Freie Demokraten haben ihre Kandidaten gekürt

Das Gruppenfoto zeigt Platz 1-5 der Landtagsliste v.l.n.r.: Wolfram Fischer, Wolfgang Kuhl, Dr. Helmut Kaltenhauser, Karl Graf von Stauffenberg, Peter Sander. (Foto: Julia Bretz/FDP Unterfranken)
Würzburg.
Am vergangenen Samstag, den 17.03.2018 trafen sich die Delegierten der unterfränkischen Freien Demokraten in Würzburg, um auf ihrer Wahlkreisversammlung die Listenreihung für Land- und Bezirkstagswahlen am 14. Oktober 2018 vorzunehmen. Die Liste für den Landtag wird angeführt von Dr. Helmut Kaltenhauser (Alzenau, Stimmkreiskandidat Aschaffenburg-Ost), Spitzenkandidatin für den Bezirkstag ist Bezirksrätin Adelheid Zimmermann (Bad Brückenau, Stimmkreiskandidatin Bad Kissingen).

In seiner Bewerbungsrede kritisierte der 56-jährige Finanzfachmann Kaltenhauser die Haushaltspolitik der CSU Staatsregierung: „Wir müssen im Freistaat wieder zurück zu einer soliden Ausgabenpolitik und einem Schuldentilgungsplan, so wie ihn die FDP in der Koalitionsregierung 2008-13 auf den Weg gebracht hat.“ Kaltenhauser forderte zudem mehr Anstrengungen im Bereich der digitalen Transformation. Hier ginge es um „weit mehr als nur schnelles Internet für alle“.
Auf Platz 2 der Liste wurde Wolfgang Kuhl (65, Erlabrunn) gewählt, gefolgt von dem Würzburger Wolfram Fischer (59) auf Platz 3. Auf dem vierten Platz konnte sich Karl Graf von Stauffenberg (47, Irmelshausen) durchsetzen, Platz 5 ging an den 45-jährigen Peter Sander aus Lohr am Main.

Adelheid Zimmermann (69), die die Liberalen bereits seit 2008 im Bezirkstag vertritt, ging in Ihrer Vorstellung auf die vielfältigen Aufgaben des Bezirks als 3. kommunale Ebene ein. Dabei betonte sie vor allem die wichtige Arbeit im Bereich der medizinischen Versorgung. Auch im Bereich der Kulturförderung möchte sich Zimmermann weiterhin aktiv einsetzten und für die Region werben.
Nach Zimmermann folgt auf Platz 2 der Bezirkstagsliste der Bezirksvorsitzende der Jungen Liberalen, Florian Kuhl (23, Medizinstudent, Erlarbunn). Ihm folgen die Haßfurterin Katrin Hiernickel (47) auf Platz 3, der Sulzbacher Markus Krebs (31) auf Platz 4 und der Aschaffenburger Johannes Rabl (34) auf Platz 5.

Insgesamt bestehen beide Wahllisten aus jeweils 19 Kandidaten, darunter die Direktkandidaten aus den 10 unterfränkischen Stimmkreisen. Die komplette Reihung können Sie dem Dokument im Anhang entnehmen.
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