Aus dem Polizeibericht – Zwei Roller gestohlen - beide wieder aufgefunden

Aus dem Stadtgebiet


Einbrecher in ein Kellerabteil

Aus dem Mehrfamilienhaus Breslaustraße 54 ging am Samstagnachmittag die Anzeige über den Einbruch in ein Kellerabteil ein.
Da der Abteilbesitzer zuletzt Ende April in seinem Kellerraum war, kann die Tatzeit nun bis dahin zurückreichen. Ein genauer Tatzeitpunkt lässt sich folglich nicht mehr eruieren.
Bei der Tatortbesichtigung konnte festgestellt werden, dass der Unbekannte mit brachialer Gewalt vorging, indem er die Tür mit aller Kraft aufgerissen hat. Aus dem Innern stahl er dann zwei leere, kleinere Bierfässer. Weitere Spuren hinterließ er nicht.
Der Sach- wie auch der Beuteschaden beträgt jeweils zirka 50 Euro.


Beschädigte Fahrzeuge

Mehrere mutwillig beschädigte Fahrzeuge wurden über das Wochenende bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Dabei ist immer beträchtlicher Sachschaden entstanden.

-Bereits eine Woche zuvor liegt eine Sachbeschädigung, die sich zwischen Samstagnachmittag, 13. Mai und Sonntagvormittag, 14. Mai, zugetragen hat.
Hier ist der Tatort die Ernst-Sachs-Straße 28, der Firmenparkplatz von SKF.
Im angegebenen Zeitraum parkte dort ein goldfarbener Ford Fiesta.
Mittels eines Schlüssels oder eines anderen spitzen Gegenstandes verursachte der Unbekannte vier wellenförmige längere Kratzer; einen auf der Motorhaube, jeweils einen auf beiden Türen und noch einen auf dem rechten Kotflügel.
Die Schadensschätzung beläuft sich auf 1500 Euro.

-Zwischen diesem Samstagabend, bis zur Feststellung am Sonntagmittag, an der Breslaustraße 54. An einem dort geparkten grauen Audi A 6 wurde die gesamte Fahrertüre inklusive der Scheibe mit Hundekot verschmiert.
Ob dabei ein Lackschaden entstanden ist, lässt der Halter noch überprüfen.

-Ebenfalls zwischen Samstagabend und Sonntagmittag, in diesem Fall im Aurachweg 4.
Der vor dem Anwesen abgestellte graue Kia Sorrento war anscheinend jemand ein Dorn im Auge und er hat ihn an der hinteren linken Seite mit mehreren Lackkratzern versehen.
Zudem wurden noch mehrere Solarlampen zusammengetreten, die zur Zierde im Eingangsbereich des Hauses aufgesteckt sind.
Der Gesamtschaden beträgt zirka 1250 Euro.


Fahrrad gediebt

Ein Mountainbike im Wert von 1000 Euro hat seit der Samstagnacht einen neuen Besitzer.
Das Opfer stellte sein Fahrrad um Mitternacht an der Johann-Sebastian-Straße 19 ab. Per Seilschloss verband er es mit der Briefkastenhalterung. Das hinderte den Dieb jedoch nicht, es zu stehlen. Am Sonntag gegen die Mittagszeit fiel der Diebstahl auf. Es lag nur noch das durchgezwickte Kabel am Tatort.
Auffällig ist, dass jetzt auf dem Fußgängerüberweg in der Nähe des Tatorts ein unbekanntes, minderwertiges Fahrrad steht, das hier nicht hingehört. Eventuell hat es der Täter „im Tausch“ zurückgelassen.
Das gestohlene, hochwertige Rad ist ein Mountainbike von auffälliger schwarzer und orangefarbener Lackierung.


Bonsaibaum beschädigt

In der Nacht von Samstag auf den Sonntag hat ein Unbekannter der Adresse Celtesstraße 22 „seine Aufwartung gemacht“.
An einem vor dem Haus gepflanzten Bonsai Baum hat er seine überschüssigen Kräfte ausgelassen und dadurch die Pflanze höchstwahrscheinlich total beschädigt.
Laut dem Eigentümer ist dabei ein Schaden von 700 Euro entstanden.
Vom Täter ist noch nichts bekannt.


