mitarbeiter vertiefte Fremdsprachkenntnisse haben müssten. Gleichzeitig wies er aber auch auf die Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen für den kulturellen und intellektuellen Austausch innerhalb der Stadt Schweinfurt hin. Schweinfurt habe sich immer als international und weltoffen betrachtet. Zeugnisse dieser Weltoffenheit legten anschließend die Schüler und Schülerinnen der IFS bei der Feierstunde ab. Sie wurden zum einen für ihr Auslandspraktikum in London mit dem Europass ausgezeichnet, den ihnen der Oberbürgermeister überreichte. Zum anderen erinnerten sie mit einer Memory Lane an schulisch sowie international wichtige Ereignisse der letzten 20 Jahre. Mit einem Musikquiz wurde an prominente Musik der letzten zwei Jahrzehnte erinnert. Eindrucksvoll waren auch die Erfahrungsberichte ehemaliger Schülerinnen und Schüler, die in fernen Kontinenten Arbeitsstellen gefunden und sich angesiedelt haben.
Viele blicken mit Stolz auf ihre Ausbildung zurück und schätzen besonders die familiäre Atmosphäre der Schule. Neben der Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten bietet die Schule heute Deutschkurse für ehemalige amerikanische Soldaten an und leistet so einen wichtigen Beitrag zu deren Integration. Schulleiterin Ulla Rogers und ihr Team unterrichten in Deutsch, Englisch, Französisch sowie Spanisch und geben Wahlunterricht in Italienisch und Chinesisch. International und interkulturell soll es auch die nächsten 20 Jahre am IFS weitergehen. Den Anfang machen einige Schüler der Abschlussklasse, die Dank des laufenden Erasmus+ Projekts ein dreiwöchiges Praktikum in Dublin absolvieren dürfen.
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