Der FC Schweinfurt 05 startet in Nürnberg in die Regionalliga-Saison

Schweinfurt (eva). An diesem Wochenende startet die Saison 2017/18 in der Regionalliga Bayern, die sechste Saison seit Einführung im Jahr 2012. Anders als in den letzten Jahren startet diesmal der FC Schweinfurt 05 als einer der Topfavoriten auf den Titel. Dies ergab nicht nur eine Umfrage unter den 19 Trainer der Regionalligateams, dies unterstrichen auch FC-Präsident Markus Wolf und Trainer Gerd Klaus bei der Pressekonferenz vor dem Start am Samstag in Nürnberg.
„Wir wollen oben mitspielen, um die Plätze 1 bis 3“, nennt Präsident Wolf die Zielsetzung. Man wisse, das man eine gute Mannschaft habe, als Amateurmannschaft eine der Besten in der Liga. Was der Mannschaft um Kapitän Marco Janz zusätzlich entgegenkomme, man wisse mit dem Druck umzugehen, der auf der Mannschaft lastet. „Gesunder Druck ist ok“, so Wolf, der die weiteren Zielsetzungen wie folgt formuliert: „Wir wollen den Fußball in Schweinfurt weiterentwickeln, wirtschaftlich gesund und mit etwas Risiko.“ Und irgendwann (in den kommenden zwei Jahren) will man den Lohn ernten, der da Aufstieg heißt.
Ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden werden laut Gerd Klaus die Bayern Amateure, die U23 des FCA und die 60er. Wobei man bei den letztgenannten nicht weis wo die Mannschaft steht. „1860 kommt runter und keiner weis wo die stehen. Wenn die Löwen in dieser Saison nicht Meister werden, dann sicher in der darauf folgenden“, blickt Wolf in die Zukunft. Bedeutet übersetzt, der FC Schweinfurt sollte in dieser Saison den Fokus auf die Meisterschaft richten.
Bereits das Auftaktspiel am heutigen Samstag (Spielbeginn 14 Uhr im Frankenstadion) wird richtungsweisend für das Team von Gerd Klaus. Auch wenn der Gegner, 1. FC Nürnberg II, Beine eine komplette Mannschaft gewechselt hat, 13 Neuzugängen stehen neun Abgänge gegenüber, ist das Team von Neu-Trainer Reiner Geyer kein Leichtgewicht. Gewarnt sind die 05er alle Mal, ist man doch vor wenigen Wochen dem FCN II mit 3:4 unterlegen.
Fehlen wird auf Schweinfurter Seite auf alle Fälle Lukas Billick. Der Ex-Würzburger fällt nach gebrochenen Sprunggelenk noch acht bis 10 Wochen aus. Nicht sicher ist auch der Einsatz von Innenverteidiger Matthias Strohmaier. Durch die Breite des Kaders sind die Ausfälle kompensierbar, wie Marius Willsch weis. „Jeder gibt im Training Vollgas. Der Konkurrenzkampf im Team ist groß.“ Will heißen, der FC 05 fährt mit breiter Brust nach Nürnberg. Ihr erstes Heimspiel bestreiten die „Schnüdel“ am Freitag, 21, Juli. Gegner ist der Aufsteiger VfB Eichstätt, Spielbeginn ist um 19 Uhr.

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