Hinweistafel zerstört

Von einem Verantwortlichen der Aral-Tankstelle im Gewerbegebiet Maintal, Straßburgstraße 1, ist auch eine mutwillige Sachbeschädigung zur Anzeige gebracht worden.
Im Zeitraum zwischen Samstag- und Sonntagnachmittag hat dort jemand die Hinweistafel „Super Wash“ eingetreten oder eingeschlagen und dadurch vollkommen zerstört.
Der Sachschaden beträgt 1500 Euro.
Hinweise zu einem möglichen Täter gibt es noch keine.


Verkehrsgeschehen:


Verkehrsunfall mit schwer verletztem Motorradfahrer

Am späten Sonntagnachmittag ereignete sich am Abzweig der Straße „Am Oberndorfer Weiher“ in die Würzburger Straße ein Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer schwerste Verletzungen erlitten hat. Lebensgefahr besteht nach Auskunft des an die Unfallstelle eilenden Notarztes jedoch nicht. Der Schwerverletzte kam in ein Schweinfurter Krankenhaus.
Gegen 19.20 Uhr fuhr der 61-Jährige aus dem Landkreis Bad Kissingen mit seinem Kraftrad der Marke Sachs Roadster 650 auf der Straße „Am Oberndorfer Weiher“ in Richtung zur Würzburger Straße. Hier wollte er nach rechts abbiegen. Entgegenkommend fuhr eine 30-jährige Schweinfurterin mit ihrem Audi A 3 auf der Würzburger Straße und wollte ihrerseits nach links in die Straße „Am Oberndorfer Weiher“ einbiegen.
Laut mehreren übereinstimmenden Zeugenangaben kam der Motorradfahrer aus bisher noch ungeklärter Ursache vor dem Einmündungsbereich zu Fall. Dabei schlitterte er mit seiner Maschine auf der Fahrbahn weiter und prallte schließlich ziemlich heftig gegen den Audi. Mit mehreren inneren Verletzungen und Brüchen transportierte der Rettungsdienst den Zweiradfahrer von der Unfallstelle weg.
Beide Fahrzeuge waren hernach nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Der Gesamtschaden beträgt zirka 13 000 Euro.


Betrunkener Autofahrer verursacht Verkehrsunfall - Blutentnahme - Führerschein sichergestellt

Ein stark betrunkener Autofahrer hat am späten Sonntagabend in der Franz-Schubert-Straße einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein nicht unerheblicher Sachschaden entstanden ist. Daraufhin musste sich der 38-jährige Schweinfurter einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde sichergestellt.
Gegen 22.15 Uhr befuhr der Unfallverursacher mit seinem Peugeot 407 die Franz-Schubert-Straße und kam vermutlich in Folge seiner hohen Alkoholisierung zu weit nach rechts und stieß hier frontal gegen einen am rechten Fahrbahnrand ordnungsgemäß abgestellten Anhänger. Durch die Wucht des starken Aufpralls hat sich die Deichsel des Anhängers in einen nahegelegenen Alleebaum gebohrt, so dass dieser dadurch irreparabel beschädigt worden ist.
Bei der Unfallaufnahme wurde eine starke Alkoholisierung des Fahrers festgestellt. Dies wurde bei einem anschließenden Atemalkoholtest bestätigt, der Beschuldigte pustete 2,5 Promille in das Testgerät.
Das hatte zur Folge, dass er eine durch einen Arzt vorgenommene Blutentnahme über sich ergehen lassen musste und sein Führerschein ihm abgenommen worden ist.
Der geht jetzt mit einer Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung an die Staatsanwaltschaft.
Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden wird auf rund 12 000 Euro geschätzt.
Der Pkw des Unfallverursachers musste abgeschleppt werden.



Aus dem Landkreis


Fahrzeug beschädigt
Obbach

Von dem Anwesen „Am Finkenweg 3“ ist die mutwillige Sachbeschädigung an einem geparkten Auto zur Anzeige gebracht worden.
Demnach parkte der Lkw von General Motors, Typenbezeichnung Sierra SLT, seit dem Mittwochmorgen vor dem Haus.
Als ihn der Eigentümer am frühen Samstagnachmittag waschen wollte, fiel ihm auf, dass der Lack der linken Fondtüre und des linken hinteren Radlaufs mit mehreren Kratzern versehen worden ist.
Dazu gebrauchte der Unbekannte einen Schlüssel oder ein sonstiges spitzes Werkzeug.
Der Schaden wird in Richtung 1000 Euro taxiert.


