Bildsatiren der Reformationszeit

Gruppenbild (v.l.): Evang. Pfarrer Reiner Apel, Museumsleiter Klaus Vogt, Dr. Dr. Patrick Melber (konzipierte die Ausstellung), Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, Bürgermeister Thorsten Wozniak und kath. Pfarrer Stefan Mai. Foto: Glotzmann/Stadt Gerolzhofen (Foto: Glotzmann)
Gerolzhofen.
Am Freitagabend wurde die Ausstellung „Lutherbock und Papstesel - Bildsatiren der Reformationszeit“ im Museum Johanniskapelle eröffnet. Die Bildsatiren sind noch bis einschließlich 5. Juni 2017 zu sehen.

Die Umbruchszeit der Reformation erreichte ihre Breitenwirkung und Dynamik vor allem durch die Erfindung des Buchdrucks: Das erste Massenmedienereignis in der Geschichte. In den Druckerzeugnissen haben sich die Gruppierungen nichts geschenkt. Fremdwahrnehmungen, Differenzen und Positionierungen zeigen sich nicht nur im Text. Die Bilderspitzen die Aussagen auf besondere Weise zu und verbreiten die Positionen gerade auch bei den einfachen Menschen. Sie stehen heutigen Karikaturen in nichts nach.

Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Bildsatiren der Reformationszeit und hilft so in die Stimmung und Emotion dieser für uns heute so wichtigen Zeit einzutauchen. Dabei werden die Darstellungen gegenübergestellt, um die Spannung zwischen den Lagern aufzuzeigen. Zugleich ist es eine Anregung, sich mit Eigenwahrnehmung und Fremd-wahrnehmung auseinanderzusetzen.

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 14:00 - 17:00 Uhr und für Gruppen auf Anfrage und zu den Terminen der Veranstaltungen des Begleitprogramms.

Mehr dazu: http://www.gerolzhofen.de/event_70176.html
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