Aus dem Polizeibericht – Wenig besinnliche Weihnachten

Alte Dame tickt aus - ins Bezirkskrankenhaus eingewiesen

Wegen einer unter anderem versuchten gefährlichen Körperverletzung wird seit dem Montagnachmittag gegen eine 77-Jährige ermittelt.
Die Seniorin wurde später zu ihrem eigenen Schutz und dem Schutz der Allgemeinheit in das Bezirkskrankenhaus eingewiesen.
Gegen 15 Uhr erschien am 2. Weihnachtsfeiertag eine 44-Jährige auf der Polizeiwache. Sie schilderte, dass sie kurz zuvor von ihrer Mutter in der gemeinsamen Küche einer Wohnung am Bergl zunächst gebissen und danach auch noch mit einem Messer angegriffen worden ist.
Entsprechende Bissverletzungen im Unterarm waren erkennbar.
Bei der späteren Abklärung vor Ort wurde eruiert, dass die Beschuldigte nach einem Streit ihre Tochter zunächst in den Unterarm gebissen hat. Danach griff sie sich ein Messer aus dem Messerblock und stach nach ihr. Nun ging der 14-jährige Enkel dazwischen und konnte ihr das Messer entwinden.
Die Beschuldigte gab aber darauf immer noch keine Ruhe, sondern schnappte sich nun das nächste Messer aus dem Block und wollte wieder nach der Tochter stechen. Auch diesen Angriff konnte der Junge danach unterbinden, indem er der Oma das Messer wieder abnahm.
Nach den Erkenntnissen am Tatort kamen die Beamten zum Schluss, dass die Beschuldigte eine erhebliche Gefahr für sich und ihre Umgebung ausstrahlte. Deshalb wurde sie anschließend in eine Fachklinik eingewiesen.


Weihnachtszeit - besinnliche Zeit - nicht in einem Mehrfamilienhaus im Musikerviertel

Ein ziemlich heftiger Streit mit Verletzten und diversen Ermittlungsverfahren hat die Polizei am 2. Weihnachtsfeiertag unter anderem beschäftigt. Es war so gar nicht besinnlich oder staad, was sich da in dem Anwesen im Musikerviertel abspielte. Dabei dürfte auch Alkohol ein gewichtiges Wörtchen mitgeredet haben.
Gegen 12 Uhr kam der Hilferuf an die Polizei. Als die Beamten vor Ort eintrafen, hatten sie zunächst einmal Mühe, die vier Hauptbeteiligten voneinander zu trennen und für etwas Klarheit zu sorgen.
Vermutlich werden erst die ausführlichen Vernehmungen in den kommenden Tagen zur Aufhellung beitragen.
Zurzeit ist bekannt, dass die beiden Streitparteien, auf der einen Seite ein 33-jähriges Paar und auf der anderen Seite eine 47-Jährige und ihr 24-jähriger Sohn, aus vermutlich einem kleinen Anlass aneinandergeraten sind.
Dabei sind dann nicht nur Worte, sondern auch die Fäuste geflogen. Apropos fliegen, eine Bierflasche und ein Sixpack Bier sollen auch noch werfenderweise zum Einsatz gekommen sein.
Weiterhin ist das Fahrzeug eines der Beteiligten auch noch in Mitleidenschaft gezogen worden.
Im Treppenhaus selbst war deutlich der Geruch eines versprühten Reizstoffes wahrzunehmen. Wer diesen eingesetzt hat, steht auch noch nicht abschließend fest.
Zumindest eine der Beteiligten, eine 33-Jährige, bedurfte ärztlicher Hilfe, da sie nicht unerhebliche Kopf- und Gesichtsverletzungen aufwies.
Später im Krankenhaus angekommen randalierte sie dort und verschwand. Deshalb musste sie auch noch kurzzeitig gesucht und wieder zurückgebracht werden. Sie pustete rund 1,5 Promille in ein Testgerät.
Ihr Partner brachte es bei einem Alkoholtest auf knapp 1,2 Promille.
Nachdem vor Ort Ruhe eingekehrt war, konnten die Beamten den Tatort wieder verlassen.
Ermittlungsverfahren gegen die Beteiligte wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung sind eingeleitet worden.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Zwischen 12.15 und 13.15 Uhr hat sich an der Oberen Straße 8 eine Unfallflucht am vergangenen Freitag zugetragen. In diesem Zusammenhang könnte ein silberner VW Golf eine Rolle spielen.
Gegen 12.15 Uhr parkte der Fahrer eines schwarzen Audi Q 7 sein Fahrzeug in einer Parkbucht vor dem Haus.
Zu dieser Zeit hielt sich ein älterer Herr an besagtem Golf auf, der vor dem Audi parkte.
Als der Audifahrer rund eine Stunde später zum Auto zurückkam, wies der jetzt eine frische Unfallbeschädigung an der vorderen Stoßstange auf. Der ältere Herr mit seinem VW Golf war verschwunden.
Vorsichtshalber hatte der Audifahrer jedoch zuvor noch dessen Kennzeichen notiert, das könnte jetzt zu seinem Vorteil sein.
Weitere Ermittlungen sind eingeleitet worden.
Der Schaden am Audi wird auf 2000 Euro beziffert.


