Bundesorden für ehrenamtliches Engagement - Hannelore Seitz erhält die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Im Bild von links: 1) Stellv. Vorsitzender IG Niere Peter Ziegler, Auszeichnungsanreger Udo Albrecht, Bergrheinfelds 2. Bürgermeister Dieter Wagner, Hannelore Seitz, Landrat Florian Töpper, MdL Kathi Petersen. (Foto: Landratsamt Schweinfurt, Uta Baumann) (Foto: Landratsamt Schweinfurt, Uta Baumann)
Landkreis Schweinfurt. Als einen „der schönsten Anlässe, die man sich nur wünschen kann“ – so hat Landrat Florian Töpper die Aushändigung von Ehrenzeichen an verdiente Bürger des Landkreises Schweinfurt bezeichnet. Zu diesen Personen zählt auch Hannelore Seitz aus Bergrheinfeld, die nun im Rahmen einer Feierstunde für ihr ehrenamtliches Engagement mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wurde.

Für ihr jahrelanges Engagement als Vorsitzende der „Interessengemeinschaft Niere Schweinfurt/Haßberge e. V.“ erhielt Seitz neben der Verdienstmedaille auch eine Urkunde mit der Unterschrift des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck sowie einen Blumenstrauß.

Ziele des Vereins und damit auch des Wirkens von Hannelore Seitz ist die Interessensvertretung der 182 Vereinsmitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Institutionen und Krankenkassen sowie die Betreuung der Mitglieder in körperlicher und psychischer Hinsicht, sei es durch Einzelberatungen oder auch in Vorträgen. Zur Mitgliederbetreuung gehört auch die Organisation von Feierlichkeiten, oder Gemeinschaftsfahrten, die Hannelore Seitz plant und betreut.

Durch ihre kompetente Art und der jahrelangen Erfahrung rund um die Themen Organspende, Hirntod und Nierentransplantation ist sie nicht nur für Vereinsmitglieder eine gefragte Ansprechpartnerin in Rechtsfragen oder bei Hilfsmöglichkeiten. Prävention und Aufklärungsarbeit leistet der Verein auch durch Messeauftritte oder Vorträge in Schulen, Vereinen und Einrichtungen der Alten-und Krankenpflege. Auch auf Bundesebene referiert Seitz regelmäßig ehrenamtlich bei Arbeitskreisen über selbige Themen.

Das Engagement von Hannelore Seitz ist als wahrer „Fulltime-Job“ zu bezeichnen. Nicht weniger als 70 Wochenstunden – in Spitzenzeiten gar bis zu 100 – bringt Hannelore Seitz für ihre Arbeit in der Interessengemeinschaft auf. Hinzu kommt der emotionale Aufwand durch Gespräche mit Betroffenen oder Kritikern. Dies erfordert viel Ausdauer und Durchsetzungsvermögen, Organisationsgeschick und Verlässlichkeit. Mit ihrer freundlichen und hilfsbereiten Art und der Motivation, den Menschen ein gutes „Weiterleben“ zu ermöglichen leistet Hannelore Seitz einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft.
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