Die ESKAGE bietet ein buntes karnevalistisches Feuerwerk

  ESKAGE-Veranstaltungscenter am Sonntagmorgen, 0.30 Uhr. Während die Lalli Pops einen Hit nach dem anderen auf der Bühne singen wirkt Prinzessin Tanja I. etwas angeschlagen. Die schwangerne Hoheit scheint müde, aber sie hält tapfer dagegen bis zum Finale ihrer „aktiven Untertanen“. Wie die begeisterten Gäste im vollbesetzten Saal will auch sie keinen der vielen Höhepunkte verpassen, welche die erste Prunksitzung der ESKAGE bietet.
Der Clowntanz der Jüngsten aus dem großen Fundus der ESKAGE-Garden eröffnet die über fünfstündige Sitzung. In farbenprächtigen Kostümen beeindrucken die 16 jungen Mädchen durch Schwung und kindliche Unbekümmertheit. Trainerin Andrea Stegner und ihren Co`s, Darleen Zilch und Annika Kmetkova sorgen mit ihren Kids für einen verheißungsvollen Auftakt.
Es folgt der Einzug des Schweinfurter Prinzenpaares, Prinz Robert I. und Prinzessin Tanja I. mit Gefolge, bestehend aus Fahnenträger, Elferrat und Juniorengarde. „Mit dem Salz in der Suppe“, dem Marschtanz, so Präsident Horst Dinkel, bringt die Juniorengarde im Anschluss den Saal auf „Betriebstemperatur“. Einheizen, das ist auch das Metier des „Till“. In bekannt, bewährter Art und Weise blickt Peter Halbig scharfzüngig auf das Weltgeschehen. Ob es Merkel Angela, der Türken Döner Erdogan ein Winterkorn oder (darf nicht fehlen) Trump, was sie leisten „das hält`st im Kopf nicht aus“. Letztlich erhält seine 3. Strophe der Bayernhymne: „Gott mit dir du Land der Franken“ die ersten Zugaberufe.
Auch wenn Horst Dinkel sie als Nesthäkchen ankündigt, Pia Roth hat längst die Bühne der Büttenredner erobert. Was sie so alles ihrem Tagebuch anvertraut, welch schlitzohrigen Opa sie hat, das bringt viel Szenenapplaus. Und letztlich bekommt die selbst ernannte Bundeskanzlerin des Jahres 2037 mit der Forderung: „Legt Gochsheim und die A70 tiefer, damit Sennfeld wieder einen freien Blick auf den Steigerwald hat“ die erste Rakete des Abend.
Zwei sehenswerte Tänze unterstreichen erneut die hohe Klasse der ESKAGE-Garden. Hohe Ausstrahlungskraft der Tänzerinnen und tolle Sprünge zeichnen den Marschtanz der Jugend aus, farbenprächtige Pinguinkostüme und spielerische Anmut bietet der neue Schautanz der Junioren (Trainerin Nancy Steiner). Nicht nur als Trainerin und Aktivengardisten, auch als Büttenrednerin ist Nancy Steiner seit vielen Jahren nicht mehr von der ESKAGE-Bühne wegzudenken. Als Pflegekraft Tamara Schön plaudert sie aus dem Nähkästchen des Haus Sonnenuntergang. So ganz nebenbei teilt sie auch Seitenhiebe aus. Für das Einmann-Orchester Eugen Vogel „Ich glaub de Verein zahlt Schmerzensgeld für ihn“ sowie den Helferrat „Was ihr von dort knacken hört, das sind die Zahn- und Gelenkprotesen“ .
Bevor es in die Pause geht zeigen einmal mehr die „Dream Boys and Woman“ des Dramatischen verein Niederwerrn ihre Klasse. Ihr Play Back Show lässt selbst den Prinzen nicht mehr ruhig sitzen. Mit der „Holzgitarre“ rockt er ebenfalls auf der Bühne ab.
Neue Kostüme, bekannt große tänzerische Klasse. Das Aushängeschild der Gesellschaft, Dinkel, die Aktivengrade eröffnet den zweiten Sitzungsteil mit einem Marschtanz. Es folgen, einmalig in der Session, die „Meister der schrägen Töne“, die Kaiser-Wilhelm-Kapelle aus Schwangau. Wenn die personifizierte Gestalt von König Ludwig. Wenn Max, der Dirigent der Schwangauer auf der Bühne abrockt, dann tobt der Saal. Ex-Prinz Karl-Heinz Wennemuth hat die 24-Mann-Kapelle eingeladen. Eine Kapelle die mit der Altneihausner Feuerwehrkapelle keinen Vergleich scheuen muss.
Die Sportwelt zu Gast auf der ESKAGE-Bühne das bietet die Spätlese. Rasch wechselnde Szenenbilder bei den Sportarten, eine rhythmische Wassergymnastik wie man sie wohl nie mehr zu sehen bekommt, am Schluss haben sich alle Aktive Edelmetall verdient.
Neu auf der Bühne ist das Duo „Maja und Willi“, Celine Danzer und Sina Siebeneichler. Für die Texte der beiden Fernseh-Bienen, die demnächst in LSDS (Langnese sucht die Superbiene) sowie "Biene sucht Blüte" zu sehen sind, zeichnet der ESKAGE-Cheftexter Peter Fabian zuständig. In die Welt der „Kobolde und Feen“ entführt das Männerballett. Farbenprächtige Kostüme und ein ebenso gekonnt getanzter Irish Folk, die Trainer Marc Blüml und Matthias Reinwald haben ihre „Truppe“ in Hochform gebracht.
Bevor beim Schautanz der Aktiven die Rocklegenden die Welthits früherer Jahre wieder auferstehen lassen sorgt die Gesangsgruppe der ESKAGE, die Lalli Pops für den nächsten ausgelassenen Höhepunkt. Das Markenzeichen von Christine Walter-Helk, Sabine Schodorf, Karl-Heinz Schodorf, Rainer Walter-Helk, Rainer Siebeneichler und Frontman Stefan Labus sind die Stimmungs- und Fetenhits. Mit “Special Guest“ Stefan Funk sorgen sie für eine Polonäse nach der anderen.
Nach gut fünfeinhalb Stunden setzt das Finale den gekonnten Schlusspunkt. Dreimal lädt die ESKAGE noch zu ihrer Prunksitzung ein. Für die Sitzungen am Freitag, 24. und Samstag, 25. Februar sowie am Rosenmontag 27. Februar gibt es noch einige Restkarten an der Abendkasse.
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