Ein Baum für Schweinfurt

Der Fränkische Marktnikolaus Rüdiger Wolf hat das Geschenkehilfsprojekt „Ein Baum für Schweinfurt” eröffnet. Auch in diesem Jahr machen sich der Fränkische Marktnikolaus und seine Nikolaushelfer auf, um Geschenkpakete zu Kindern in Not aus der Region zu bringen.
Seit 1989 steht der Baum für Schweinfurt Jahr für Jahr an einem öffentlich zugänglichen Ort. In diesem Jahr wieder in der Nostalgiestube in der Passage des RückertCentrums am Marienbach. Zusammen mit Centermanager Manfred Saal und dem Sennfelder Bürgermeister Oliver Schulze behängte der Marktnikolaus den Baum für Schweinfurt mit den ersten Engelchen, die auf hilfsbereite Abholer warten.
Jeder Engel ist einem Kind in Not zugeordnet. Kindern aus der Region, die in sozial schwachen Familien leben oder von schweren Schicksalsschlägen wie Krankheit, Verlust der Eltern oder großer finanzieller Not getroffen sind.
Auf den Engeln stehen Vorname, Alter und Schicksal und ein Wunsch der Kinder. Jeder kann sich einen Engel vom Baum nehmen und für das beschriebene Kind ein Geschenkpaket packen und dieses unter den „Baum für Schweinfurt“ zurücklegen. Der Fränkische Marktnikolaus und die Nikoläuse Schweinfurts bringen dann dieses Geschenk direkt zu den betreffenden Familien.
Hilfe in Form eines Geschenkpaketes, die direkt ankommt und Kindern wirkliche Freude bringt. Das ist der Reiz dieses Projektes, sagt Projektleiter Rüdiger Wolf. Schirrmherr der Aktion ist seit Beginn der Aktion Pfarrer Roland Breitenbach.
Nicht die Quantität an Engeln, sondern die konkrete Hilfe im Einzelfall sei ausschlaggebend. Deshalb wählen die Sozialorganisationen, in diesem Jahr auch die Gemeinde Sennfeld, sowie weitere Institutionen zusammen mit dem Marktnikolaus nur solche Familien aus, die wirklich bedürftig, oder von schweren Schicksalsschlägen betroffen sind. Die Nikoläuse bitten daher um Verständnis, wenn die Anzahl der Engel begrenzt ist.
Abgegebene Pakete ohne Engel, ordnet der Nikolaus einem Kind in Not zu.
So werden im Nachgang der Aktion zwischen den Jahren auch noch einzelne Kinder in Kinderheimen besucht.
Ein Baum für Schweinfurt ist ein reines Geschenkehilfsprojekt, ohne finanzielle Einnahmen. Die Nikoläuse finanzieren die Logistik zum größten Teil aus Auftritten und Besuchen in Familien, Kindergärten und auf Weihnachtsfeiern. Die Teams sind den ganzen Dezember über unterwegs um Kinder, Betriebe und Weihnachtsfeiern zu besuchen. Auch werden von den Nikoläusen gerne einzelne Spenden in Form von Einkaufsgutscheinen, zum Kauf von Auffüllgeschenken, oder auch kleinere Geldspenden oder Tankgutscheine zur Unterstützung der Projektlogistik entgegengenommen.
Diese können bei Quadro im Rückert-Centrum abgegeben werden.
Die Nikoläuse haben sich auch sehr über den Besuch von Kindern und Eltern des Kindergarten Sankt Lukas aus Schweinfurt, der evangelischen Kindertagesstätte Sennfeld und der Firmgruppe aus Bergrheinfeld gefreut, die das Projekt mit tatkräftiger Hilfe und dem Basteln der Goldengel geholfen haben.
Auch finden noch weitere Aktionen in der Passage im RückertCentrum am und rund um den Baum für Schweinfurt statt. So können Passanten sich bei Kaffee und Kuchen zu Gunsten der Schweinfurter Kindertafel von Stefan Labus zum Projekt informieren. Am Samstag, 16. Dezember, versteigert der Marktgegen 16 Uhr für die Aktion „Ein Baum für Schweinfurt” wieder die beliebten, von Kindern während des Tages gestalteten von Kilians Bäck gestifteten Lebkuchenhäuser.
Im Bild: Centermanager Manfred Saal und Bürgermeister Oliver Schulze (Sennfeld), sowie Kinder und Eltern der Kindertagesstätte Sennfeld, Kindergarten St. Lukas und die Firmgruppe Bergrheinfeld.
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