Aus dem Polizeibericht – Wieder Auseinandersetzung in Asylbewerberunterkunft

Am späten Montagabend ist es in einer Schweinfurter Asylbewerberunterkunft zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Somaliern gekommen. Dabei soll ein 25-Jähriger einen sieben Jahre Jüngeren mit einer Glasflasche schwer verletzt haben. Der Angreifer befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Der 25-Jährige, der seit Anfang des Monats eigentlich in einer Würzburger Unterkunft untergebracht ist, hielt sich offenbar unberechtigt am Kasernenweg in Schweinfurt auf. Dort geriet er aus bislang noch unbekannten Gründen mit seinem Landsmann in Streit. Als ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes auf die Auseinandersetzung aufmerksam wurde, soll der Tatverdächtige zu einer Glasflasche gegriffen und diese seinem Kontrahenten auf den Kopf geschlagen haben. Im weiteren Verlauf soll der 25-Jährige auch den Sicherheitsdienstmitarbeiter mit der Glasflasche angegriffen haben, der jedoch unverletzt blieb und den Angreifer überwältigen konnte.

Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt nahmen den Tatverdächtigen, bei dem ein Atemalkoholtest einen Wert von etwa 1,6 Promille zeigte, vorläufig fest und brachten ihn zur Dienststelle. Der schwer verletzte 18-Jährige kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus.

Der Festgenommene verbrachte die Nacht zum Dienstag in einem Haftraum der Polizei, bevor er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schweinfurt dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Schweinfurt vorgeführt wurde. Dieser erließ gegen den Tatverdächtigen Untersuchungshaftbefehl, insbesondere wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Nach der Eröffnung des Haftbefehls wurde der Mann in einer Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen der Auseinandersetzung, werden von der Polizeiinspektion Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt.

Während des Einkaufs beklaut worden

Keinen „blassen Schimmer“ hatte das Opfer am Montagnachmittag bei der Anzeigeerstattung, wie es der Täterin oder dem Täter gelang, ihr während des Einkaufs zuvor das Handy zu stehlen ohne dass sie etwas davon mitbekommen hat.

Zwischen 16 und 16.20 Uhr hielt sich die 32-Jährige mit ihren beiden Kleinkindern beim Einkaufen in einem Discounter in der „Alten Bahnhofstraße 16“ auf.
Nach dem Verstauen der Waren in das Auto stellte sie ihre Handtasche ebenfalls ins Auto und wollte danach noch einen kurzen Check des Handys vornehmen. Zu ihrem Erschrecken war aber ihre weißes Samsung Handy nicht mehr in der Handtasche, in welches sie es vor dem Einkauf gesteckt hat.
Die Handtasche hing während des Einkaufs die ganze Zeit über an dem dafür vorgesehenen „Henkel“ am Einkaufswagen.
Der Entwendungswert ist mit 400 Euro angegeben worden.


Teures E-Bike gestohlen

Samt den beiden Diebstahlsicherungen, einem Rad- und einem Ringschloss, wurde ein E-Bike am Dienstagvormittag vor der ECE-Stadtgalerie gestohlen.
Dessen Wert wird mit 2000 Euro angegeben.
Gegen 10 Uhr stellte das spätere Diebstahlsopfer, eine 66-Jährige, ihr E-Bike von der Marke Roberta L.E., in der Farbe Schwarz, gesichert an den Fahrradständern vor dem Einkaufscenter ab.
Als sie rund 150 Minuten später damit wieder heimradeln wollte, war das teure Teil wie vom Erdboden verschluckt. Eine Absuche in der näheren Umgebung verlief erwartungsgemäß negativ.
Zum Dieb und seiner Handlungsweise ist derzeit noch nichts bekannt.


Weiteres Fahrrad hat neuen Besitzer

Bei der Polizei in Coburg hat eine Fahrradeigentümerin Anzeige wegen eines Fahrraddiebstahls erstattet, welcher sich am Schweinfurter Hauptbahnhof zugetragen hat.
Demnach hat die Dame dort ihr Fahrrad am Montagmittag um 13 Uhr an den dafür vorgesehenen Fahrradständern abgestellt und auch gesichert.
Als sie am gestrigen Dienstagmorgen gegen 8 Uhr damit wieder wegradeln wollte, fehlten der Drahtesel samt der Sicherung.
Das schwarz-grüne Damenfahrrad des Herstellers Rex hat noch einen Zeitwert von 260 Euro.


