Die ESKAGE ernennt Ex-Präsidenten Werner Dürr zum Ehrensenator

Zahlreiche Auszeichnungen gab es am Fest- und Ehrenabend der ESKAGE. Das Foto zeigt die Geehrten zusammen mit dem Schweinfurter Prinzenpaar Sergei I. und Tanja II., 3. Präsident Franz Fleischer (links) und 2. Präsident Sven Anders (rechts).
Schweinfurt (eva). Er ist eine Art Erntedankfest für die Mitglieder, der Fest- und Ehrenabend der ESKAGE, der traditionell nach dem Rathaussturm stattfindet. Im Mittelpunkt der Ehrungen stand in diesem Jahr Werner Dürr, der sich über Jahrzehnte hinweg in vielfältigen Funktionen für die eSKAGE verdient gemacht hat.
„Ihre Mitgliedschaft und ihr Engagement sind es, die unsere Gesellschaft am Leben erhalten“, begrüßte Präsident Horst Dinkel die zahlreichen Mitglieder. Sein besonderer Gruß galt dem Vertreter des Fastnachts-Verband Franken, Beirat Volker Leikam sowie dem Prinzenpaar Sergei I. und Tanja II. In seinem Jahresrückblick sprach Horst Dinkel von einem „durchwachsenen Jahr.“ Das Wort „Stimmungshochburg“ haben die Prunksitzungen einmal mehr unterstrichen. Rathaussturm und Faschingszug seien einmal mehr Publikumsmagneten in der Stadt gewesen. Beide Veranstaltungen hätten zwar viele Schaulustige angezogen, letztlich wurden sie finanziell von der ESKAGE getragen. Eine hervorragende Nachwuchsarbeit leisten die Trainer(innen) und Betreuer(innen) der Garden. Aber auch für den Tanzsportverein gilt: Ohne finanzielle Unterstützung ist diese Jugend- und Aktivenarbeit nicht aufrecht zu erhalten.
Den Auftakt der Ehrungen machte die Verleihung der Vereinsnadel in Bronze. Sie erhielten Samira Castelnovo, Florian und Stefanie Backes, Pascal Dürr und Barbara Walton. Mit der silbernen Vereinsnadel wurden Ronald Kessler, Pia Roth und Sophie Sauer geehrt, die goldene Nadel erhielten Isabel Engelhaft und Valeria Ilina. Mit dem Elefant in Silber wurden Nicole Engel, Maria Labus und Wolfgang Scholz geehrt, den Goldenen Elefanten gab es für Antje Günzler. Für langjährige Mitgliedschaft wurden Gisela Claner (40) und Peter Fabian (25) ausgezeichnet.
Höhepunkt der Vereinsehrungen war die Verleihung der Ehrensenatorenwürde an Werner Dürr. Werner Dürr trat als Schweinfurter Faschingsprinz im Jahr 1984 in die Gesellschaft ein, die in der Folge zu seinem zweiten Zuhause werden sollte. Auf der Bühne war der Bergler Gastronom bei den „Höppeleskracken“, den „Altstadtcasanovas“, dem Gaudi-Express“ und den „Lali Pops“ aktiv. Von 1995 bis 2017 war Werner Dürr Präsident der ESKAGE. Daneben war er Prinzenpaarwerber und Zugmarschall. „Der heutige Ehrenabend ist für mich eine besondere Herausforderung. Es gilt einen verdienten Menschen zu Ehren, den wir alle in unserer Mitte schmerzlich vermissen“, führte Horst Dinkel zu Beginn der Laudatio aus, die er emotional behindert nicht zu Ende brachte. 3. Präsident Franz Fleischer war es, der die Verdienste des „wunderbaren Menschen Werner Dürr, den wir in unseren Herzen bewahren und nicht vergessen werden“ aufzählte.. Anstelle des schwer erkrankten Ex-Prinzen nahm seine Ehefrau Irene die Urkunde in Empfang.
Ehrungen gaben auch seitens des Fastnachts-Verband Franken. Der Sessionsorder des FVF wurde Sabine Fleischer und Sandra From-Starrach  Die FVF-Ehrennadel in Silber erhielten Gerhard Reisch, Sabine Woytinnek, Annika Kmetkova und Madeleine v. d. Heide. Florian Dinkel wurde für sein langjähriges Engagement mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet und Stefan Labus (wir berichteten9 erhielt den Till von Franken.
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