Aus dem Polizeibericht – Wildschweinunfälle ohne Ende

Aus dem Stadtgebiet


Baustellenunfall

Nach einem Unfall auf der Baustelle „Am Zeughaus“ ist ein Bauarbeiter am Dienstagvormittag vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus abtransportiert worden. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist von einem Eigenverschulden auszugehen. Die zuständigen Behörden werden darüber informiert.
Gegen 10.40 Uhr führte das spätere Unfallopfer, ein 52-Jähriger, Aufräumarbeiten durch. Beim Säubern eines Fensters stürzte der Mann aus bisher nicht bekannten Gründen durch den Rahmen des Fensters auf ein davor befindliches Gerüst. Die gemessene Fallhöhe betrug etwa 1, 30 Meter.
Der am Ereignisort hinzugerufene Notarzt stellte unter anderem eine ausgekugelte Schulter sowie Prellungen und Stauchungen bei dem Verletzten fest.


Pkw mehrmals beschädigt

In der Tiefgarage des Mehrfamilienhauses Konrad-Adenauer-Straße 28 hat sich im Verlauf der zurückliegenden vier bis fünf Wochen ein bis dato noch unbekannter Täter mindestens drei Mal herumgetrieben.
Denn nach den Aussagen der Eigentümerin eines schwarzen VW Golf wurde ihr Fahrzeug in diesem Zeitraum durch das mehrmalige „Überschütten“ mit einer unbekannten Substanz oder Flüssigkeit erheblich beschädigt.
Die Ausbesserungsarbeiten am beschädigten Lack werden in Richtung von 3000 Euro taxiert.


Fahrrad gediebt

Vom Mehrfamilienhaus Florian-Geyer-Straße 34 ist ein Fahrraddiebstahl zur Anzeige gebracht worden.
Vermutlich hat der Täter in der Nacht zu Dienstag zugeschlagen. Denn gegen 8 Uhr hat die Eigentümerin am Dienstag das in den Tagen zuvor im Innenhof stehende Fahrrad nicht mehr vorgefunden. Nach ihren Angaben war es mit einem Kettenschloss versperrt gewesen.
Es handelt sich um eines des Marke Hercules Rocco Wave, in der Farbe Blau, und einem angegebenen Zeitwert von 299 Euro.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Auf dem Parkplatz des Landratsamtes in der Schrammstraße 1 hat sich am Dienstagnachmittag eine Unfallflucht zugetragen.
Vom verursachenden Fahrzeug und dessen Lenker ist bis dato noch nichts bekannt. Gegen 15.35 Uhr stellte die Fahrerin eines grünen Mercedes C 180 ihr Auto auf dem Parkplatz ab. Bei der Rückkehr exakt 15 Minuten später war es unfallbeschädigt.
An der vorderen rechten Stoßstange waren Schleifspuren und Eindellungen zu sehen.
Es wird von einem Sachschaden von 1200 Euro ausgegangen.



Aus dem Landkreis


Sachbeschädigung am Kindergarten
Bergrheinfeld

Über das letzte Wochenende wurde eine Beschädigung am Kindergarten in der Mainstraße 13 verübt. Dabei ist ein Schaden von rund 100 Euro entstanden.
Wie von der Kindergartenleiterin in Erfahrung gebracht werden konnte, trieben sich vermutlich in der Samstag- oder in der Sonntagnacht Unbekannte im Vorgarten herum und haben die dort aufgestellten Holzfiguren umgeworfen, so dass sie beschädigt worden sind.
Täterhinweise gibt es derzeit noch keine.


Arbeitsunfall
Bergrheinfeld

Während der Arbeiten in einem metallverarbeitenden Betrieb hat sich ein Mitarbeiter eine tiefe Schnittwunde an einer Hand zugezogen. Nach bisherigen Erkenntnissen liegt kein Fremdverschulden vor.
Gegen 11.15 Uhr war der 26-Jährige damit beschäftigt, mit einem sogenannten Cuttermesser einen Dichtungsgummi für ein Fenster zurechtzuschneiden. Dabei rutschte er anscheinend ab und schnitt sich tief ins Fleisch des linken Daumens. Ob auch der Knochen in Mitleidenschaft gezogen worden ist, stand bei der Sachverhaltsaufnahme noch nicht fest.
Wenig später landete der Rettungshubschrauber und flog den Verletzten in eine Spezialklinik nach Bad Neustadt.
Die zuständigen Behörden werden über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.


Spaßverderber Polizei - Drogen einkassiert
Niederwerrn

Als regelrechte Spaßverderber traten am gestrigen Dienstagnachmittag Polizeibeamte in einem Mehrfamilienhaus im Niederwerrner Osten auf. Bei einer von der Staatsanwaltschaft Schweinfurt angeordneten Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmten sie nicht nur eine geringe Menge von Drogen in der Wohnung, sondern nahmen dem verdutzten Beschuldigten gleich auch noch eine frische Lieferung ab.
Als die Beamten den Vollzug der staatsanwaltschaftlichen Durchsuchungsanordnung in Angriff nehmen wollten, trafen sie zur beiderseitigen Überraschung den Mittzwanziger im Treppenhaus des Anwesens an. Er war anscheinend gerade am Briefkasten gewesen, denn voller Vorfreude hielt er einen Brief in der Hand.
Nachdem sich die Beamten ausgewiesen und den Durchsuchungsbeschluss eröffnet haben, nahmen sie ihm sogleich den Brief ab. Das führte dazu, dass sich die Mundwinkel des Mannes sofort tief nach unten zogen. Der Grund hierfür konnte auch sogleich eruiert werden. In dem Brief steckten anscheinend schon lange von ihm ersehnte LSD-Trips.
Diese wurden zusammen mit der in der Wohnung gefundenen geringen Menge Marihuana und weiterer diverser Rauschgiftutensilien beschlagnahmt.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz wird jetzt geführt.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle und kein Ende in Sicht - Neun an der Zahl - rund 26 000 Euro Gesamtschaden

