Baufreigabe für B 286 bei Schwebheim erteilt

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt bei der Übergabe der Baufreigabe an MdB Dr. Anja Weisgerber (Foto: Büro Weisgerber)
Nachdem bereits im Juli mit der Erneuerung der Brücke über die Industriestraße Schwebheim begonnen wurde, übergab Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) heute die Baufreigabe für den gesamten vierstreifigen Ausbau der B 286 zwischen Schweinfurt (A 70) und Schwebheim an die örtliche Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber.

„Wie versprochen geht der Ausbau der B 286 Schritt für Schritt voran. Mit der heutigen Baufreigabe wurden die finanziellen Voraussetzungen für den 4,3 Kilometer langen Hauptteil des Ausbauprojektes zwischen Schweinfurt und Schwebheim samt Lärmschutz geschaffen, so dass mit den Bauarbeiten bald begonnen werden kann“, freut sich Dr. Anja Weisgerber, die sich zusammen mit Staatssekretär Gerhard Eck seit vielen Jahren für das Vorhaben eingesetzt hat. „Mein Dank gilt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt sowie der Parlamentarischen Staatssekretärin Dorothee Bär für die Freigabe der notwendigen Finanzmittel für den 33 Millionen Euro teuren vierstreifigen Abschnitt“, so die Abgeordnete.

„Der Verkehr auf der B 286 hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Mit dem Ausbau der Straße kann auch der geforderte Lärmschutz installiert werden. Auch die Unfallgefahr wird gesenkt, die sich aktuell etwa noch bei riskanten Überholmanövern oder durch die vergleichsweise kurzen Ein- und Ausfädelspuren ergeben“, ergänzt Dr. Anja Weisgerber. Das Bundesverkehrsministerium rechnet mit einer Bauzeit von 2018 bis 2020. Bereits im Herbst dieses Jahres soll mit Rodungsarbeiten begonnen werden.

Die B 286 verbindet als wichtige überregionale Fernverkehrsstraße das Industriezentrum Schweinfurt mit der im Süden verlaufenden Autobahn A 3 und erschließt das Mittelzentrum Gerolzhofen sowie dessen Umlandgemeinden. Mit dem vierstreifigen Ausbau und der Nachrüstung der notwendigen Ein- und Ausfädelungsstreifen zwischen Schweinfurt und Schwebheim werden verkehrliche sowie bauliche Defizite beseitigt.

Die Regierung von Unterfranken hat Ende Juni 2017 Baurecht für den Abschnitt zwischen Schweinfurt und Schwebheim geschaffen und den Planfeststellungsbeschluss für den vierstreifigen Ausbau der Bundesstraße erlassen.

Für den sich anschließenden südlichen Abschnitt von Schwebheim bis zur A 3 bei Wiesentheid wurde ein Ausbaukonzept aus acht – teilweise bereits realisierten – dreistreifigen Abschnitten entwickelt, in denen der Anbau von wechselseitigen Überholfahrstreifen erfolgt.
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