Der Nachsommer Schweinfurt ist ein fester Bestandteil des Kulturlebens in Franken – Grenzüberschreitungen zum Sommerausklang

Bei der offiziellen Vorstellung des Nachsommer Programms (v. li.): Kulturamtsleiter Christian Kreppel, Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Hauptsponsor Fabian Faber und Programmkoordinator Dr. Clemens Lukas. (Foto: Daniel Wiener)
Schweinfurt (red). Vor Vertretern der Sponsoren hat Dr. Clemes Lukas, Programmkoordinator des Schweinfurter Nachsommers die Höhepunkte der diesjährigen Veranstaltung im Volvo-Autohaus Faber vorgestellt. Faber ist der neue Hauptsponsor dieser insgesamt zehn Auftritte umfassenden Serie, die zum 18. Mal stattfindet und am Freitag, 8. September, beginnt. Schauplatz ist wie im Vorjahr Halle 411 von SKF. Dorthin war der Nachsommer umgezogen, um der großen nachfrage gerecht zu werden.
Faber-Geschäftsführer Florian Faber begrüßte die Gäste und wies auf den engen Zusammenhang der beiden schwedischen Marken Volvo und SKF hin. Dies habe sich hervorragend ergänzt und die Entscheidung zur Hauptsponsorschaft erleichtert.
Oberbürgermeister Sebastian Remelé wollte die Sparkasse als dritten, großen Sponsoren nicht vergessen, denn ohne finanzielle Hilfe könne ein derart großartiges Programm nicht zu erschwinglichen Preisen angeboten werden.
Kulturamtsleiter Christian Kreppel gefiel der Zusatzname „Grenzüberschreitungen“ auch im 18. Jahr sehr gut, beschreibe er doch sehr präzise, was hinter dem Nachsommer stehe. Diese sei eben mehr als nur eine reine Konzertveranstaltung, er gehe eben weit darüber hinaus. Die Werte der humanistischen Gesellschaft werden damit wiedergegeben.
Dr. Clemens Lukas stellte die einzelnen Programmpunkte vor. An vier Wochenenden werden hochkarätige Künstler aus dem In- und Ausland die Stadt am Main, in der Kunst und Industrie eine inspirierende Symbiose eingehen, besuchen und dem Publikum Konzerte in spannenden, charmanten Locations präsentieren. Die neue Konzerthalle des Nachsommer hat das Publikum im vergangenen Jahr mitgerissen: Wo sonst Wälzlager hergestellt werden, entstehen beim Nachsommer in diesem Herbst nicht weniger bewegende musikalische und visuelle Erlebnisse und Emotionen in der großen SKF Halle 411.
Die Produktion geht also weiter. Ohne Metall geht es auch hier nicht: Canadian Brass und Moop Mama mit ihrem Urban Brass nutzen das gleiche Material, aber musikalisch liegen Welten zwischen den Stilen. Die stampfenden Pressen werden ersetzt durch Percussion: Perkussionisten von drei Kontinenten vereinen sich rhythmisch zu einem einzigartigen World Percussion Ensemble, während ein besonders begabter Vokal-Perkussionist auch den Grundrhythmus für die angesagte A-cappella-Band Viva Voce spendet. Der körperliche Einsatz kommt von den beiden Tanzkompagnien, die faszinierend mit Licht und Schatten spielen: Das eVolution dance theater verwandelt sich in einen „Night Garden“; die Mobilés präsentieren das berauschende Schattentanztheater „Moving Shadows“. Der (Feen-)Staub wird auch geliefert: Die drei Südtiroler Feen von Ganes verzaubern mit Liedern in ihrer Muttersprache Ladinisch; Anna Depenbusch beglückt mit ihrer umwerfend charmanten Stimme einem neuen Album. Und nicht zuletzt bringt das groovende Jazz-Streichtrio DuckTapeTicket gelbe Enten in die Kunsthalle.
Die Besucher erwartet wieder ein internationales, hochkarätiges und abwechslungsreiches Programm, das über den Tellerrand schaut und immer wieder neue Entdeckungen verspricht. Eine Übersicht finden Sie auf den nächsten Seiten und auf den neuen Webseiten – schauen Sie doch dort mal vorbei und lassen Sie sich inspirieren. Der Vorverkauf beginnt am Mittwoch, 24. Mai!
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