-B 19, Höhe Kronungen

Kurz vor 7 Uhr fuhr am Dienstag eine Toyota Aygo Lenkerin auf der Bundesstraße 19 in Fahrtrichtung Bad Kissingen. Auf Höhe von Kronungen sprang von links kommend ein Reh gegen das Auto. Anschließend rannte das Wildtier nach rechts in Richtung Wald davon.
Die Schadenshöhe wird auf 3000 Euro geschätzt.


-B 286, Höhe Maibach

Von einem flüchtigen Wildschwein gibt es beim nächsten Wildunfall zu berichten. Der trug sich am Dienstag gegen 18 Uhr auf der Bundesstraße 286 zu. Etwa auf Höhe von Maibach wechselte das Wildtier über die vielbefahrene Bundesstraße und wurde dabei von einem VW Golf gestreift. Anschließend rannte das Schwein weiter.
Der Schaden wird vom Fahrer in den Bereich von 1500 Euro taxiert.


-B 19, zwischen Poppenhausen und Kronungen

Gegen 18.30 Uhr war eine Seat Ibiza Lenkerin am Dienstag auf der Bundesstraße 19 zwischen Poppenhausen und Kronungen unterwegs.
Kurz vor ihr wollte ein von rechts kommendes Rehwild über die Straße springen. Es erfolgte ein starker Zusammenprall, welchen das Tier nicht überlebte.
Der Blechschaden beträgt zirka 3500 Euro.


-SW 15, in Fahrtrichtung Vasbühl

Eine halbe Stunde später, gegen 19 Uhr, fuhr eine 1er BMW Lenkerin von der Bundesstraße 26 a kommend weiter auf der Kreisstraße 15 in Richtung Vasbühl. Plötzlich kreuzte ein von links kommendes Wildschwein ihre Fahrtstrecke. Es erfolgte ein heftiger Zusammenstoß, wobei das Tier zunächst von der Fahrbahn geschleudert worden ist. Später konnte es aber nirgends mehr aufgefunden werden.
Der Sachschaden geht in Richtung 4000 Euro.


SW 8, Hambach - Pfändhausen

Am Dienstag um 22.40 Uhr fährt eine Seat Alhambra Lenkerin auf der Kreisstraße 8 von Hambach in Richtung Pfändhausen.
Etwa einen Kilometer nach der Abzweigung nach Holzhausen querten zwei Rehe kurz vor ihr die Straße. Eines davon wurde mit der Fahrzeugfront erwischt und getötet.
Es wird von einem Blechschaden von rund 3500 Euro ausgegangen.


-SW 30, Weipoltshausen in Richtung Zell

Am Mittwoch um 5.15 Uhr war ein VW Touran Führer auf der Kreisstraße 30 unterwegs. Bei seiner Fahrt von Weipoltshausen in Richtung Zell kam es etwa einen Kilometer vor Zell zum Zusammenstoß mit einem von rechts kommenden Reh.
Anschließend flüchtete das Tier.
Der Schaden wird auf 2500 Euro geschätzt.


-St 2280, bei Üchtelhausen

Etwa eine Stunde später fährt ein Mercedes E-Klasse Lenker auf der Staatsstraße 2280 in Richtung Schweinfurt. Zwischen Thomashof und Üchtelhausen, etwa auf Höhe dem Abzweig nach Zell, läuft ein Reh von rechts nach links über die Straße und wird vom Pkw erfasst. Das Tier verstirbt an der Unfallstelle.
Der Blechschaden beträgt 3500 Euro.


OV Ebenhausen - Pfersdorf

Am Mittwoch um 6.30 Uhr fährt ein Renault Twingo Führer auf der Ortsverbindungsstraße von Ebenhausen nach Pfersdorf. Hier kommt es zum Zusammenprall mit einem Feldhasen. Dieser überlebt den Unfall nicht.
Der Blechschaden beträgt zirka 1500 Euro.


-SW 10, Oberwerrn in Richtung zur B 19

Um 7 Uhr fährt am Mittwoch ein 1er BMW Lenker auf der Kreisstraße 10, von Oberwerrn kommend, in Fahrtrichtung zur Bundesstraße 19. Etwa 300 Meter vor der B 19 kommt es zum Zusammenstoß mit einem Rehkitz. Dabei wird das Tier so schwer verletzt, dass es am Unfallort von einem Beamten erschossen werden muss.
Der Blechschaden beträgt zirka 3000 Euro.


Bei allen Wildunfällen wurden die jeweiligen Jagdpächter entweder zur Entsorgung der Kadaver oder der Absuche nach den womöglich schwerverletzten Tieren benachrichtigt.
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