Frisch in den Mai: Bergfest auf dem Zabelstein

Bergfest auf dem Zabelstein (Foto: Walter Hobner)
„Wieder konnten wir zum 1. Mai ein Bergfest ausrichten, das die Erwartungen der Besucher erfüllt hat – natürlich auch die des Veranstalters“. Mit diesen Worten kam Martin Rügamer, der Vorsitzende des Gerolzhöfer Steigerwaldklubs, anlässlich des zum elften Mal auf dem Zabelstein zum 1. Mai durchgeführten Bergfestes zu einem positiven Resümee.
„Das wird dann ja wohl als das Bergfest der rauschenden Bäume in Erinnerung bleiben“, sagte ein Wanderer, der zu früher Stunde oben auf dem Zabelstein angekommen war. Dabei deutete er auf die frisch ergrünten Baumkronen, in denen ein kühler Morgenwind sein Lied sang. Und in der Tat war wärmende Kleidung dringend angeraten.
Dennoch: Nach und nach füllte sich der Festplatz; und als einleitend der ökumenische Gottesdienst begann, waren die verfügbaren Plätze fast vollständig besetzt. Im weiteren Verlauf – es war immer noch reichlich kühl – musste sogar einer der Reserve-Biertische aufgeschlagen werden. Mit dem Herannahen der Mittagszeit verließ dann zirka jeder vierte Besucher den Zabelstein; und verschiedentlich wurde schon geunkt, dieses Bergfest werde ein halber Reinfall werden.
Wende in der zweiten Halbzeit
Dann aber kam die zweite Halbzeit – um es in der Fußballersprache zu sagen. Der Wind begann nachzulassen, die Wolken waren plötzlich weg, und die Temperaturen kletterten. Gegen 14:00 Uhr war der Platz am Lingmannhaus wieder bestens gefüllt. Weil die meisten Besucher sich mit Speis und Trank stärkten und viele von ihnen dann wieder weiterzogen, hatten Neuankömmlinge gute Chancen, Plätze zu ergattern. So kam es, dass am Ende des Tages sowohl die Speisen als auch die Torten und Kuchen weitestgehend verzehrt waren.
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