Die Polizeiinspektion

Aus dem Stadtgebiet


Starkstromkabel von Baustelle gestohlen

Ein Verantwortlicher der Baustelle am Fischersteig meldete am Montagmorgen einen Diebstahl von selbiger. Es wurden mehrere Meter eines Starkstromkabels gestohlen.

Bei der anschließenden Sachverhaltsaufnahme vor Ort wurde ermittelt, dass der oder die Diebe im Tatzeitraum seit vergangenen Mittwoch bis zur Feststellung am Montagmorgen sich zunächst widerrechtlich Zutritt zur Baustelle geschafft haben. Dazu haben sie den Draht, der die Bauzaunelemente untereinander verbindet, durchgezwickt. Nachdem sie nun zwei Elemente so voneinander trennen konnten, gelangten sie auf das Areal. Danach begaben sie sich zielstrebig zum Baustromverteilerkasten und brachen dessen Sicherungsschloss auf. Jetzt zogen sie das Starkstromkabel vom Stecker. Nach einer Länge von knapp 20 Metern konnten sie das Kabel, welches den Baukran mit Strom versorgt, nicht mehr unter weiteren herumstehenden und schweren Gegenständen hervorziehen. Deshalb durchtrennten sie das Starkstromkabel und entwendeten so rund 20 Meter davon.
Der Beutewert beträgt rund 250 Euro.


Renitente Ladendiebin

Einige Mühen hatte der Kaufhausdetektiv eines Supermarktes am Montagnachmittag. Die von ihm auf frischer Tat ertappte Seniorin wollte sich zunächst nicht festhalten lassen und mehrmals davonlaufen. Erst nach einigem guten Zureden ließ sie sich zur Räson bringen.
Kurz nach 13 Uhr wurde die 71-jährige Schweinfurterin dabei beobachtet, wie sie insgesamt 11 Zeitschriften und fünf Musik-CD an der Kasse unbezahlt vorbeischmuggeln wollte. Als sie der Beauftragte darauf ansprechen wollte, ignorierte sie ihn über einen längeren Zeitraum und er musste eine größere Strecke hinter ihr herlaufen, bis sie endlich stehen blieb.
Der Beutewert beträgt knapp 85 Euro. Das Diebesgut wurde wieder an den Supermarkt zurückgegeben.
Die Rentnerin wird jetzt wegen Ladendiebstahls nicht geringwertiger Sachen bei der
Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.


Dieb vergeht sich an einem Citroen

Auf dem Gelände einer Autofirma hat sich in der Nacht von Sonntag auf den Montag ein Unbekannter herumgetrieben. Dabei wurde er von einem Passanten gesehen. Ob der „Schleicher“ auch für den am Morgen danach festgestellten Diebstahl verantwortlich ist, kann nur gemutmaßt werden.
Gegen 2.45 Uhr war der Passant in der Dittelbrunner Straße bei der Hausnummer 29 unterwegs. Bei der dortigen Autofirma erkannte er eine männliche Person, die mit einer hellen Hose bekleidet war. Auf den Rücken hatte der Mann einen Rucksack geschnallt. Er stand inmitten der Autos auf dem Firmenparkplatz.
Am folgenden Montagmorgen stellte der Geschäftsinhaber fest, dass von einem abgestellten Citroen C 4 alle vier Radkappen fehlten.
Das Diebesgut hat einen Wert von 160 Euro.


Weiterer Kfz-Teile-Diebstahl

Aus der Nacht von Sonntag auf Montag ist ein weiterer Fahrzeugteilediebstahl gemeldet worden. Ob die beiden Taten in Zusammenhang stehen, ist bis dato noch nicht bekannt.
Am Montag bemerkte die Besitzerin eines Citroen Berlingo, dass an ihrem vor der Nordendstraße 2 geparkten Auto ebenfalls alle vier Radkappen gestohlen worden sind.
Am Sonntag waren sie noch definitiv am Berlingo vorhanden.
Der Beuteschaden beträgt rund 120 Euro.


Verkehrsgeschehen:


Unfallfluchten - mit der Bitte um Zeugenaufrufe

-Fahrradfahrer stößt gegen Fußgängerin und „haut ab“ - leichte Verletzungen

Keine nähere Beschreibung liegt von einem Fahrradfahrer vor, der für einen Zusammenstoß mit einer Fußgängerin am Montagmorgen verantwortlich gemacht wird.
Gegen 7.45 Uhr lief eine 28-Jährige auf dem Gehweg über die Maxbrücke in Richtung Innenstadt. Kurz vor dem Abzweig zum Stadtstrand wurde sie von einem Fahrradfahrer rechts überholt. Dabei streifte der Radler die Frau aus bisher nicht bekanntem Grund mit.
Die Endzwanzigerin zog sich dadurch leichte Verletzungen an der rechten Schulter und des Rückens in Form von Hämatomen und Prellungen zu.
Sie wollte daraufhin den Unbekannten noch festhalten, der entzog sich ihr aber und radelte von dannen.


