Ein Tag für „Helden nach Feierabend“ – ehrenamtlich aktive Menschen

 
Rund 85 ehrenamtlich aktive Menschen kamen zum Fachtag „Helden nach Feierabend“.
Schweinfurt: Landratsamt Schweinfurt | Es war ein erster Versuch und der kann als sehr gelungen bezeichnet werden: Rund 85 ehrenamtlich aktive Menschen kamen am Samstag zum Fachtag „Helden nach Feierabend“.
Es war ein erster Versuch und der kann als sehr gelungen bezeichnet werden: Rund 85 ehrenamtlich aktive Menschen kamen am Samstag zum Fachtag „Helden nach Feierabend“ in das Landratsamt Schweinfurt. „Damit kann man sehr zufrieden sein“ resümierte Karin Eberle, die Leiterin der Freiwilligenagentur GemeinSinn, die gemeinsam mit dem Kreisjugendring Schweinfurt, dem Bayerischen Landessportverband Kreis Schweinfurt, der Bayerischen Sportjugend Kreis Schweinfurt, dem Bayerischen Roten Kreuz, der Arbeiterwohlfahrt Schweinfurt Land, dem Paritätischen und den Volkshochschulen Schweinfurt und Gerolzhofen den Fachtag organisiert hatte.
Um 10 Uhr wurde der Fachtag durch das Grußwort von Kilian Kaschkat, Abteilungsleiter für Soziales und Gesundheit im Landratsamt Schweinfurt eröffnet. Er bedankte sich herzlich bei allen, die ehrenamtlich das Leben in unserem Landkreis aktiv mitgestalten. Der Fachtag sei ein hervorragendes Instrument, Anerkennung hierfür zum Ausdruck zu bringen.
Anschließend hörten die Teilnehmer einen inspirierenden Vortrag zum Thema „Ticken wir noch richtig?“ von Jonas Geißler der Agentur timesandmore angehörend. Der erste Teil des Vortrags beschrieb, wie es dazu kam, dass wir so mit der Zeit umgehen, wie wir es heutzutage tun. Im zweiten Teil des Vortrages wurden Impulse und Anregungen zu zentralen Fragen des Zeit-gemäßen Umgangs gegeben.
Ab 11:45 Uhr hatten die Teilnehmer dann die Möglichkeit, die im Vorfeld ausgesuchten Workshops zu besuchen. Durch die starke Allianz der veranstaltenden Verbände konnten hochwertige Referenten finanziert werden. Das Angebot konnte sich qualitativ wirklich mit großen, bundesweiten Kongressen messen lassen: Es wurden Themen, wie bspw. Juniorteams als Werkzeug zur Gewinnung neuer Ehrenamtlicher, Haftung und Versicherung, Softskills im Ehrenamt oder Fundraising angeboten. Diese wurden durch versierte, bundesweit tätige Referentengeleitet; so stand Prozessberaterin Viola Breuer für das Thema „Anerkennung im Engagement“ zur Verfügung, Laura Verweyeb, vom Bundesprogramm „Integration durch Sport“ moderierte „Fit für die Vielfalt“ und Thomas Stadler, Betriebswirt, Train the Trainer und Dozent der Erwachsenenbildung vertiefte mit den Teilnehmenden das Thema „Zeitmanagement“.
Aufgrund der Qualität des Programms erkennen Landes-Sportverband und Sportjugend die Teilnahme an diesem Fachtag zur Lizenzverlängerung an, ebenso wie der Kreisjugendring für die Jugendleitercard.
Bevor um 13:45 Uhr die zweite Workshop Phase eingeläutet wurde, hatten die Teilnehmer Zeit, sich bei einem leckeren Essen, welches durch das Landratsamt gestellt wurde, sich intensiv auszutauschen.

Als Höhepunkt der Veranstaltung fand eine Podiumsdiskussion mit Landrat Florian Töpper, Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber, Landtagsabgeordnete Kathi Petersen, Vorsitzender des Bundes – und Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Dr. Thomas Röbke, Vorsitzendem des TSV Grettsadt Dieter Hofmann und den beiden Preisträgern für 40 Jahre ehrenamtliche Engagement Wiltrud Werner vom Weißen Ring und Jürgen Ruß von der Wasserwacht Schweinfurt statt. Sehr provozierend wurde in die Runde mit der Aussage "Staatliche Leistungen vs. ehrenamtliches Engagement" eingestiegen. Landrat Töpper machte letztlich aus dem Eingangsslogan die griffige Zusammenfassung indem er feststellte, dass staatliche Leistungen und das ehrenamtliche Engagement nebeneinander stehen müssen und nicht gegenüber.
Insgesamt empfand es das Publikum, dass vollständig aus ehrenamtlich Aktiven bestand, als große Wertschätzung, dass sich gerade die politischen Mandatsträger die Zeit nahmen, um mit den Engagierten gemeinsam zu diskutieren. Der Dank, den die Mandatsträger an die Anwesenden aussprachen, kam an.
Die Teilnehmer hatten zum Schluss die Möglichkeit über einen Feedback-Bogen Kritik und Verbesserungsvorschläge anzubringen. Angesichts der vielen positiven Reaktionen war sich Karin Eberle aber schon am Samstagnachmittag sicher: „Es wird im kommenden Jahr eine Fortsetzung geben.“
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