Sachbeschädigung an Hoftor

Wegen Sachbeschädigung erstattete der Besitzer des Mehrfamilienhauses Friedenstraße 20 Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei.
Dabei ist ein Schaden von rund 50 Euro entstanden.
Den Angaben eines Mieters zur Folge haben unbekannte Personen, mutmaßlich in der Nacht zu vergangenem Sonntag, acht Haken und Ösen, welche zum Befestigen des Hoftores dort angebracht sind, mutwillig beschädigt. Demzufolge ist nun ein Einhängen des Tores nicht mehr möglich. Sie müssen nun ausgetauscht und ersetzt werden.
Zu den Vandalen sind derzeit noch keine Hinweise bekannt.


Verkehrsgeschehen:


Ein Kleinunfall und seine Auswirkungen

Eigentlich war es nur ein Kleinunfall und eigentlich wollte der Lkw Fahrer nur der gesetzlichen Meldepflicht nachkommen und den Unfall melden.
Bei der Unfallaufnahme kam jedoch heraus, dass der 67-jährige Unfallverursacher schon seit Jahren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs ist und dabei die täglichen maximalen Lenkzeiten teilweise deutlich überschritten hat.
Jetzt wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstößen nach dem Fahrpersonalgesetz gegen ihn ermittelt.
Inwieweit der Disponent seiner Firma dafür ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden kann oder muss, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen.

Gegen 16.30 Uhr befuhr der schon in die Jahre gekommene Berufskraftfahrer die Siebenbrückleinsgasse mit seinem 40 Tonner von Actros. Dabei blieb er am linken Außenspiegel eines geparkten Audi Q3 hängen und riss ihn komplett ab.
Weil der Fahrer auf Grund der engen Durchfahrtsstraße an der Unfallstelle nicht halten konnte, fuhr er gesetzeskonform auf direktem Weg zur Polizeiwache, um den Unfall zu melden. In der Zwischenzeit kam der Audibesitzer auch zu seinem Auto zurück und fuhr ebenfalls schnurstracks zur Polizeidienststelle.
Während am Truck kein Schaden entstanden ist, wird der Schaden am Pkw auf rund 400 Euro geschätzt.
Während des Personalienaustausches stellte der aufnehmende Ordnungshüter fest, dass die Fahrerlaubnis der Klasse CE des Unfallverursachers bereits seit 31.12.2014 abgelaufen ist. Zusätzlich stellte sich bei der Auswertung seines Kontrollgerätes noch heraus, dass der 67-Jährige in den zurückliegenden vier Wochen wiederholt die zulässige Lenkzeit erheblich überschritten hatte. Dabei waren tägliche Lenkzeiten von teilweise bis zu 20 Stunden keine Seltenheit!
Wegen der fehlenden Fahrerlaubnis wurde die Weiterfahrt nicht mehr gestattet und die verantwortliche Firma zur Stellung eines Ersatzfahrers benachrichtigt.


Autofahrer unter dem Einfluss von Rauschgift

Eine Bußgeldanzeige über 530 Euro, der Eintrag von zwei Punkten in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots sowie die Meldung an die zuständige Führerscheinstelle kommen demnächst auf einen Würzburger Autofahrer zu.
Der 49-jährige Opel Vectra Führer war bei einer Kontrolle am frühen Mittwochmorgen den Ordnungshütern „negativ“ aufgefallen.
Als sie den Autofahrer 15 Minuten nach Mitternacht am Mittwoch „Am Oberen Marienbach“ zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle anhielten, stellten sich kurz darauf sofort drogentypische Ausfallerscheinungen bei dem Betroffenen ein. Diese waren unter anderem Gleichgewichtsstörungen, Lidflattern und stark erweiterte Pupillen. Auf einen diesbezüglichen Vorwurf räumte der Autofahrer auch einen zurückliegenden Cannabiskonsum ein. Einen auf freiwilliger Basis angebotenen Urintest führte der 49-Jährige anschließend nicht ordnungsgemäß aus, so dass er zur Polizeiwache transportiert worden ist, wo ein in der Zwischenzeit benachrichtigter Arzt eine Blutentnahme durchführte.
Nachdem ihm die Weiterfahrt mit seinem Auto untersagt und dafür sicherheitshalber auch der Fahrzeugschlüssel vorübergehend weggenommen worden ist, durfte er die Dienststelle anschließend wieder verlassen.



