FC Schweinfurt 05 legt klassischen Fehlstart hin

Was hatte man sich auf Seite der 05er alles vorgenommen, zum Start in die Restrunde. Nun, geblieben sind die guten Vorsätze, umgesetzt wurden sie nicht. Und so stand am Ende der Partie gegen Wacker Burghausen Stanley König strahlend auf dem Feld des Willy-Sachs-Stadion.
Wenn Sie nicht wissen wer Stanley König ist, dann ist das keine Schande für einen Fußballfan. König saß erstmals auf der Trainerbank, ersetzte den am Vormittag fristlos entlassenen Uwe Wolf.
Bereits in den ersten Spielminuten deutete sich an, dies wird kein Spiel für Fußballästheten. Beide Teams verfügten über eine starke Abwehrreihe, nach vorne ging aber kaum etwas. Viel entwickelte sich ein Spiel dessen "Höhepunkte" im Mittelfeld stattfand. Statt präzisen Pässen in den freien Raum gab es jede Menge Fehlpässe und statt Torraumszenen gab es vielmehr Langeweile in beiden Strafräumen. Die ersten 45 Minuten waren nicht dazu angetan, dass sich die 1235 Zuschauer erwärmen konnten.
Gleiches Bild in den Anfangsminuten der 2. Hälfte. Dann allerdings sorgte ein Schweinfurter Fehlpass im Mittelfeld dafür, dass zumindest die Burghausener Fans ein Erfolgserlebnis hatten. Nach dem unnötigen Ballverlust zieht Benjamin Kindsvater auf links auf und davon, Messingschlager trabt hinterher und Kindesvater schlenzt den Ball in die lange Ecke. Ein Tor, das Tor des Monats werden könnte. Fünf Minuten später versagt die 05er Abwehr erneut. Nach einem Freistoß bekommt man den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Burghausen Top-Scorer Tsoumou sagt Danke und netzt zum 0:2 ein.
In der Folge versuchen die Schweinfurter zwar den Anschlusstreffer zu erzielen, es bleibt aber bei den Versuchen. Entweder geht man zu Einzelaktionen über, oder man läuft sich in der Abwehr der Oberbayern fest. Selbst 1000prozentige gehen nicht hinein und dabei zeigt einmal mehr Adam Jabiri das ihm seine früherer Torinstinkt verloren gegangen ist. Berredendes Beispiel, in der 69. Minute muss Jabiri den Anschlusstreffer erzielen, scheitert kläglich an Eiben und im Gegenzug fällt beinahe das 0:3.
Der Schweinfurter Anschlusstreffer fällt doch noch. In Minute 90plus1 durch Krautschneider. Burghausen Coach will König davor ein Schweinfurter Foulspiel gesehen haben.
Bei dem Spielstand von 1:2 blieb es letztendlich. Es war ein gerechter Sieg von Burghausen über eine Schweinfurter Mannschaft die viel, sehr viel schuldig geblieben ist.
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