Aus dem Polizeibericht – Weihnachtsbaumdiebe auf dem Weihnachtsmarkt

In einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit „beklaut“ worden

Dieben reichen oft nur wenige Sekunden der Unaufmerksamkeit ihrer Opfer aus, um sie zu bestehlen. So auch wieder am Mittwochnachmittag in einem Geschäft in der Rudolf-Diesel-Straße.
Gegen 17.15 Uhr verließ eine 53-Jährige den Möbelmarkt Roller. Bereits im Ausgangsbereich laufend, hielt die Frau kurz inne, um ihre Jacke anzuziehen. Dazu stellte sie eine mitgeführte Laptoptasche neben sich ab. Wegen des regen Kundenzu und -abstroms war die Frau nun für einige wenige Sekunden abgelenkt und achtete nicht auf die Tasche. Als sie wieder nach ihr greifen wollte, war sie wie vom Erdboden verschluckt.
Der Dieb oder die Diebin wird jedoch später vermutlich enttäuscht gewesen sein. In der Tasche befand sich nicht wie erwartet ein Laptop, sondern Arbeitsunterlagen und Lehrbücher.
Nichtsdestotrotz beklagt die Bestohlene nun einen Verlustwert von zirka 150 Euro.


Auto im Parkhaus verkratzt

Große Augen machte ein Autofahrer, als er nach seinem Weihnachtseinkauf am Mittwoch zu seinem im Parkhaus der Stadtgalerie abgestellten Auto kam. Ein Unbekannter hatte zwischenzeitlich mit einem spitzen Gegenstand, eventuell einem Schlüssel, einen tiefen und langen Kratzer in den Lack der Beifahrertür gezogen.
Der Schaden an seinem blauen 3er BMW beziffert der Eigentümer auf 1000 Euro.
Die Abstellzeit war zwischen 18 und 19.45 Uhr.


Zweimal Einbrüche in Kellerabteile

Aus den Mehrfamilienhäusern Schopperstraße 32, Blumenstraße 8 und Merckstraße 17 sind von der Nacht von Mittwoch zum Donnerstag die Aufbrüche in mehrere Kellerabteile zur Anzeige gebracht worden. Dabei fiel dem Einbrecher einiges an Beute in die Hände.
Ob die Einbrüche wieder auf das Konto des gesuchten und noch unbekannten Serienaufbrechers gehen, steht derzeit noch nicht abschließend fest.
In den neuerlichen Fällen liegt der Tatzeitraum zwischen Mittwoch, 20 Uhr und bis zu den jeweiligen Feststellungen der verschiedenen Opfer am Donnerstag, um die Mittagszeit.
Auf Grund der Spurenlage hat der Täter dabei jeweils die verschlossen Hauseingangstüren der drei Häuser mit einem vermutlich eigens dafür angefertigten Spezialwerkzeug aufgehebelt. Danach begab er sich immer direkt in die Kellerräume und brach hier teilweise mit Werkzeugen oder auch nur mit einfacher körperlicher Gewalt die jeweiligen Parzellen auf und durchsuchte und durchwühlte sie.
Der Gesamtsachschaden wird auf zirka 1250 Euro geschätzt.
Als Beute sind bisher ein Glastisch, zwei Küchenmesser, ein Gläserset und ein schnurloses Telefon bekannt. Der Wert liegt bei 350 Euro.


Weihnachtsbaumdiebe auf dem Weihnachtsmarkt

Nur eine relativ dürftige Beschreibung ist von den vier Männern bekannt, die am frühen Freitagmorgen auf dem Weihnachtsmarkt drei zur Dekoration aufgestellte Weihnachtsbäume gestohlen haben. Einen davon haben sie bei ihrer Flucht in der Hellersgasse wieder weggeworfen.
Gegen 3.40 Uhr entdeckte der Mitarbeiter einer Securityfirma, wie sich die Unbekannten gerade an den Bäumen auf dem Weihnachtsmarkt zu schaffen machten. Als sie mit ihrer Beute, samt den dazugehörigen Ständer auf und davon rannten, verständigte er die Polizei.
Auch eine großangelegte Innenstadtfahndung führte leider nicht zum Erfolg. Die Männer waren mit ihrer Beute wie vom Erdboden verschluckt.
Der Beuteschaden wird auf 200 Euro geschätzt.


Verkehrsgeschehen:


Autofahrer erheblich unter Rauschgifteinfluss

Erheblich unter Rauschgifteinfluss stand ein Autofahrer, den die Ordnungshüter am frühen Freitagmorgen aus dem Verkehr gezogen haben.
Das hatte die Unterbindung der Weiterfahrt, die vorläufige Einziehung des Fahrzeugschlüssels und eine Blutentnahme zur Folge.
Gegen 0.20 Uhr ist der 21-Jährige aus dem Landkreis Kitzingen mit seinem Skoda Fabia in der Friedrich-Ebert-Straße zur Kontrolle angehalten worden.
Zunächst hielt der junge Mann nicht an, sondern überfuhr auch noch eine Ampel bei „rot“, bis er sich entschloss, dann doch anzuhalten.
Bei seiner Kontrolle waren deutlichste Ausfallerscheinungen hinsichtlich einer Drogeneinnahme festzustellen. Nachdem er sämtliche Aussagen dazu und auch diverse Tests verweigerte, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme angeordnet und anschließend in der Polizeiwache durchgeführt.
Gegen den Beschuldigten wird jetzt wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Die zuständige Führerscheinstelle erhält ebenfalls einen Abdruck der Anzeige.