Unter Alkoholeinfluss


Eine Bußgeldanzeige wegen Alkoholbeeinflussung im Straßenverkehr erhält demnächst ein 27-jähriger Schweinfurter. Darin wird er aufgefordert, rund 530 Euro an die Staatskasse zu bezahlen, einen Monat seinen Führerschein bei einer Polizeidienststelle abzugeben und der Hinweis, dass er auf sein Verkehrssünderkonto in Flensburg zwei Punkte gutgeschrieben bekommt.
Der Fiat Stilo Führer ist am Montagabend kurz vor Mitternacht von einer Polizeistreife in der Straße Am Friedhof kontrolliert worden. Dabei stellten die Beamten Alkoholbeeinflussung fest.
Der anschließende Test an einem gerichtsverwertbaren Gerät in der Polizeiwache spuckte das Ergebnis von 0,64 Promille aus.
Deshalb durfte er sich in dieser Nacht auch nicht mehr hinter das Lenkrad seines Autos setzen. Um dies zu gewährleisten, wurde der Fahrzeugschlüssel vorübergehend konfisziert.



Aus dem Landkreis


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Sennfeld

Vor der Pfarrer-Niedermeier-Straße 11 hat sich zwischen Sonntag und Montag eine Unfallflucht ereignet.
In diesem Zusammenhang sucht die Polizei jetzt nach einem Fahrzeug mit vermutlich gelber Lackierung.
Gegen 19 Uhr stellte die spätere Unfallgeschädigte ihren blauen Renault Clio vor dem Haus ab. Als sie am Montagnachmittag gegen 15 Uhr zum Auto zurückkam, wies das jetzt deutliche Kratzspuren im Lack an seiner hinteren linken Seite auf.
Der Schaden wird auf bis zu 2000 Euro geschätzt.


Auf Gegenfahrbahn geraten
Mainberg, St. 2447

Auf der Staatsstraße 2447 hat sich am Montagnachmittag zwischen Schweinfurt und Mainberg ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem geschätzte 8500 Euro Blechschaden entstanden ist.
Gegen 17.10 Uhr fuhr eine 74-jährige Rentnerin aus dem Landkreis Ochsenfurt mit ihrem Opel Corsa von Mainberg in Richtung Schweinfurt.
Aus bisher nicht geklärten Gründen kam sie plötzlich auf die Gegenfahrbahn und stieß mit dem Gegenverkehr, in diesem Fall eine 24-Jährige mit ihrem Kia Sportage, zusammen. Die junge Frau wollte noch durch eine Vollbremsung den Unfall verhindern, was ihr jedoch nicht mehr gelang.
Verletzt wurden die beiden Fahrerinnen dabei nicht.


Wildunfall
St. 2266, Marktsteinach - Löffelsterz

Am Montag fuhr ein Ford Kuga Lenker auf der Staatsstraße 2266 von Marktsteinach nach Löffelsterz.
Von rechts kommend querte plötzlich ein Reh vor ihm über die Fahrbahn, so dass ein Ausweichen nicht mehr möglich war.
Beim Zusammenstoß verstarb das Wildtier und wurde später vom Jagdpächter abgeholt. Der Schaden beträgt geschätzte 3000 Euro.
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