Aus dem Polizeibericht – Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einiges mehr - zwei Beschuldigte gehen nach „Saufgelage“ in Ausnüchterungshaft

Einbruch bei Baustelle

In der Nacht zum Mittwoch erhielt die Baustelle im Hinterhof der Schultesstraße 21 den unerwünschten Besuch eines Einbrechers. Mit diversen Werkzeugen und weiteren Baustellenutensilien konnte sich der Täter danach unerkannt aus dem Staub machen.
Der Gesamtschaden, resultierend aus dem Sach- und dem Entwendungsschaden, wird in Richtung 700 Euro taxiert.
Irgendwann im Zeitraum von Dienstag, 16.30 bis Mittwoch, 6 Uhr, war der Täter auf der ruhenden Baustelle aktiv.
Zunächst versuchte er den Rollladen eines Baucontainers hochzuschieben, was ihm aber misslang. Anschließend „knöppte“ er mit einem unbekannten Gegenstand so lange an der Blechtür des „Aufenthaltsraums“ herum, bis er sie aufbekam.
Hier fielen ihm ein relativ neuer Werkzeugkoffer, ein Taschenrechner, ein Kunststoffkoffer mit Schraubendrehern, Zangen, Ringschlüssel und der Fahrzeugschlüssel für ein Baufahrzeug widerrechtlich in seine Hände.
Anschließend verlässt er den Tatort mit reicher Beute wieder.


Pkw zerkratzt

Von der Bayernstraße 4 meldete ein Autobesitzer die vorsätzliche Sachbeschädigung an seinem Fahrzeug.
Verübt hat es der Vandale aber bereits über das letzte Wochenende.
Im Zeitraum von Freitagnachmittag, 17., bis Montagabend, 20. Februar, hat der Unbekannte mittels eines Schlüssels oder eines ähnlichen spitzen Gegenstands oder Werkzeugs zugeschlagen. Am vorderen rechten Kotflügel sind jetzt deutlich zwei längsverlaufende und tiefe Lackkratzer zu sehen.
Der Schaden wird auf 500 Euro geschätzt.
Hinweise auf den Täter gibt es noch nicht.
Bei dem angegangenen Fahrzeug handelt es sich um einen schwarzen Audi A 4. Er war die ganze Zeit über vor dem Haus gestanden.


Weiteres Auto verkratzt

Aus der Ernst-Sachs-Straße 30, dem Parkplatz neben dem Modelleisenbahnverein, ist eine weitere vorsätzliche Sachbeschädigung an einem geparkten Auto zur Anzeige gebracht worden.
In diesem Fall wurde ein Ford Kuga mit schwarzer Lackierung angegangen. Die linke Fondtüre „zieren“ jetzt ebenfalls mehrere tiefe Lackkratzer, die ebenfalls mit einem spitzigen Gegenstand oder Werkzeug eingeritzt worden sind.
Die Tatzeit liegt allerdings schon eine Woche zurück. Die Tat soll sich in der Nacht von Mittwoch, 15., auf den Donnerstag, 16. Februar, abgespielt haben.
Als Schadenshöhe werden ebenfalls rund 500 Euro angenommen.


Zerkratzter Pkw, die Dritte

Last but not least ein drittes beschädigtes Fahrzeug wurde am Mittwoch bei der Polizei zur Anzeige gebracht.
In diesem geschilderten Fall parkte der silberfarbene Audi A 4 in der Straße „Osterlänge“, auf einem Parkplatz der Firma Schaeffler.
Wie der Fahrzeugbesitzer angab, hat der seinen Pkw um 13.40 Uhr dort geparkt. Nach dem Schichtende, neun Stunden später, war er beschädigt.
Über die gesamte Fahrerseite hat ein Unbekannter diverse Kratzer in den Lack gezogen. Dazu benutzte er vermutlich einen Schlüssel oder sonstigen spitzen Gegenstand.
Die Schadenssumme wird auf 2000 Euro beziffert.