Zwei Roller gestohlen - beide wieder aufgefunden
Niederwerrn

-Seinen rund noch 400 Euro teuren Roller, der ihm in der Nacht von Samstag auf den Sonntag gestohlen worden ist, konnte das Diebstahlopfer am Sonntagmittag selbst wieder auffinden. Durch die vom Täter abgerissene Lenkholmabdeckung ist jetzt jedoch ein Schaden von 150 Euro entstanden.
Am Sonntagmittag entdeckte der Eigentümer des schwarzen Peugeot Rollers, dass sein vor dem Anwesen in der Keplerstraße 1 abgestelltes Vehikel nicht mehr an seinem Abstellort stand. Sofort machte er sich auf die Suche und konnte ihn wirklich nicht unweit davon entfernt und kurzgeschlossen am Spielplatz in der Ehrlichstraße wieder auffinden und mit nach Hause nehmen.

-Bei einem zweiten Rollerdiebstahl, der ebenfalls in der Nacht von Samstag auf den Sonntag nicht unweit des ersten Tatorts, dieses Mal in der Keplerstraße 5, stattgefunden hat, ist das Vehikel ebenfalls nicht unweit vom Tatort wieder aufgefunden worden.
Im zweiten Fall stand das schwarze Kleinkraftrad des Herstellers Jinan ebenfalls vor der Haustür. Er wurde auch kurzgeschlossen und nach einer Fahrt von wenigen hundert Metern wieder „weggeworfen“.
Der Sachschaden beträgt rund 150 Euro.

Über den vermutlich alleinhandelnden Dieb der beiden geschilderten Fälle ist derzeit noch nichts weiter bekannt.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle

Auch über das Wochenende machten die Wildunfälle keinen Halt, im Nachfolgenden die bei der Polizei gemeldeten Ereignisse:

-SW 30, zwischen Madenhausen und Weipoltshausen

Bereits am Freitag um 23.15 Uhr war auf der Kreisstraße 30 zwischen Madenhausen und Weipoltshausen eine Fiat Punto Führerin unterwegs.
Im Waldstück sprang plötzlich vor ihr ein Reh von links nach rechts über die Straße, so dass kein Ausweichen mehr möglich war und es zu einem Zusammenprall kam. Das Tier rannte nach dem Anstoß weiter. Zur Absuche nach dem verletzten Tier wurde der Jagdpächter verständigt.
Der Schaden am Auto beträgt mindestens 2000 Euro.


-St. 2280, bei Thomashof

Am Samstag um 22.15 Uhr fuhr der Lenker eines sogenannten Quad von Schweinfurt in Richtung Bad Königshofen. Auf Höhe von Thomashof kreuzte ein Rehkitz von links nach rechts laufend die Staatsstraße. Es kam zum Zusammenstoß, wobei er für das junge Tier tödlich endete. Es landete nach dem Anprall im Straßengraben. Hier holte es der Jagdpächter später ab.
Ob an seinem Gefährt ein Schaden entstanden ist, lässt der Quadfahrer zu Wochenbeginn in einer Werkstatt überprüfen.


-B 19, zwischen der Abzweigung nach Pfersdorf und der Abzweigung nach Oerlenbach

Etwa 15 Minuten später als der zuvor gemeldete Wildunfall fuhr am Samstag eine VW Polo Lenkerin auf der Bundesstraß 19 in nördliche Richtung. Etwa mittig zwischen der Abzweigung nach Pfersdorf und der anschließenden Abzweigung nach Oerlenbach vernahm sie einen Schlag und ein lautes Geräusch. Am Folgetag bemerkte sie einen Schaden an ihrer Fahrzeugfront. Den Spuren nach zu urteilen könnte es sich dabei um den Zusammenstoß mit einen Feldhasen gehandelt haben. Der Schaden beträgt zirka 1500 Euro.


-St. 2280, zwischen Schweinfurt und Üchtelhausen

Am Sonntag um 21.45 Uhr war ein Opel Astra Führer auf der Staatsstraße 2280 unterwegs. Bei seiner Fahrt von Schweinfurt in Richtung Üchtelhausen ereignete sich etwa mittig zwischen den beiden Gemeindegrenzen ein Zusammenstoß mit einem Reh. Den musste das Tier mit seinem Leben bezahlen. Der Jagdpächter wurde zur Abholung verständigt.
Der Sachschaden beträgt in etwa 3000 Euro.


