Aus dem Polizeibericht – Weitere Vermisstensuche nach abgängiger 8-Jähriger - war mit einem Freund in der Stadt unterwegs

Pkw-Aufbrüche

Ein Automarder war in den Nachtstunden von Dienstag zum Mittwoch im Stadtgebiet unterwegs. Dabei fielen ihm vier Autos „zum Opfer“.
Der Gesamtsachschaden, den er dabei angerichtet hat, beträgt rund 3000 Euro. Der Entwendungsschaden, bestehend aus zwei Sonnenbrillen, einem Mäppchen mit Fahrzeugschein und 40 Euro Bargeld sowie einem Ladekabelset, beträgt in etwa 200 Euro.
Derzeit liegen noch keinerlei Hinweise zum Täter vor.

Der erste Fall wurde aus der Straße „An der Pfanne 88“ zur Anzeige gebracht. Hier begab sich der Täter in die offenstehende Garage und schlug mit einem unbekannten Gegenstand oder Werkzeug an einem hier abgestellten Mercedes der C-Klasse die Beifahrerseitenscheibe ein. Von außen durchsuchte er alsdann das Handschuhfach. Mit einer Sonnenbrille machte er sich aus dem Staub.
Rund 1,5 Kilometer vom ersten Tatort entfernt schlug er ebenfalls zu, in diesem Fall in der Galgenleite 67. Hier ging er einen Audi A 6 an, der auf dem Parkplatz bei den Garagen abgestellt war. Ebenfalls über das eingeschlagene Beifahrerseitenfenster wollte er anscheinend in das Wageninnere greifen. Dies blieb ihm aber anscheinend in diesem Fall verwehrt, weil keinerlei Spuren zu finden waren, welche auf eine Durchsuchung des Handschuhfachs sprachen. Möglicherweise ist er dabei auch gestört worden.
Ein dritter Fall ist aus der Ludwig-Krug-Straße 4 eingegangen.
Um 21.15 Uhr stellte der Besitzer eines schwarzen Opel Zafira das Auto unter der Brücke in der Ludwig-Krug-Straße ab. Als er nach seiner Schicht am Mittwochmorgen wieder heimfahren wollte, stellte er bereits beim Hinlaufen zum Auto fest, dass die Beifahrerseitenscheibe total zertrümmert ist.
Auch in diesem Fall griff der Marder wieder in den Innenraum und durchwühlte das Handschuhfach. Daraus fehlt jetzt ein Mäppchen mit dem Fahrzeugschein und rund 40 Euro Bargeld.
Und last but not least schlug er beinahe sprichwörtlich auch noch in der Hermann-Gräf-Allee 1 zu.
Dieses Mal war es ein schwarzer Mitsubishi Pajero, der daran glauben musste. Mit dem gleichen modus operandi wie in den vorausgegangen drei Fällen drang er in den Innenraum ein, indem er nach dem Einschlagen der Scheibe durch das Loch der Beifahrerseitenscheibe griff. Aus dem Handschuhfach klaute er im letztgenannten Fall eine Sonnenbrille und ein Ladekabelset.

Verdächtige Wahrnehmungen hinsichtlich der vier geschilderten Autoaufbrüche werden an die Polizei erbeten.


Rollerdiebstahlsserie geht weiter - drei weitere Fälle kommen dazu

Der Rollerdieb, der seit geraumer Zeit in Schweinfurt sein Unwesen treibt und dem bereits 10 Diebstähle zur Last gelegt werden können, hat in der Nacht zum Mittwoch wieder zugeschlagen. Drei weitere Fälle werden ihm jetzt zusätzlich angerechnet.
Derzeit liegen noch keinerlei Hinweise zu ihm vor.

