Grettstädter Dorflinde erhielt Pflegeschnitt

Pflegeschnitt für die Dorflinde (Foto: Ruth Volz)
Jedes Jahr ist der Pflegeschnitt der Dorflinde vor der Barockkirche St. Peter und Paul eine aufwändige und arbeitsintensive Maßnahme, die von den Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofs geleistet wird. Während die Friedenslinde am Ortsausgang nach Gochsheim wegen Pilzbefalls nur noch eine sehr begrenzte Lebenserwartung hat und deshalb vor zwei Jahren stark zurückgeschnitten werden musste, ist die Dorflinde in Grettstadt die größte noch bestehende ihrer Art und wurde vermutlich 1752 gepflanzt. Die Stockwerkeinteilung der Linde ist im 18. Jahrhundert, in der Barockzeit, die vielen Bäumen, Hecken und Gärten architektonische Formen aufdrückte, durch Menschenhand künstlich erzeugt worden. Rückten früher die Gemeindearbeiter über das Eichengebälk und Leitern der Linde an die Vorjahrestriebe, so bedient man sich heute einer entsprechenden Hebebühne der Firma Barth aus Donnersdorf, aber viel Arbeit ist es immer noch.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.