Ermittlungen nach sechs Todesfällen - Stromaggregat stieß tödliches Kohlenmonoxid aus

ARNSTEIN, LKR. MAIN-SPESSART. Nicht der Holzofen, sondern ein unsachgemäßes Stromaggregat hat die tödlichen Gase für sechs junge Erwachsene in einer Arnsteiner Gartenhütte ausgelöst. Dies ist das Ergebnis von weiteren rechtsmedizinischen Untersuchungen. Am Dienstag hatten sich Hinweise ergeben , dass die sechs Heranwachsenden an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben waren. Nun steht auch die Ursache für das Austreten des giftigen Gases fest.

Aufgrund der intensiv geführten gemeinsamen Ermittlungen der Kripo Würzburg und der Staatsanwaltschaft gehen die Ermittler inzwischen davon aus, dass das Kohlenmonoxid von einem in dem Gartenhaus betriebenen Stromaggregat ausgestoßen wurde. Die sechs Heranwachsenden starben in der Folge an dem giftigen Gas.

Das mit Benzin betriebene betroffene Gerät, das nicht in Innenräumen betrieben werden darf, wurde sichergestellt und von einem Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes begutachtet.

Die Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft richten sich jetzt auf die Klärung der derzeit noch offenen Frage, wer für das Aufstellen, die Installation und die Inbetriebnahme des Gerätes in dem Gartenhaus verantwortlich ist.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.