Deutsches Musiktreffen 60plus in Bad Kissingen mit Interpreten aus ganz Deutschland

Bad Kissingen (el). Der Max-Littmann-Saal in Bad Kissingen bot den würdigen Rahmen für die erneute Auflage des Deutschen Musiktreffens 60plus. 700 begeisterte Zuhörer erlebten beim ausverkauften Eröffnungskonzert die besten deutschen Seniorenchöre und Musikvereinigungen. Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder sprach in seiner Funktion als Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände ebenso Grußworte wie Landtagsabgeordneter Thomas Goppel als Präsident der Bayerischen Musikrates und Vorsitzender der Senioren-Union Bayern.
Über drei Tage gab es Darbietungen und Konzerte, sowie einen Gottesdienst am Abschlusstag.
Das Deutschen Musiktreffens 60plus ist Weiterentwicklung des Deutschen Orchestertreffens 60+ aus dem Jahr 2013 in Bad Kissingen. Die enorme Resonanz auf diese erste Großveranstaltung auf der Bundesebene löste den Wunsch aus, bei einem Folgetreffen auch Chöre einzubeziehen. Die Argumente für regelmäßige musikalische Aktivitäten während der wachsenden, nachberuflichen Lebensphase treffen gleichermaßen für das Orchestermusizieren wie für das Chorsingen zu, denn Instrumentalspiel und Singen in der Gemeinschaft.
Für Ernst Burgbacher, Präsident der Bundesvereinigung Chor- und Orchesterverbände, werde viel zu viel über die Risiken einer überalternden Gesellschaft gesprochen Er forderte, wie in anderen Lebensbereichen auch, „die Chancen der länger lebenden Gesellschaft“ zu erkennen und zu nutzen. Paul Lehrieder freute sich, dass sich Senioren einmischen, mitdenken und sich ehrenamtlich engagieren. Musik sei dabei ein gutes Mittel zur Gesunderhaltung.
Thomas Goppel freute sich über den mondänen Rahmen, der der Veranstaltung den ihr zustehenden Rahmen bot. Der Generationenwandel werde nicht nur eine Herausforderung für die Zukunft sein, sondern sie durchaus auch positiv verändern.
Unter der Projektleitung von Hans-Walter Berg und der eloquenten Moderation von Malia von Haussen waren die vier typischen Einheiten – Akkordeon-, Blas-, Zupf- und Streichorchester – sowie die drei typischen Chor-Formationen – Männer-, Frauen- und gemischter Chor – zum Zuge gekommen. Aus allen Teilen der Republik waren entsprechende Formationen angereist, etwa die 58 Damen des Frankenprojektchores oder das saarländische Seniorenzupforchester. Mit dabei waren unter anderem auch das Ensemble 2010 aus Pforzheim, der Altruppiner Chor oder das Bezirksseniorenakkordeonorchester aus Würm/Nagold. Durch eine Castingshow hatten beispielsweise die German Silver Singers schon einen gewissen Bekanntheitsgrad erfahren.
Vor dem großen Finale hatte das BezirksOldieBlasOrchester Mindelheim seinen Auftritt. Für die große Schlusschoreografie unter der Leitung von Prof. Hans-Walter Berg hatte Wieland Reißmann ein eigenes Arrangement mit weithin bekannten Evergreens aufgesetzt.
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