Heimatpreis für Passionsspiele Sömmersdorf

Robert König, der Vorsitzende der Passionsspiele Sömmersdorf e. V. (Vierter von links), nahm den Heimatpreis von Heimatminister Markus Söder entgegen. Mit dabei u.a. Landrat Florian Töpper (Dritter von rechts) und Euerbachs Bürgermeister Arthur Arnold (Fünfter von rechts). (Foto: Foto: stmflh)
Die Fränkische Passionsspiele Sömmersdorf e. V. sind im Beisein von Landrat Florian Töpper von Heimatminister Markus Söder mit dem Heimatpreis Unterfranken ausgezeichnet worden. Eine Delegation der Sömmersdorfer Passionsspiele rund um dessen Vorsitzenden Robert König nahm den Preis am 11. Mai in der Würzburger Residenz entgegen. Erstmalig hat das Heimatministerium diesen Preis verliehen. Die Sömmersdorfer Delegation war eine von insgesamt sieben Preisträgern. „Heute ehren wir Menschen, die sich in Unterfranken um unsere Lebensart verdient gemacht haben. Die langjährige Passionsspieltradition in Sömmersdorf zeugt von fester christlicher Verwurzelung und starkem Gemeinschafts- und Heimatgefühl“, sagte Minister Söder in seiner Laudation.
Auch Landrat Florian Töpper gratulierte Euerbachs Bürgermeister Arthur Arnold und der Sömmersdorfer Delegation zu dieser Auszeichnung. „Die Sömmersdorfer Passionsspiele sind eine Kulturstätte von überregionaler Bedeutung. Der Heimatpreis ist einmal mehr eine verdiente Anerkennung für das ganz besondere ehrenamtliche Engagement, was in Sömmersdorf geleistet wird“, sagte Töpper.
Der Landkreis Schweinfurt unterstützte und unterstützt dieses Engagement in besonderer Weise. 2012 steuerte der Landkreis zum Umbau der Bühne 10.000 Euro bei. Im Februar dieses Jahres sicherte der Kreisausschuss sogar eine finanzielle Unterstützung über 300.000 Euro für den derzeit laufenden Neubau einer Überdachung des Zuschauerraumes zu. „Das ist eine enorme Summe, die wir in dieser Höhe als freiwillige Leistung des Landkreises selten haben. Aber im Sinne der Kultur unseres Landkreises ist es uns ein Anliegen, dass dieses 2,7 Millionen teure Projekt gelingt.“
Knapp 34.000 Besucher kamen zu den letzten Passionsspielen in 2013, 2018 ist es dann wieder so weit. Bei den alle fünf Jahre stattfindenden Passionsspielen tauchen die Zuschauer in die Passionsgeschichte vom Einzug in Jerusalem bis hin zur Auferstehung ein. Die Freilichtbühne mitten im Wald zählt zu den schönsten und mit 1.900 Plätzen zu den größten Anlagen Deutschlands. 400 Kinder, Frauen, Männer - das sind zwei Drittel der Dorfbevölkerung - wirken vor, auf und hinter der Bühne mit.
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