Weiterer Autofahrer unter Betäubungsmitteleinfluss und im Besitz davon

Rund eine Stunde nach dem zuvor geschilderten Fall wurde ein weiterer Autofahrer unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen.
Der 25-Jährige mit seinem VW Passat ging den Beamten bei einer Kontrolle auf der Maxbrücke ins Netz.
Auch hier wurde wiederum die Fahrt unterbunden, der Fahrzeugschlüssel vorübergehend sichergestellt und, nachdem der Beschuldigte sämtliche Tests und Aussagen verweigerte, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme durchgeführt.
Erschwerend kommt für diesen Beteiligten in diesem Fall dazu, dass in seinem Auto auch noch Marihuana im Fahrzeug aufgefunden und sichergestellt worden ist.
Deshalb wird gegen ihn jetzt nicht nur wegen Drogeneinwirkung im Straßenverkehr, sondern auch noch wegen verbotenen Rauschgiftbesitzes ermittelt.



Aus dem Landkreis


Verkehrsgeschehen:


Autofahrer unter dem Einfluss von Drogen
Bergrheinfeld

Wegen des Verdachts einer Ordnungswidrigkeit wegen Drogenbeeinflussung im Straßenverkehr wird seit dem frühen Donnerstagnachmittag gegen einen 33-Jährigen ermittelt.
Bei seiner Kontrolle wurden deutliche drogentypische Auffälligkeiten erkannt.
Gegen 13 Uhr wurde der Autofahrer in der Schweinfurter Straße zu einer Verkehrskontrolle angehalten. Nachdem die diversen Auffälligkeiten bei dem Audi A 4 Lenker festgestellt worden sind, verweigerte dieser jedoch jegliche Aussagen dazu beziehungsweise lehnte auch jegliche Tests ab. Eine freiwillige Blutentnahme wurde ebenfalls von ihm abgelehnt. Eine Personenüberprüfung ergab, dass der Betroffene auf dem Rauschgiftsektor schon hinreichend unterwegs war.
Daraufhin wurde mit der Staatsanwaltschaft Rücksprache gehalten. Im Anschluss ordnete ein Amtsrichter die Blutentnahme an, die anschließend vorgenommen worden ist.
Weil der Betroffene vor nicht allzu langer Zeit bereits einmal schon wegen Drogen im Straßenverkehr auffällig geworden ist, drohen ihm bei dem nun erneuten Verstoß jetzt über 1000 Euro Geldbuße, zwei zusätzliche Punkte auf sein Verkehrssünderkonto in Flensburg und die Ableistung eines dreimonatigen Fahrverbots.
Der Führerscheinstelle wird ebenfalls darüber berichtet.


Innerhalb 150 Minuten drei Unfälle an der derselben Unfallstelle - geschätzter Gesamtschaden von 10 000 Euro
Pfändhausen

Das gibt es auch nicht alle Tage, was sich am frühen Donnerstagabend in der Milchhöfer Straße ereignet hat. Innerhalb 150 Minuten sind drei Autofahrer an exakt derselben Stelle verunglückt.
Der Hauptgrund hierfür dürfte bei einsetzendem Regen überfrierende Nässe auf dem Kopfsteinpflaster gewesen sein.
Es begann gegen 18.30 Uhr, als ein 24-jähriger Schweinfurter mit seinem 3er BMW von Hambach kommend in Richtung Rannungen unterwegs war. Beim Rechtsabbiegen zum Dorfplatz geriet ihm sein Wagen außer Kontrolle und er prallte gegen eine neben der Straße aufgestellte Parkbank, wodurch diese verschoben worden ist.
Der Schaden beträgt geschätzte 2000 Euro.

Beinahe genau zwei Stunden später war ein 56-jähriger Nissan Qashqai Fahrer an der Unfallörtlichkeit unterwegs, als ihm dasselbe Missgeschick passierte.
Auch er verlor beim Rechtsabbiegen die Kontrolle über sein Fahrzeug und dieses prallte danach gegen den dortigen Brunnen, wobei daran eine Platte brach.
Der Schaden wird im zweiten Fall auf 5500 Euro geschätzt.

Etwa eine halbe Stunde später dann zum dritten und für diesen Abend glücklicherweise letzten Mal. Wiederum verlor beim Rechtsabbiegen ein Autofahrer, dieses Mal nochmals ein 56-Jähriger mit seinem Ford Ranger, die Kontrolle über sein Auto. Er prallte nun gegen den hier nach dem vorigen Unfall nicht mehr fahrtauglich abgestellten Nissan Qashqai seines „Vorgängers“. Der Nissan hätte später abgeschleppt werden sollten.
Die Schadensschätzung hier 2500 Euro.

Danach war Ruhe.
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