Größte Investition in der Geschichte des Landkreises Schweinfurt – Neubau des Beruflichen Schulzentrums

Der Kreistag hat in seiner Dezembersitzung den Neubau des Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel beschlossen. Die Aufnahmen zeigen verschiedene aktuelle Ansichten der Schule. (Foto: Berufliches Schulzentrum Alfons Goppel)
Landkreis Schweinfurt. Der Kreistag des Landkreises Schweinfurt hat sich in seiner Dezembersitzung einstimmig für den Neubau des Beruflichen Schulzentrums Alfons Goppel (BSZ) entschieden und damit einen historischen Beschluss gefasst. Denn mit geschätzten 50 Millionen Euro Gesamtaufwand wird dies die größte Investition in der Geschichte des Landkreises sein.

„Dies ist eine Grundsatzentscheidung, die in ihrer Dimension gar nicht überschätzt werden kann“, sagte Landrat Florian Töpper in der Sitzung. Dass an dem 40 Jahre alten Schulkomplex in der Geschwister-Scholl-Straße in Schweinfurt Handlungsbedarf besteht, stand bereits seit längerem außer Frage. Zudem hat die Regierung von Unterfranken gefordert, die Raumkapazität um 3700 Quadratmeter zu steigern.

Über das wie zeigte eine umfangreiche Machbarkeitsstudie verschiedene Ansätze mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen auf. Im Raum standen eine Generalsanierung, ein kompletter Neubau auf dem gleichen Gelände, sowie ein Neubau auf einem noch zu erwerbenden Nachbargrundstück.

Der Kreistag folgte in seinem Beschluss nach ausführlichen Beratungen schließlich dem Vorschlag der Verwaltung, die eine Kombination zweier Varianten vorschlug. Demzufolge wird die Schule neu gebaut und dazu ein Teilstück auf dem Nachbargrundstück von rund 20.000 Quadratmetern angekauft.

Es ist dies eine nachhaltige Lösung mit der wir dann auch auf künftige Entwicklungen in der Schullandschaft reagieren können“, erklärten Projektleiter Frank Hart und Architektin Annette Schiemann (beide Hauptverwaltung Landratsamt).

Baubeginn soll voraussichtlich Anfang 2020 sein, die Fertigstelllung ist für 2022 geplant. Weiterverfolgt werden in diesem Zusammenhang auch die Generalsanierung der Doppelturnhalle und die Generalsanierung des Werkstattgebäudes, wobei die Generalsanierung des Werkstattgebäudes zurückgestellt wird.

Die Regierung von Unterfranken hat eine Förderung des Bauvorhabens in Aussicht gestellt. Es ist das bisher kostenträchtigste Projekt in der Geschichte des Landkreises und steht damit noch vor dem Neubau des Landratsamtes (1989), der Erweiterung des Kreisalten- und Pflegeheims in Werneck (1995) und der Erweiterung und Sanierung der Geomed-Klinik in Gerolzhofen (2000).

„Mit seinem einstimmigen Beschluss hat der Kreistag parteiübergreifend ein klares Zeichen für die Bildungslandschaft in unserer Region gesetzt. Wir gewährleisten damit, dass auch künftige Generationen bei uns beste Voraussetzungen für ihren Start ins Berufsleben haben“, sagt Töpper.

Weitere Informationen über die Schule gibt es auf deren Internetseite unter http://www.bsz-schweinfurt.de/
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