Bildung der Organe der Schülermitverantwortung in Unterfranken bei den Mittelschulen und Förderzentren abgeschlossen

Das Bild zeigt (v. l.): Gustav Eirich (Bereichsleiter 4 Schulen Regierung von Unterfranken), Lia von Gahlen (Bezirksschülersprecherin für den Bereich Mittelschulen), Jasmin Rohleder (Vertreterin für den Bereich Mittelschulen), Marcel Deschner (Bezirksschülersprecher für den Bereich Förderzentren), Nico Krug (Vertreter für den Bereich Förderzentren), Florian Viering (Lehrer vom Sachgebiet Grund- und Mittelschulen) und Michael Rappöhn (Studienrat im Förderschuldienst vom Sachgebiet Förderschulen). (Foto: Johannes Hardenacke/Regierung von Unterfranken)
In der Regierung von Unterfranken wurden gestern die neuen Bezirksschülersprecher der Mittelschulen und Förderzentren gewählt. Die beteiligten Kreis- und Regionalschülersprecher stellten sich vor dem Wahldurchgang persönlich, ihre Schule und ihre Vorhaben als Schülersprecher im Plenum vor und wurden ausführlich über die konkreten Aufgaben des Bezirksschülersprechers informiert. Anschließend wählten sie bei den Mittelschulen Lia von Gahlen (Gustav-Woehrnitz-Mittelschule, Lohr am Main) und Jasmin Rohleder (Mittelschule Miltenberg), bei den Förderzentren Marcel Deschner (Don-Bosco-Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung, Würzburg) und Nico Krug (Adolph-Kolping-Schule, Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung, Würzburg) zum Bezirksschülersprecher/-in, sowie deren Stellvertreter/-in.
Damit verfügen die 105 staatl. Mittelschulen und die 49 Förderzentren in Unterfranken auf Bezirksebene für das laufende Schuljahr über eine personalisierte Schülervertretung. Rund 27.000 Schülerinnen und Schüler der beiden Schularten werden von nun an von den neu gewählten Bezirksschülersprechern in Unterfranken vertreten.
Landesweit wird den Schülern aller Schularten nach der Grundschule die Möglichkeit gegeben, Leben und Unterricht ihrer Schule mit zu gestalten. Zu den Aufgaben der Schülermitverantwortung gehören dabei insbesondere die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen, die Übernahme von Ordnungsaufgaben, die Wahrnehmung schulischer Interessen der Schüler und die Mithilfe bei der Lösung von Konfliktfällen. Auch wenn der Schwerpunkt der Schülermitverantwortung naturgemäß damit bei den Schulen selbst liegt, ermöglichen die regelmäßigen Treffen den gewählten Vertretern auf Bezirks- und Landesebene einen wichtigen Erfahrungsaustausch, sowie dem Landesschülerrat eine landesweite Repräsentanz und Stimme.
Die gewählten Bezirksschülersprecher bilden künftig auf Landesebene mit den anderen Vertretern der weiterführenden Schulen aller bayerischen Regierungsbezirke die Landesschülerkonferenz. Diese wiederum wählt am Mittwoch, 30. November bzw. Donnerstag, 1. Dezember aus ihrer Mitte für ein Jahr ihren geschäftsführenden Vorstand, den Landesschülerrat. Die Landesschülerkonferenz und der Landesschülerrat sind seit 01.08.2008 gesetzlich im Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz (BayEUG) verankert. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass in dieser Vertretung wertvolle Arbeit geleistet wird, welche von Politik, Verwaltung, Eltern- und Lehrerschaft mit großem Interesse verfolgt wird.
Abteilungsdirektor Gustav Eirich (Bereichsleiter Schulen der Regierung von Unterfranken) gratulierte den neuen Bezirksschülervertretern der jeweiligen Schularten zu ihrer erfolgreichen Wahl aus der Mitte der bereits gewählten Kreisschüler- bzw. Stadtschülersprecher im Mittelschulbereich sowie der Regionalschülersprecher im Bereich der Förderzentren.
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