Die 7. Klassen der Hugo-von-Trimberg-Schule übten in den Werkstätten der SHK-Innung

Welchen Beruf soll ich erlernen? – Eine Frage, auf die jede Schülerin und jeder Schüler eine Antwort finden muss.Die praxisbezogene Berufsorientierung in der 7. Klasse ist hier eine ganz entscheidende Hilfe: In zwei Wochen „Werkstatttage“ im SHK-Bildungszentrum am Hainig können die Teilnehmenden in über zehn Berufsfelder „hineinschnuppern“, selbst Hand anlegen und ausprobieren, welche Tätigkeiten sie gut können. Das Angebot reicht von Körperpflege bis Hotel und Gaststätten, von Verkauf und Verwaltung bis hin zu den technischen Bereichen
SHK- und Kfz-Handwerk, Elektrotechnik, Metall- und Holzbearbeitung. Hierbei können auch falsche Vorstellungen von beruflichen Arbeiten korrigiert werden: Das lange Stehen ist oft recht ungewohnt. Oder eine Schülerin stellt fest: Die technischen Tätigkeiten gehen mir gut von der Hand und die Umsetzung des Plans fällt mir leicht. – Vielleicht sollte ich einen technischen Beruf ergreifen?
Anhand der gewonnenen Erkenntnisse können die Schüler dann für das Praktikum in der 8. Klasse eine gute Vorauswahl treffen.
Der Geschäftsstellenleiter der Innung für Spengler-, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK-Innung) in Schweinfurt, Josef Bock weiß: In jedem Jahr gibt es etliche Auszubildende, die ihre Ausbildung bereits im 1. Lehrjahr abbrechen. Und das oft, weil sie falsche Vorstellungen von den Anforderungen des Berufes haben.
Daher nutzt auch die Hugo-von-Trimberg-Schule in Niederwerrn schon seit 2003 das Angebot der SHK-Innung und besucht mit ihren Schülern der 7. Klasse die Werkstatttage. Denn der Vorteil liegt klar auf der Hand: Gut informierte Schüler haben es leichter, den für sie geeigneten Beruf zu finden.
Aufgrund der Insolvenz des Arbeitsförderungszentrums (afz) in Schweinfurt, mit dem die SHK-Innung in den letzten Jahren im Bereich der Berufsorientierung zusammengearbeitet hat, hätten in diesem Jahr die Werkstatttage nicht durchgeführt werden können. Kurzerhand hat der Gemeinderat der Gemeinde Niederwerrn einstimmig beschlossen: Wir springen ein und übernehmen die Kosten, damit auch in diesem Jahr unsere Schüler die Vorteile der Berufsorientierung nutzen können!
Bürgermeisterin Bettina Bärmann besuchte die Schülerinnen und Schüler während der ersten Woche und überzeugte sich persönlich davon, dass die Teilnehmenden einen praxisnahen Einblick in die verschiedenen Berufe bekommen.
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