Auto-Freizeit-Sport auf dem Volksfestplatz wurde feierlich eröffnet - Noch bis Sonntag können Neuheiten, Gebrauchte und Zubehör in Augenschein genommen werden

Schweinfurt. Die Sonne ist der Auto-Freizeit-Sport im allgemeinen hold. So war es auch diesesmal am letzten Tag im März. Freitag und Samstag ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr.
Vorsitzender Peter Leisentritt sprach bei der offiziellen Eröffnung vor Vertretern der Autohäuser, politischer Prominenz und Verbandsoberen von einer ungezwungenen Veranstaltung, bei der jeder Schauen, Zusehen und Kaufentscheidungen treffen kann. 40 Aussteller sind mit 650 Ausstellungsobjekten vertreten, die neben Autos auch Nutzfahrzeuge oder Fahrräder umfassen.
Weil es einige Autohändler aus den Anfangsjahren nicht mehr gibt, wurde die Grenze für Aussteller auch in den Landkreis hinein geöffnet. So ist das Angebot nicht nur größer, sondern auch vielfältiger geworden. Insbesondere die Elektromobilität sei dabei eine große Herausforderung. Automobilhändler können dabei nur verkaufen, was Technik und Ingenieure hervorbringen und die Politik an Rahmenbedingungen schafft. Nach Leisentritts Einschätzung sei das Elektro-Auto derzeit nur für den Stadt- oder Nahverkehr geeignet. Auch selbstfahrende Autos werden noch sehr lange brauchen, bis sie alltagstauglich sind. Wobei Leisentritt bewußt provokant die Frage stellte: „Wollen wir das überhaupt?“ Er sieht damit einen erheblichen Eingriff in die persönliche Freiheit und den Fahrspaß, den das Autofahren schließlich auch mit sich bringt.
Roland Hoier, Obermeister der Kfz-Innung Unterfranken sprach von einem „Genuß dieses Meer an Autos zu sehen“. 150 Neuerscheinungen weltweit wird es 2017 geben. Das „Modellfeuerwerk“ deckt dabei jeden Wunsch ab. Auf der AUTO-FREIZEIT-SPORT habe aber jeder die Möglichkeit sich einen gebündelten Überblick zu verschaffen. 16.000 markengebundene Autohäuser gebe es in Deutschland. Car-Sharing sei ein weiteres Angebotsfeld dieser Autohäuser. Probefahrten mit Elektromobilen werden sehr gut angenommen. „Wir müssen uns immer wieder neu erfinden“, sagte Hoier. Mit 3,35 Mio. Neuzulassungebn wurde 2016 der Höchstand seit dem Jahr der Abwrackprämie 2009 erreicht. Davon profitiere auch das Werkstattgeschäft. Auch für dieses Jahr werden wieder 3,2 Mio. Neuzulassungen erwartet. Zudem floriere das geschäft mit Gebrauchtwagen. 7,3 Mio. Besitzumschreibungen habe es 2016 gegeben.
Landrat Florian Töpper konstatierte, dass sich „Negativschlagzeilen nicht negativ ausgewirkt haben“. Mobilität wird heutzutage neu und anders diskutiert, wobei der Umweltgedanke immer mitspiele. Viele Neuerungen werden nicht über Nach wirksam werden.
Oberbürgermeister Sebastian Remelé warb für Verständnis für die derzeit laufenden Straßenverkehrsmaßnahmen in der Stadt. Langfristig werde man sich freuen, dass alles ertüchtigt wurde und fit für die Zukunft ist. Das Parkleitsystem werde erneuert und das Thema E-Mobilität sei in Schweinfurt stark vertrteten. Die Schweinfurter Großindustrie zähle zu den führenden Unternehmen weltweit.
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