Geschwisterpaar als Langfinger

Nicht zum ersten Mal wurde am gestrigen Mittwochnachmittag ein deutsches Geschwisterpaar beim Stehlen in einem Supermarkt erwischt.
Während das 15-jährige Mädchen bereits strafmündig ist, kommt ihr 13-jähriger strafunmündiger Bruder nochmals mit einem blauen Auge davon.
Kurz vor 15 Uhr wurde ein Kaufhausdetektiv in dem großen Schweinfurter Supermarkt auf die beiden diebischen Elstern aufmerksam. Er sah, wie das Mädchen vier Kosmetikartikel aus dem Regal nahm und in einem anderen Gang, in einem vermeintlich unbeobachteten Augenblick, deren Etiketten entfernte. Danach übergab sie das Diebesgut an ihren Bruder, der alles in seine Jackentasche steckte.
Weil sie hernach an der Kasse nichts bezahlten, wurden sie angehalten, mit ins Büro genommen und später der Polizei übergeben.
Nach der Verbringung zur Dienststelle verzichteten die Erziehungsberechtigten bei einem Anruf auf ein Beisein bei den Maßnahmen.
Das strafmündige Mädchen wurde erkennungsdienstlich behandelt, nachdem ihr letzter Ladendiebstahl gerade erst einmal sechs Wochen zurückliegt.
Nach den weiteren erforderlichen Maßnahmen wurden die Geschwister wieder entlassen.
Neben einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft ergeht jetzt wiederum auch ein Bericht an das zuständige Jugendamt.


Diesel aus Lkw abgesaugt

Den Dieseldiebstahl aus seinem Lkw meldete ein Fahrer am Mittwoch bei der Polizei in Kitzingen. Passiert soll das Ganze in Schweinfurt sein.
Zwischen 21.30 und 22.30 Uhr stand das Kraftfahrzeug am Montag eine Zeitlang unbeaufsichtigt auf einem Parkplatz gegenüber der Carl-Zeiß-Straße 16.
Diese Zeitspanne reichte einem Dieb, um den Tankdeckel an dem Lkw gewaltsam zu öffnen und danach aus dem Tank zwischen 40 und 80 Liter Treibstoff abzusaugen.
Der Gesamtschaden, bestehend aus dem beschädigten Tankdeckel und dem entwendeten Sprit, beträgt geschätzte 150 Euro.


Letzte Aussprache endet in einer Prügelei

Was als letzte Aussprache zwischen einem Pärchen gedacht war, endete am späten Mittwochnachmittag in einer Prügelei zwischen dem Ex und dem Neuen.
Jetzt ist ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen den Schläger eingeleitet worden. Sein Opfer kam zu einer medizinischen Abklärung in eine Klinik.

Kurz nach 19 Uhr trafen sich eine 18-Jährige und ihr gleichaltriger, ehemaliger Freund an einer Bushaltestelle an der Ignaz-Schön-Straße, um sich nochmals auszusprechen.
Davon hatte aber der neue Lebensgefährte der jungen Frau, ein 19-Jähriger, anscheinend aber irgendwie Wind bekommen und schlich ihr nach.
Als er die beiden nun zusammen hier antraf, kam es wie es kommen musste, und es entbrannte ein heftiger Wortwechsel untereinander.
Das Ende des Liedes war, dass der neue Lover vom Ex-Lebensabschnittsgefährten, kurz auch LAG genannt, mehrere Faustschläge verabreicht bekommen hat.
Mit leichteren, überwiegend Gesichtsverletzungen, nahm der hinzugerufene Rettungsdienst den 19-Jährigen in ein Krankenhaus mit.


Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einiges mehr - zwei Beschuldigte gehen nach „Saufgelage“ in Ausnüchterungshaft