Am Mittwochmorgen bemerkte der Eigentümer einer schwarzen Aprilia RL in der Friedrichstraße 2, dass sein vor dem Haus geparktes Vehikel spurlos verschwunden ist. Dessen Wert liegt bei etwa 400 Euro.
Der zweite Diebstahl trug sich in der Straße „Alte Stadtgärtnerei“ zu. Hier verschwindet der blaue Roller des Geschädigten, der auch vor dem Anwesen abgestellt war. Sein Wert rund 300 Euro.
Und zuletzt aus der Straße „Am Herroth“ ein Diebstahl. Hier fehlt ein silberner Roller im Wert von 150 Euro.
Die neuerlichen drei sowie auch die vorausgegangenen 10 Kleinkrafträder sind zwischenzeitlich alle wiederaufgefunden worden. Der modus operandi des Täters ist immer derselbe. Jeweils durch ein Kurzschließen bringt er die motorisierten fahrbaren Untersätze in Bewegung und wirft sie nach einer jeweils kürzeren oder längeren Spritztour am nächstbesten Ort wieder ins Gelände oder in ein Gebüsch.

Die Ermittlungen zu dem Dieb laufen mittlerweile auf Hochtouren. Derzeit liegen jedoch noch keinerlei neuen Aspekte vor. Aus der Bevölkerung sind bis dato auch noch keine gewinnbringenden Hinweise zu der Serie eingegangen.
Sie nahm ihren Anfang, wie bereits schon mehrfach berichtet, in der Nacht vom 1. auf den 2. Mai.


Vermisstensuche geht gut aus - Senior stibitzt sich davon

Ein kurzzeitig abgängiger dementer und fast erblindeter 88-jähriger Landkreisbewohner konnte nach knapp zweistündiger Abwesenheit am Mittwochnachmittag wiederaufgefunden werden. An der Absuche beteiligte sich auch freiwillig eine ganze Schulklasse.
Gegen 13 Uhr ging von der Stadtgalerie die Meldung über den Abgängigen ein. Gleich darauf konnte vor Ort von den Beamten eruiert werden, dass der ältere Herr mit seiner um ein Jahr jüngeren Gattin dort beim Einkaufen gewesen ist. Während sie am Ende noch eine kleine Besorgung erledigen wollte, begab er sich in dieser Zeit auf die Toilette. Danach tauchte er nicht mehr auf und war verschwunden.
Sofort lief die übliche Maschinerie bei der Polizei los, wie Verständigung der Verkehrsbetriebe, der Taxizentrale und einer Funkfahndung für alle Streifenwagen in der Stadt und im Landkreis. Danach begann zusammen mit dem Sicherheitsdienst die systematische Absuche der Stadtgalerie. Während der Absuche inklusive der Befragungen der Besucher bekam das auch eine zufällig anwesende Schulklasse, bestehend aus rund 20 Schülern und ihrem Lehrer, mit. Diese stellten sich sofort freiwillig zur Verfügung und halfen bei der Absuche in dem großen Gebäudekomplex mit.
Etwa zwei Stunden später, beinahe gleichzeitig mit dem negativen Verlauf der Absuche in der Stadtgalerie, ging eine Mitteilung vom Galerie Kaufhof am Jägersbrunnen ein, wonach dort eine ältere und sehr verwirrte Person beim Personal aufgelaufen ist.
Eine sofortige Abklärung ergab, dass es sich um „unseren Senior“ gehandelt hat.
Einer glücklichen Familienzusammenführung stand daraufhin nichts mehr im Weg.
An dieser Stelle möchte sich die Polizei nochmals ausdrücklich bei der Schulklasse bedanken, die sich freiwillig und unaufgefordert an der Absuche beteiligt hat.
Da kann man nur sagen: Ende gut, alles gut!


Weitere Vermisstensuche nach abgängiger 8-Jähriger - war mit einem Freund in der Stadt unterwegs

Eine weitere Vermisstensuche hielt die Polizei am Mittwochabend nochmals auf Trab. Dieses Mal war ein 8-jähriges Mädchen abgängig. Glücklicherweise konnte auch in diesem Fall zum Schluss wieder „Ende gut, alles gut“ vermeldet werden.