Unfallflucht -mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Hambach

Auf der Parkfläche am Anwesen Hambacher Hauptstraße 30 hat sich im Verlauf des Sonntagnachmittags eine Unfallflucht ereignet. Dabei ist ein Schaden von 2500 Euro entstanden.
Gegen 16 Uhr stellte der Eigentümer eines Peugeot Boxer sein Fahrzeug an genannter Adresse ab. Nach Beendigung seines Besuches um 18.20 Uhr musste er einen frischen Unfallschaden daran erkennen.
Etwa mittig an der Fahrerseite war nun eine deutliche und tiefe Eindellung zu erkennen.
Vom flüchtigen Fahrer und seinem Auto war weit und breit nichts mehr zu sehen.


Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden
Gewerbegebiet Werneck, B 19

Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag im Bereich des Gewerbegebiets Werneck ist hoher Sachschaden an drei Fahrzeugen und einer Verkehrseinrichtung entstanden. Nach ersten Schätzungen beträgt er rund 25 000 Euro.
Eine Person wurde vorsorglich vom Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus gefahren.
Gegen 17.45 Uhr war ein 46-Jähriger aus Gersthofen bei Augsburg mit seinem VW Polo auf der Bundesstraße 19 unterwegs. Aus Richtung Werneck kommend wollte er an der Anschlussstelle Werneck auf die Autobahn linksabbiegend auffahren. Aus bisher nicht bekannten Gründen übersah er dabei einen 23-jährigen Landkreisbewohner. Der kam ihm in diesem Moment mit seinem 5er BMW entgegen.
Durch die Wucht des Aufpralles ist der BMW danach abgewiesen worden und prallte gegen einen an der Einmündung der Autobahnabfahrt wartenden Toyota Verso, an dessen Steuer ein 66-jähriger Bergtheimer saß. Dadurch wurde der Toyota wiederum nach rechts gewuchtet und stieß noch gegen die dort angebrachte Leitplanke.
Der BMW Lenker kam vorsorglich in eine Klinik.
Bei allen drei Fahrzeugen lösten die Airbags aus. Sämtliche am Unfall beteiligten Autos mussten von Abschleppdiensten geborgen und weggebracht werden.
Nachdem die Floriansjünger aus Werneck ausgelaufene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn abgebunden hatten, konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.


Weiterer Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden und drei Verletzten
St. 2446 zwischen Gewerbegebiet Werneck und Schnackenwerth

Nur wenige Minuten später ereignete sich nicht unweit von der zuvor geschilderten Unfallörtlichkeit ein weiterer Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden und insgesamt drei verletzten Personen. An den beiden Fahrzeugen entstand jeweils Totalschaden in einer Gesamthöhe von geschätzten 18 500 Euro. Sie mussten jeweils geborgen und abgeschleppt werden
Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Schnackenwerth, Ettleben, Bergrheinfeld und Werneck sowie die Straßenmeisterei Schweinfurt zur Verkehrsregelung, Abbinden von ausgelaufenen Betriebsflüssigkeiten und zum Aufstellen von Warnschildern.
Gegen 17.50 Uhr fuhr eine 51-Jährige aus Bergtheim mit ihrem Daihatsu Copen vom Gewerbegebiet Werneck kommend auf der Staatsstraße 2446 in Richtung Schnackenwerth. Weil sie jetzt in einen Feldweg nach links abbiegen wollte, verringerte sie ihre Geschwindigkeit und setzte den linken Fahrtrichtungsanzeiger. Dies bekam anscheinend ein ihr nachfolgender 73-jähriger Schweinfurter mit seinem 5er BMW zu spät mit und fuhr ihr beinahe ungebremst auf. Dadurch geriet der BMW in Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich im angrenzenden Straßengraben. Auf dem Dach liegend kam das Fahrzeug zum Stillstand. Die beiden Insassen im Daihatsu und die Beifahrerin im BMW wurden vom Rettungsdienst mit leichteren Verletzungen in Richtung Schweinfurter Krankenhäuser abtransportiert.
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