Bayerns Gesundheitsministerin weiht Kernspintomograph und Computertomograph ein – Bayerische Spitzenmedizin im Orthopädischen Krankenhaus Schloss Werneck

Bei der offiziellen Einweihung des neuen 3-Tesla-Kernspintomographen (MRT) in der Orthopädischen Klinik Schloss Werneck (v.l.): Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Christian Hendrich, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Prof. Dr. Knut Eberhardt und Bezirksrätin Karin Renner. (Foto: Rudi Merkl)
Seit Jahren gehört das Orthopädische Krankenhaus Werneck zur Top-Gruppe der Orthopädischen Kliniken in Deutschland. Dank modernster Bildgebungstechniken können dort nun Eingriffe noch schonender und größtenteils minimal-invasiv gemacht werden. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml übergab nun einen neuen 3-Tesla-Kernspintomographen (MRT) und einen entsprechenden Computertomographen (CT) ganz offiziell ihren Bestimmungen.

Perle des Bezirks


Bereits im Frühjahr letzten Jahres wurde der mehrere Tonnen schwere Magnet im Schloss Werneck angeliefert und in einer spektakulären Aktion an seinen Bestimmungsort gebracht. Im Rahmen einer Feierstunde wurde nun das neue Geräte ganz offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt und seiner Bestimmung übergeben. In ihrem Grußwort lobte Bezirksrätin Karin Renner, die wegen des überraschenden Blitzeises für Bezirkstagspräsidenten Erwin Dotzel in die Bresche gesprungen war, die Orthopädische Klinik eine wahre „Perle des Bezirks“ und einen Ort der Spitzenmedizin.

Top-Adresse für Endoprothetik


Dem stimmte auch die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml zu und betonte: „Werneck ist ein herausragendes Beispiel für bayerische Spitzenmedizin. Darüber hinaus ist das Krankenhaus ein wichtiges Standbein für den Bezirk Unterfranken und eine der ersten Adressen für Endoprothetik in Deutschland!“ Neben einer optimalen technischen und räumlichen Ausstattung, komme es aber immer auch auf die menschliche Komponente an. In diesem Zusammenhang dankte die Ministerin, die während ihres Medizinstudiums selbst einige Tage in Werneck verbracht hatte, allen hier Tätigen für ihr Engagement und ihre Empathie, die diese tagtäglich dem Patienten entgegenbrächten.

Neue Möglichkeiten


Im Anschluss informierten der ärztliche Direktor, Prof. Dr. Christian Hendrich, und Prof. Dr. Knut Eberhardt, der das MRT-Kompetenzzentrum in Werneck aufgebaut hat, die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten der neuen Tomographen. Durch die Verschmelzung von Magnetresonanztomographie und Computertomografie erhalte man in der Medizin viel aussagekräftigere Aufnahmen und könne Operationen weitaus schonender und minimal invasiv durchführen, so Hendrich. In diesem Zusammenhang berichtete der ärztliche Direktor von Hüftimplantaten aus dem 3D-Drucker, die in einem minimalen Eingriff an ihren Platz geschoben werden können. „Früher waren das Operationen, die uns an die Grenzen gebracht haben!“

Ehrengast kam leider nicht

Um den geladen Ehrengästen zu zeigen, wie leistungsfähig das Orthopädische Krankenhaus Schloss Werneck ist, hatten die Verantwortlichen eigentlich den deutschen Fußballnationalspieler Karim Bellarabi nach Werneck eingeladen. Dieser wurde 2013 hier erfolgreich behandelt. Doch wegen der Niederlage seines Vereins Bayer Leverkusen am vergangenen Wochenende musste der Fußballer kurzfristig noch einige extra Trainingseinheiten absolvieren. Stellvertretend war aber sein Manager Konstantin Liolois gekommen und dankte der Klinik für die erfolgreiche Behandlung. Eine Schambeinentzündung sei eine langwierige Krankheit, so Liolois. Man wisse nie, wann der Spieler wieder auflaufen könne und das übe einen enormen Druck aus. In diesem Zusammenhang betonte Prof. Dr. Henrich nochmals, dass man in Werneck natürlich nicht nur prominente Spitzensportler behandle, sondern alle Menschen bestmöglich medizinisch versorge.
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