Aus dem Landkreis


Fahrrad während Urlaubsabwesenheit spurlos verschwunden
Burghausen

Den Diebstahl ihres Fahrrades während ihrer Urlaubsabwesenheit meldete eine Rentnerin aus der Dorfstraße.
Während ihrer einwöchigen Reise zwischen dem 2. und dem 9. September verschwand aus ihrem Hofraum ein unversperrtes Damenfahrrad.
Es ist vom Hersteller Staiger Venora Couisana und in den Farben Blau und Silber gehalten. Der Zeitwert des E-Bikes wird mit 1200 Euro angegeben.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle

-St 2280, Üchtelhausen - Schweinfurt

Auf der Staatsstraße 2280, zwischen Üchtelhausen und Schweinfurt, hat sich am frühen Dienstagmorgen ein Wildunfall ereignet. Das involvierte Wildtier ist ums Leben gekommen.
Gegen 5.20 Uhr war eine VW Golf Führerin in Richtung Schweinfurt unterwegs, als plötzlich ein Wildschwein vor ihr über die Fahrbahn wechseln wollte. Dabei kam es zu einer heftigen Kollision. Der Jagdpächter holte später den Kadaver ab.
Der Blechschaden beträgt etwa 3000 Euro.


-SW 4, Löffelsterz - Reichmannshausen

Eine gute Stunde später als beim obigen Wildunfall fuhr ein Subaru Forester Lenker auf der Kreisstraße 4 von Löffelsterz in Richtung Reichmannshausen. Als plötzlich ein Reh vor dem Auto auftauchte, gab es kein Entrinnen mehr und es erfolgte eine Kollision.
Der Jagdpächter holte später das tote Tier ab.
Der Blechschaden beträgt etwa 2500 Euro.


-B 19, Höhe Kronungen

Etwa eine halbe Stunde vor Mitternacht fuhr am Dienstag der Führer eines Opel Zafira auf der Bundesstraße 19 in Fahrtrichtung Bad Kissingen.
Etwa auf Höhe des Ortsendes Kronungen kam es zum Zusammenstoß mit einem Reh, das kurz vor ihm über die Straße springen wollte.
Das Tier suchte anschließend das Weite. Deshalb wurde zur Absuche der zuständige Jagdpächter verständigt.
Der Blechschaden wird in Richtung von 3000 Euro angesiedelt.


Verkehrsunfall mit Gegenverkehr und zwei Leichtverletzten
Dittelbrunn

Zwei Leichtverletzte und einmal Totalschaden forderte ein Verkehrsunfall am frühen Dienstagnachmittag auf der Bundesstraße 286 bei Dittelbrunn.
Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 52-jähriger Lkw Fahrer gegen 13.20 Uhr mit seinem MAN Truck die Bundesstraße von Maibach kommend in Richtung Schweinfurt. Auf Höhe der Einmündung in die Eibenstraße bog er nach links ab.
Hierbei übersah er aus bisher nicht bekannten Gründen eine entgegenkommende 53-Jährige in ihrem Seat Leon.
Bei der heftigen Kollision zwischen dem Lkw und dem Pkw erlitten die Autofahrerin sowie ihre 17-jährige Tochter und Beifahrerin diverse Prellungen, Stauchungen und Schleudertraumen. Der hinzugerufene Rettungsdienst nahm die beiden Frauen zu weitergehenden Untersuchungen in ein Schweinfurter Krankenhaus mit.
Während der Lkw noch fachtüchtig blieb, besaß der schon in die Jahre gekommen Seat danach nur noch „Schrottwert“. Ein Abschleppdienst brachte das Fahrzeug von der Unfallstelle weg.
Es wird von einem Gesamtschaden von rund 3500 Euro ausgegangen.


Weiterer Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten
Werneck

Am Dienstagnachmittag ist es in der Balthasar-Neumann-Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrrad- und einer Rollerfahrerin gekommen. Beide Verkehrsteilnehmer zogen sich dadurch leichte Verletzungen zu.
Der Gesamtschaden liegt im niederen dreistelligen Euro Bereich.
Gegen 14.20 Uhr bog ein 57-jähriger Fahrradfahrer vom Balthasar-Neumann-Platz kommend nach links auf die Balthasar-Neumann-Straße ab. Auf dieser war eine 27-Rollerlenkerin aus Richtung Waigolshausen kommend unterwegs. Dabei nahm der Pedalritter ihr die Vorfahrt und die beiden Verkehrsteilnehmer stießen zusammen. Bei dem anschließenden Sturz auf die Fahrbahn wurden beide Personen leicht verletzt. Der ebenfalls mit zu Fall gekommene Sozius der Rollerfahrerin machte keine Verletzungen geltend.
Während der Fahrradfahrer vom Rettungsdienst in das nahe gelegene Krankenhaus gebracht worden ist, wollte sich die Rollerfahrerin im Anschluss selbständig in hausärztliche Behandlung begeben.
Der Fahrradfahrer erreichte zuvor noch bei einem Atemalkoholtest 0,24 Promille.
Nach einer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde die Einleitung eines Strafverfahrens wegen einer Straßenverkehrsgefährdung nicht in Betracht gezogen und folglich auf eine Blutentnahme verzichtet.
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