FHWS-Studierende entwickeln eigene Modelle für Schlepproboter von Flugzeugen bis 7.5 Tonnen

Die Aufgabe dreier Studententeams lautete „Entwicklung eines Schlepproboters für Flugzeuge bis 7,5 t“. Team 15 mit Marc Hagemann, Timur Orta, Yannick Grünewald, Ralf Stöhling und David Betzer erläuterten der Jury ihren Lösungsansatz. (Fotos FHWS / Klein) (Foto: Katja Klein /FHWS)
21 Teams mit angehenden Ingenieurwissenschaften-Studierenden des Maschinenbaus und des Wirtschaftsingenieurwesens an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt entwickelten im Rahmen von acht Entwicklungsprojekten Lösungen und präsentierten diese professionell in englischer Sprache einer kritischen Jury aus Professoren. Die Teams 13, 14 und 15 mit je vier bis fünf Studenten hatten sich mit einer „Entwicklung eines Schlepproboters für Flugzeuge bis 7,5 Tonnen“ wissenschaftlich in Theorie und Praxis beschäftigt. Wie später bei einer Tätigkeit in der Industrie, erläuterten die jungen Akademiker in Businesskleidung ihre Aufgabe, die Herangehensweise und ihre Lösungswege innerhalb eines festen Zeitrahmens von je zwanzig Minuten.
Nach einer Recherche, welche Schlepproboter bereits am Markt sind und welche Möglichkeiten sie zu welchem Preis bieten, entwarfen die Teams – teils auch verbunden mit einem Besuch des Giebelstädter Flughafens und Gesprächen mit Beschäftigten dort – eigene Lösungsansätze auf Papier, diskutierten diese im Team, optimierten sie und entwickelten daraus ihr jeweiliges Modell, das einen Drehradius von 360 Grad gewährleisten sollte, das kleine am Boden liegende Hindernisse wie beispielsweise Kabel überwinden muss und das einen Preis von 10.000 Euro nicht überschreiten sollte.
Neben diesem wissenschaftlichen Thema gab es sieben weitere wissenschaftliche Herausforderungen, denen sich die Studierenden stellten: eine diebstahlsichere und kompakte Kajak-/Kanu-Transportvorrichtung für das Fahrrad, eine Abschussvorrichtung für Papierflieger, eine Holzabwurf-Rutsche, einen Milchaufschäumer für spezielle Espressomaschinen, eine Kabeltrommel für USB-Ladekabel oder Smartphone-Kopfhörer, einen Strandbuggy sowie eine Duschkabinen-Reinigungsvorrichtung.
Ziel der Durchführung dieser Entwicklungsprojekte ist der Anwendungsbezug sowie die realitätsnahe Vorbereitung auf Präsentationssituationen im späteren Arbeitsleben. Gefragt sind einfallsreiche, wissenschaftlich ausgearbeitete Lösungsansätze, die in einem festgelegten Zeitrahmen im Team multimedial und interdisziplinär aufbereitet werden.
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