Glieder der deutschen Einheit – Seit 25 Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Rodewisch und Gerolzhofen

Rodewischs Bürgermeisterin Kerstin Schöniger und Gerolzhofens Bürgermeister Thorsten Wozniak beim Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Rodewisch. (Foto: Stadt Gerolzhofen)
 Gerolzhofen/Rodewisch (red). Am 24. Mai 1992 wurde der Vertrag zur Städtepartnerschaft zwischen Rodewisch in Sachsen und Gerolzhofen unterschrieben. Jetzt fand im Schlösschen auf der Schlossinsel in Rodewisch ein Festakt zum 25-jährigen Jubiläum statt. Zum Festakt waren diejenigen geladen, die die Partnerschaft initiiert hatten, und die, die sie weitergetragen und ausgebaut haben.
Rodewischs Bürgermeisterin Kerstin Schöniger und Bürgermeister Thorsten Wozniak betonten in ihren Reden, dass die Städtepartnerschaften zwischen ost- und westdeutschen Kommunen maßgeblichen Anteil daran hatten, dass Deutschland und vor allem die Menschen aus den bis dahin unterschiedlichen Systemen zusammenwuchsen. Zu Beginn stand die Partnerschaft vor allem im Zeichen von Amtshilfe aus Gerolzhofen für die Verwaltung und politisch Verantwortlichen in Rodewisch. Aber auch das Feiern kam nicht zu kurz: Das erste „fränkische Weinfest“ auf der Schlossinsel mit den Gerolzhöfern fand 1993 statt.
Im Laufe der Jahre musste sich die Städtepartnerschaft neu erfinden. Was als partnerschaftliche Amtshilfe begann, ist nun eine Städtepartnerschaft mit kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Begegnungen. Bürgermeister Wozniak betonte insbesondere auch den freundschaftlichen Kontakt mit Bürgermeisterin Schöniger. Zudem fahren regelmäßig Besuchergruppen aus Rodewisch nach Gerolzhofen – und umgekehrt, insbesondere bei den Keglern hat sich ein reger Austausch entwickelt. 
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