Für zwei erheblich alkoholisierte Deutsch-Kasachen endete nach einem „Saufgelage“ die Nacht zum Donnerstag in Ausnüchterungszellen bei der Polizei.
Weil sie während der erforderlichen Maßnahme gegen die eingesetzten Polizeibeamten körperlich vorgehen wollten, sind Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und diverser Beleidigungen eingeleitet worden.
Beide Beschuldigten sind bereits „viel beschriebene Blätter“ bei der Schweinfurter Polizei.
Der Donnerstag war gerade eine halbe Stunde alt, als sich eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Albertistraße über Notruf über eine schon länger andauernde Ruhestörung aus einer anderen Wohnung nachdrücklich beschwerte. Diese Mietpartei hätte sich schon den ganzen Abend über rücksichtslos und laut gegenüber den anderen Anwohnern verhalten. Jetzt „reichte“ es der Mitteilerin, weil sie endlich schlafen wollte.
Als zwei Streifenwagenbesatzungen an dem Haus ankamen, wurden sie von der Beschwerdeführerin eingelassen. Vor der Wohnungstür der späteren Beschuldigten konnte ein deutlicher Lärmpegel wahrgenommen werden. Nach längerem Klopfen und Klingeln öffneten die beiden Männer die Wohnungstür. Sofort erkannten die Beamten deutliche Blutspuren auf dem Flurboden. Auf Nachfrage ging einer der beiden sofort in die Wohnung zurück. Da die Sachlage zunächst unklar war und eventuell von einer weiteren verletzten und womöglich hilflosen Person ausgegangen werden musste, drängten sich die Beamten gegen den Willen einer Person in die Wohnung. Hierauf reagierten die beiden 28 und 31 Jahre alten Männer zunächst mit wüsten Beschimpfungen gegen die Ordnungshüter. Als sie dann bei der weiteren Abklärung auch noch in drohende Angriffs- und Kampfhaltungen übergingen, wurden sie gegen ihre Widerstände zu Boden gebracht, fixiert und gefesselt. Wegen der heftigen Gegenwehr musste auch Pfefferspray eingesetzt werden. Dabei spritzte überall das Blut des Jüngeren herum, der sich nach späteren Angaben zuvor selbst heftig in die Hand geschnitten hat.
Diese Wunde wurde im Anschluss in einem Krankenhaus versorgt.
Bei späteren Pustetests in der Polizeiwache erreichten die beiden Kasachen jeweils Werte von knapp 2 Promille. Nach einer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde auf eine Blutentnahme verzichtet. Anschließend erfolgte deren Ausnüchterung.
Da sich der Verletzte eigenwillig seinen Verband immer wieder abmachte, wurde die Arrestzelle durch sein Blut auch noch erheblich verunreinigt.
Seitens der Polizei waren glücklicherweise keine Verletzten zu beklagen, einige Uniformteile müssen aufgrund von Blutanhaftungen aber in die Reinigung gebracht werden.


Verkehrsgeschehen:


Mofa Fahrer unter Drogeneinfluss

Auch als Mofa Lenker darf man nur nüchtern am Straßenverkehr teilnehmen. Wenn dem nicht so ist, bekommt man Ärger mit der Staatsgewalt, sprich der Polizei. So ist es einem 18-Jährigen aus einer benachbarten Landkreisgemeinde am gestrigen Mittwoch ergangen.
Der junge Mann war am frühen Mittwochnachmittag mit seinem zweirädrigen Vehikel im Kasernenweg unterwegs, als ihn eine Streifenwagenbesatzung zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle anhielt. Da hier deutliche drogentypische Ausfallerscheinungen den Beamten in die Augen schossen und er auf einen Vorwurf auch deren Konsum am Vorabend einräumte, war die Fahrt für diesen Tag zu Ende für ihn.
Ein Drogenvortest in Form eines Urintests bestätigte dazu auch noch den ganzen Vorwurf.
Nun wurde ihm der Fahrzeugschlüssel vorübergehend abgenommen und das Mofa an Ort und Stelle verkehrssicher abgestellt.
Danach ging es für ihm im Fond des Polizei BMW zur Wache, wo ein bereits verständigter Arzt im Anschluss eine Blutentnahme durchführte.
Sollte der Betroffene bei der folgenden Blutuntersuchung den vom Gesetzgeber vorgegebenen Grenzwert für Drogen im Blut überschritten haben, drohen ihm eine Bußgeldanzeige über 530 Euro, zwei Punkte auf sein Verkehrssünderkonto in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots.
Zudem erhält auch noch die Führerscheinstelle einen Abdruck der Anzeige.


Senior flüchtet nach Unfall - aufmerksame Zeugin beobachtet alles

Wegen eines Vergehens des unerlaubten Entfernens vom Unfallort muss sich demnächst ein Senior aus einer benachbarten Landkreisgemeinde vor der Staatsanwaltschaft verantworten.
Er hat am Mittwochnachmittag auf einem Parkplatz einen Unfall verursacht und ist anschließend vom Ereignisort geflüchtet.
Sein Pech war, dass eine aufmerksame Zeugin alles beobachtet hat.
Gegen 13.40 Uhr parkte der 78-Jährige seine Mercedes-A-Klasse aus einer Parkbucht eines großen Parkplatzes in der Amsterdamstraße aus. Dabei stieß er gegen einen in einer gegenüberliegenden Parkbucht abgestellten VW Tiguan.
Anschließend stieg der ältere Herr aus und begutachtete sich beide Fahrzeuge. Ohne seiner gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen, stieg er danach wieder in seinen kleinen Benz ein und flüchtete von der Unfallstelle.
Anhand der guten Zeuginnenbeobachtung konnte der Sachverhalt zeitnah geklärt werden. Der Schaden je Fahrzeug beträgt zirka 500 Euro.