Gegen 20.45 Uhr erschien die aufgelöste Mutter in der Polizeiwache und meldete ihre Tochter als vermißt.
Demnach war das Mädchen wie sonst auch durchaus üblich gegen 15.30 Uhr in der „Lange Zehntstraße“ zu den Nachbarn zum Spielen gegangen. Als sie um 18 Uhr noch nicht zurück war, machte sich die Mutter so langsam Sorgen um sie. Bei einen Anruf dort erfuhr sie, dass ihre Tochter am heutigen Tag dort nie war.
Als die zutiefst besorgte Mutter dann beinahe drei weitere Stunden wartete, ging sie schließlich zur Polizei.
Sofort wurden alle zur Verfügung stehenden Streifen, auch unter Einbeziehung der Dienststellen Operative Ergänzungsdienste, der Verkehrspolizei Werneck und zweier Diensthundeführer, in die Fahndung mit eingebunden.
Nicht mal eine halbe Stunde nach dem Hochfahren sämtlicher polizeilicher einsatzrelevanter Fahndungsmöglichkeiten konnte Entwarnung gegeben werden. Das Mädchen wurde zusammen mit einem gleichaltrigen Klassenkameraden beim Schlendern in der Zehntstraße von einer Streifenwagenbesatzung aufgegriffen.
Das Kind, das von der Ansprache durch die Polizei vollkommen überrascht war, gab bei ihrer Befragung an, den Eltern gesagt zu haben, dass sie wie üblich zu den Nachbarn geht. Auf dem kurzen Weg dorthin verlor sie aber bereits die Lust dazu und lief stattdessen zu einem Klassenkameraden in die Spitalstraße, um „Verstecken zu spielen“. Und jetzt gerade, als sie aufgegriffen worden ist, war sie mit ihm auf dem Nachhauseweg.
Nach einem belehrenden und kindgerechten Gespräch wurde sie den überglücklichen Eltern zurückgebracht. Auch hier wurde nochmals eine längere Unterhaltung mit den Erziehungsberechtigten geführt.


Zwei Rauschgiftfälle in der Mittwochnacht

Zwei Beschuldige werden sich demnächst unabhängig voneinander vor der Staatsanwaltschaft wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verantworten haben. Beide sind in der Nacht von Mittwoch auf den Donnerstag von der Polizei bei Rauschgiftverstößen „aufgegriffen“ worden. Das dabei jeweils gefundene „Gift“ ist sichergestellt worden und geht mit den Anzeigen an die Verfolgungsbehörde weiter.
Auf den ersten Beschuldigten, ein Schweinfurter im Alter von 34 Jahren, wurden die Ordnungshüter wenige Minuten vor Mitternacht aufmerksam. Er stand mit einer weiblichen Begleiterin in einem Durchgang in der Franz-Schubert-Straße. Beim Erblicken des Streifenwagens wurde er sichtlich nervös und nestelte an seiner Kleidung herum. Auch war eine Art Wegwerfbewegung in der Dunkelheit wahrnehmbar. Bei der daraufhin vorgenommenen Kontrolle der beiden Personen konnte jeweils eine deutliche Drogenbeeinflussung festgestellt werden. Während eine Durchsuchung der Frau negativ verlief, fand sich bei der Leibesvisitation des Beschuldigten eine Tabak-Packung, deren nähere Überprüfung ergab, dass darin eine geringe Menge Amfetamin miteingearbeitet worden ist. Bei der anschließenden Wohnungsnachschau sind noch geringe Menge Cannabis und mehrere Druckverschlusstütchen mit Amfetamin aufgefunden worden. Des Weiteren fand sich auch noch eine Elektroschocktaschenlampe. Hier läuft noch die Überprüfung hinsichtlich eines Verstoßes nach dem Waffengesetz. Sollte der zutreffen, ergeht gesondert noch eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft hierüber. Der Gegenstand wurde auf jeden Fall auch erst einmal sichergestellt.