-Auf Firmenparkplatz angefahren worden

Das Anfahren seines braunen Mercedes E 350 CDI Kombi meldete der Eigentümer am Montagmittag bei der Polizei.
Gegen 7 Uhr hatte er sein Auto auf dem Parkplatz der Fa. ZF Sachs in der Röntgenstraße 7 geparkt.
Als er kurz vor 12 Uhr dahin zurückkam, wies der Mercedes nun frische Unfallspuren auf.
Ein anderer Fahrzeuglenker war mit seinem Auto gegen den Heckstoßfänger gestoßen, wodurch dieser gestaucht und gebrochen ist.
Die Reparaturkosten werden auf mindestens 1000 Euro veranschlagt.


Am Fahrbahnrand angefahren worden

Eine weitere Unfallflucht hat sich über das letzte Wochenende in der Auenstraße 13 abgespielt.
Hier wird der entstandene Blechschaden auf zirka 1500 Euro geschätzt.
Von Freitagmorgen bis zur Schadensfeststellung am Montagmorgen parkte vor dem Haus ein silberfarbener VW Passat entgegen der Fahrtrichtung.
Entweder beim Ein-, Ausparken oder beim Vorbeifahren blieb nun ein anderer Fahrzeugführer mit seinem Auto am vorderen rechten Kotflügel und dem Stoßfänger des Passats hängen.
Ohne der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen, entfernte sich der Unfallverursacher anschließend gesetzeswidrig vom Ereignisort.



Aus dem Landkreis


Diebstahl einer „Herz Jesu-Figur“
Stettbach

Vom Anwesen Kirschental 8 ist der Diebstahl einer sogenannten „Herz-Jesu-Figur“ gemeldet worden.
Bei der Kontaktaufnahme mit dem Hausbesitzer gab der an, dass es sich dabei um eine rund 55 Zentimeter hohe Gipsfigur handelt. Sie hat ein weißes Gesicht und trägt einen roten Mantel. Sie stand in einer eigens dafür angefertigten Nische neben dem Hoftor. Während der eigentliche Wert rund 100 Euro beträgt, ist der ideelle Wert um ein Vielfaches höher.
Zuletzt wurde die Figur am Sonntag um 18 Uhr wahrgenommen. Am Montag um 8.15 Uhr ist deren Verschwinden entdeckt worden.


Versuchter Aufbruch eines Opferstocks
Grafenrheinfeld

Allerspätestens vor dem „jüngsten Gericht“ wird ein Unbekannter für seinen frevlerischen Versuch des Opferstockaufbruchs zur Verantwortung gezogen werden können. Ob das irdische Gericht seiner habhaft werden kann, darf bezweifelt werden, wenn nicht noch nachträglich Augenzeugen für sein gesetzeswidriges Tun auf den Plan treten sollten. Denn bis dato ist noch nichts Weiteres über den Täter bekannt geworden.
Am Montagnachmittag stellte ein Verantwortlicher der Grafenrheinfelder Kirche am Kirchplatz fest, dass am Opferstock herummanipuliert worden ist.
Es wurden diverse Hebelspuren im Bereich des Schlosses festgestellt. Seine Türe kann jetzt nicht mehr richtig geschlossen werden. Glücklicherweise ist der Täter aber nicht an den Inhalt gekommen.
Die nun fälligen Reparaturkosten werden auf 150 Euro geschätzt.
Eventuell wurde der verhinderte Dieb bei dem Aufbruchversuch von anderen Kirchgängern gestört.

Wer diesbezügliche Feststellungen gemacht hat, solle sich bitte umgehend mit der Schweinfurter Polizeiwache in Verbindung setzen.


Verkehrsgeschehen:


Verkehrsunfall mit Sachschaden
Sulzdorf

Bei einem Verkehrsunfall am Montagmorgen in der Hauptstraße sind geschätzte 7500 Euro Blechschaden entstanden.
Dazu kam es, als gegen 8.35 Uhr ein 64-Jähriger mit seinem Toyota RAV4 geradeaus über die Kreuzung Hauptstraße/Am Alten Berg in das Industriegebiet fuhr. Hierbei übersah er die Vorfahrt einer von rechts kommenden 53-Jährigen mit ihrem VW Up.
Trotz einiger Deformierungen blieben aber beide Fahrzeuge nach dem Unfall noch fahrtüchtig.


Wildunfälle

-SW 32, Wetzhausen - Sulzdorf

Bereits am vergangenen Freitag hat sich auf der Kreisstraße 32 ein Wildunfall ereignet.
Kurz vor 18 Uhr fuhr ein Audi A 4 Lenker von Wetzhausen in Richtung Sulzdorf.
Kurz vor Sulzdorf lief ein von links kommendes Reh auf die Straße und prallte gegen das Fahrzeug. Das Tier war sofort tot und ist später vom Jagdpächter abgeholt worden.
Der Sachschaden beträgt geschätzte 2500 Euro.


-SW 15, Waigolshausen - Theilheim

Auf 4000 Euro wird der Blechschaden geschätzt, der bei einem weiteren Wildunfall an einem Audi A 6 entstanden ist.
Dessen Fahrer war mit seinem Fahrzeug am Montagmorgen um 5.30 Uhr unterwegs.
Bei der Fahrt auf der Kreisstraße 15 zwischen Waigolshausen und Theilheim kam es zu dem Zusammenstoß mit dem Wildtier, als dieses von rechts kommend auf die Straße sprang.
Diese Kollision überlebte das Reh nicht und wurde danach vom Jagdpächter „entsorgt“.
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