Bayerischer Fußball-Verband befragt Mitglieder – Bald fünf Wechsel pro Spiel möglich?

Der Bayxerische Fußballverband befragt derzeit seine Mitglieder über drei mögliche Neuregelungen im Spielbetrieb. Im wesentlichen geht es um den Einsatz von Spielern in verschiedenen Spielklassen seines Vereins, den Einsatz von jüngeren A-Juniorenspielern in Herrenmannschaften und um eine mögliche Erhöhung des Auswechselkontingents von drei auf fünf Spieler.Nachdem inzwischen schon eine ganze Reihe an Kreisverbänden befragt wurde, zeichnet sich in den ersten beiden Punkten ein einheitliches und klares Meinungsbild ab. So möchten die Vereine auch weiterhin eine gewisse Sperrzeit sehen, wenn ein Spieler in einer höherklassigen Mannschaft eingesetzt war, ehe er wieder in einer niedrigeren Klasse spielen darf. Auch dem Einsatz von Spielern des jüngeren A-Juniorenjahrgangs stehen die Vereine positiv gegenüber, sobald der Spieler das 18. Lebensjahr vollendet hat. Unausgeglichen und oft auch knapp ist jedoch bislang das Stimmungsbild zu weiteren Einwechslungen. Zum Auftakt der Befragungen in Peißenberg (Kreis Zugspitze) hatten sich lediglich 40,64 Prozent für eine Erhöhung ausgesprochen, dagegen 59,36 Prozent. Auch in Würzburg kamen die Befürworter lediglich auf 45 Prozent Im Kreis Aschaffenburg schafften es hingegen die Befürworter auf 51,7 Prozent.
Zuletzt durften auch die Kreise Schweinfurt und Rhön abstimmen. Ein Erhöhung des Auswechselskontingents findet demnach auch im Kreis Schweinfurt keine Mehrheit denn nur 48 Prozent fänden das gut. In der Rhön hingegen fand die Erhöhung mit 54 Prozent eine klare Zustimmung.
Aus der Rhön kommt auch ein weiterer Antrag, der beim dortigen Kreistag mit 75 Prozent Zustimmung erhielt: Für den einheitlichen Rundenbeginn für alle Herren-Spielklassen auf Kreisebene sprachen sich 75 Prozent aus, dagegen 25 Prozent. Von dort kam auch der Vorschlag, die Altersklassen im Juniorenbereich von zwei auf drei Jahre zu strecken, was von der Mehrheit des dortigen Kreistages befürwortet wurde. Der Antrag wird nun an den Bezirkstag Unterfranken zur weiteren Behandlung weitergegeben.
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