Gütliche Punkteteilung im kleinen Frankenderby

Die Geschichte des kleinen Frankenderbys zwischen den Würzburger Kickers und Greuther Fürth lässt sich auf zehn Minuten begrenzen. Auf jene zehn Minuten zwischen der 45. und 55. Spielminute. In der 48. Minute war es Peter Kurzweg, der in den Fürther Strafraum flankte. Die Früher Abwehr einschließlich Torhüter Megyeri wirkte orientierungslos, Tobias Schröck stand völlig frei und hatte keine Mühe um zum 1:0 zu treffen. Vier Minuten später, Ecke für Fürth, Wulnikowski faustet, der Ball trifft Diaz auf die Brust und prallt von dort ins Kickers Tor. Nicht genug das Diaz Junior bereits in einigen Szenen zuvor nicht gut aussah. Nach dem Eigentor sah er richtig alt aus und konnte doch eigentlich gar nichts dafür.
Zieht man diese zehn Spielminuten ab, dann sahen die 10 251 Zuschauer wenig erwärmendes an diesem Freitagabend in der Foyeralarm Arena. Auf beiden Seiten gab es viele Fehlpässe, selbst auf kurzem Raum, Torraumszenen waren Mangelware und sehenswerte Torschüsse die absolute Ausnahme.
Das Spiel wurde von den Defensivkräften auf beiden Seiten dominiert. Offensiv traten weder die Früher Zulj und Franke in Erscheinung und auch auf Würzburger Seite war Soriano bis auf eine Szene abgemeldet.
Was bleibt unter dem Strich: Würzburg hat den Fall nach unten vorerst gestoppt. Die Kickers haben nach zwei Niederlagen in Folge den zweiten Punkt in 2017 geholt. Und die Kickers bleiben nach der Punktteilung weiter vor den Kleeblättern.
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