Rund drei Stunden später, bereits am Donnerstag, wollte gerade eine Funkstreife vom Hof der Dienststelle ausfahren, als der nächste Beschuldigte, ein Mittzwanziger aus einem Stadtlauringer Ortsteil, mit seinem Fahrrad ohne Licht an der Dienststelle vorbeiradelte.
Als der Mann den ausfahrenden Streifenwagen erkannte, trat er plötzlich heftigst in die Pedale und wollte sich anscheinend aus dem Staub machen. Wegen der Ungleichheit der Fluchtmittel dauerte es nicht lange und er konnte zum Anhalten bewegt werden.
Bei seiner anschließenden Durchsuchung fand sich eine in einem Hosenbein eingenähte Tasche, aus der ein Druckverschlusstütchen mit Marihuana zum Vorschein kam. Bei der anschließenden Wohnungsnachschau in Schweinfurt und der Landkreisgemeinde fanden sich dann Haschisch, Marihuana und Amfetamin in kleineren Mengen sowie zwei Jointreste.
Zum Schluss wurde noch eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt, dann wurde der Beschuldigte wieder entlassen.


Verkehrsgeschehen:


Unfallfluchten - mit der Bitte um Zeugenaufrufe

-Am Dienstagvormittag ereignete sich an der Sonnenstraße 27 eine Verkehrsunfallflucht. Dabei wurde ein Sachschaden von rund 750 Euro verursacht.
Gegen 9 Uhr stellte dort ein Autofahrer seinen silbernen VW Golf ab.
Als er rund drei Stunden später zum Auto zurückkam, wies dieser einen frischen Unfallschaden auf.
Laut dem Spurenbild nach zu urteilen ist ein anderes Fahrzeug beim Vorbeifahren leicht gegen die linke vordere Fahrzeugseite gestoßen. Dadurch wurden der Radausschnitt und das Stoßstangeneck leicht eingedellt und verkratzt.
Vom verursachenden Fahrzeug und seinem Führer ist noch nichts bekannt.


-Eine weitere Unfallflucht, bei der es zwei mögliche Unfallörtlichkeiten gibt, ist im Verlauf des Mittwochs „passiert“.
Der Sachschaden auch hier rund 750 Euro.
Im Zeitraum zwischen 11.40 und kurz nach 13 Uhr ist ein schwarzer Audi A 5 durch ein anders noch unbekanntes Fahrzeug beschädigt worden.
Zunächst stand das Auto für etwa eine halbe Stunde in der Nähe vom Theater. Anschließend bis 13.05 Uhr im Matthias-Grünewald-Ring.
An seiner hinteren linken Seite weist der Audi nun einen frischen Unfallschaden auf, in Form einer kleinen Eindellung und eines Lackschadens.



Aus dem Landkreis


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Eßleben

Noch keinerlei Erkenntnisse über den Flüchtigen und sein Fahrzeug gibt es von einer Unfallflucht zu vermelden, die sich zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen an der Hauptstraße 18 abgespielt hat.
Der dabei verursachte Sachschaden beträgt geschätzte 1000 Euro.
Gegen 20.30 Uhr stellte der Nutzer eines blauen Mercedes Vito das Fahrzeug an der Straße vor der Adresse ab.
Als er am darauffolgenden Morgen um 6.30 Uhr mit dem Vito zur Arbeit fahren wollte, war ein frischer Lack- und Blechschaden am Fahrzeugheck deutlich zu erkennen.
Anscheinend war beim Ein- oder Ausparken dahinter jemand gegen die Stoßstange „gerumst“.
Ohne der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen, hat es der Verursacher/die Verursacherin danach vorgezogen, von der Unfallstelle zu flüchten.






Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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