Aus dem Landkreis


Brennender Bulldog
Zell

Vermutlich ein technischer Defekt war die Ursache für den Brand einer Fendt Zugmaschine am Mittwochnachmittag.
Zirka 25 Floriansjünger der Wehren aus Zell, Weipoltshausen, Üchtelhausen und Dittelbrunn eilten zum Ereignisort und bekämpften in relativ kurzer Zeit erfolgreich den Fahrzeugbrand. Es wird von einem Schaden von rund 10 000 Euro ausgegangen.
Gegen 15.30 Uhr fuhr der 52-jährige Landwirt auf dem Hambacher Weg, als plötzlich Flammen aus dem Motorraum schlugen. Zunächst versuchte der Fahrer das Feuer mit einem Feuerlöscher selbst zu bekämpfen, was jedoch nicht von Erfolg gekrönt war. Daraufhin betätigte er den Notruf.
Nach dem relativ schnellen Ablöschen durch die „Fachmänner“ orderte der Brandleider selbständig einen Abschleppdienst, der den Traktor wegbrachte. Es wird ein Kurzschluss an der Batterie oder einem Kabelbaum vermutetet.


Vandalen in der Gemeinde unterwegs
Werneck

In der Nacht zu Mittwoch waren Vandalen in der Gemeinde unterwegs. Dabei richteten sie einen Schaden für die Gemeinde, sprich den Steuerzahler, von rund 500 Euro an.
Derzeit liegen noch keinerlei Hinweise zu den Unbekannten vor.
Ein Gemeindemitarbeiter meldete am Mittwochmittag den Sachverhalt bei der Polizei.
Vor Ort konnten die Beamten im Bühlweg eine mutwillig beschädigte Parkbank, ein umgebogenes Verkehrsschild und das zerstörte Hunde-WC feststellen.

Wer die höchstwahrscheinlich jugendlichen Täter bei ihren unsinnigen Zerstörungen beobachtet hat, möge sich bitte bei der Schweinfurter Polizei melden.


Schon wieder - Diebstahl eines Kabels von einer Baustelle
Schwebheim

Baustellendiebstähle und kein Ende, mit dieser Überschrift könnte ein erneuter Stromkabeldiebstahl von einer Baustelle auch beschrieben werden.
Wiederum war die Baustelle am Sonnenweg 7 der Tatort.
Der geschädigte Elektroinstallateur gab an, dass er letztmalig am Samstagmittag vor Ort war.
Als er am gestrigen Mittwochmittag zur Baustelle zurückkam, bemerkte er, dass rund 35 Meter seines Stromkabels fehlten. Dazu zwickte es der Täter an einem Verteilerkasten ab und klaute die angegebenen Meter bis zum nächsten Verteilerkasten. Hier klemmte er das Kabel am anderen Kasten ab.
Die Schadenssumme wird mit 400 Euro beziffert.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle

-St. 2270, Hergolshausen - Garstadt

Am Mittwochnachmittag kam es auf der Staatsstraße 2270 zu einem Wildunfall. Den musste das Wildtier mit seinem Leben bezahlen. Der Sachschaden wird auf 1500 Euro geschätzt.
Gegen 15.15 Uhr war die 3er BMW Führerin zwischen Hergolshausen und der Abzweigung nach Garstadt unterwegs, als ein von ihr aus gesehen von links kommender Feldhase über die Fahrbahn hoppeln wollte. Das schaffte er jedoch leider nicht, wurde erfasst und getötet.


SW 58, Ellertshäuser See - Fuchsstadt

Am gleichen Tag um 21.10 Uhr fuhr ein VW Passat Lenker auf der Kreisstraße 58, vom Ellertshäuser See in Richtung Fuchsstadt.
Auch in diesem Fall war wiederum ein Feldhase, natürlich ein anderer, für den Unfall verantwortlich. Auch der kam dabei um sein kurzes Leben.
Er hoppelte über die Straße und wurde vom vorderen rechten Fahrzeugeck erfasst und in den Graben geschleudert.
Die Reparaturkosten werden ebenfalls auf rund 1500 Euro taxiert.






Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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