Aus dem Polizeibericht - Vorsicht vor Betrügern am Straßenrand - Benzinbettler aktiv

Seit Anfang des Monats sind im Regierungsbezirk mehrere Fälle sogenannter „Benzinbettler“ bekannt geworden. Dabei handelt es sich oftmals um Betrüger, aber auch Diebstahlsdelikte kommen in diesem Zusammenhang immer wieder vor. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.

In der Regel bemerken Autofahrer an vielbefahrenen Bundes- oder Landstraßen einen am Fahrbahnrand abgestellten älteren Pkw mit osteuropäischen Kennzeichen. Teilweise versuchen die Insassen auch andere Verkehrsteilnehmer anzuhalten. Wenn dies gelingt, schildern sie eine Notlage, wie z.B. Benzinmangel, und bitten um Bargeld. Problematisch wird es aus polizeilicher Sicht spätestens dann, wenn z.B. minderwertiger Schmuck oder auch Lederjacken zum Kauf angeboten werden, oder die Situation für einen Trickdiebstahl ausgenutzt wird.

Im Zusammenhang mit dem seit Anfang März bei der Unterfränkischen Polizei bekannt gewordenen Auftreten von „Benzinbettlern“, u.a. in Amorbach, Elsenfeld, Lülsfeld, Karlstadt, Gräfendorf und Bischofsheim a.d.Rhön kam es zu keinen Straftaten. Damit es dabei bleibt, bitten wir weiterhin um Vorsicht bei der Pannenhilfe.

Fußballspielende Kinder beschädigten Bleiverglasung an der St. Salvator Kirche

Noch keinerlei Hinweise gibt es zu zwei Kindern, die am Sonntagnachmittag beim Spielen ein Kirchenfenster der St. Salvator Kirche in der Frauengasse beschädigt haben. Der Schaden wird auf 300 Euro geschätzt.
Eine neben der Kirche wohnende Frau hatte die beiden Jungs gegen 16.30 Uhr beim Fußballspielen vor der Kirche gesehen. Dabei hat einer der beiden den Ball vermutlich versehentlich gegen ein Fenster der Kirche getreten. Dadurch brachen drei Teile der Bleiverglasung entzwei. Danach packten die Buben sofort ihren Ball und rannten davon.

Weitere Hinweise zu den Kindern nimmt die Polizei entgegen.


Auto am Autohaus beschädigt

Von einem Verantwortlichen des Autohauses Stegner in der Dittelbrunner Straße ist die vorsätzliche Beschädigung eines auf dem Ausstellungsgelände abgestellten Fahrzeugs zur Anzeige gebracht worden. Die nun fälligen Reparaturkosten werden auf 2000 Euro veranschlagt.
Im Tatzeitraum von Samstag- auf Sonntagnachmittag hat der Unbekannte einen silberfarbenen Citroen C 4 Cactus angegangen, indem er vermutlich mit einem Fußtritt oder einem Faustschlag eine tiefe Delle in die rechte Fondtüre getreten oder geschlagen hat.
Derzeit liegen noch keine Hinweise auf den Täter vor.


Armenier beim kostenlosen Einkaufen ertappt

Eine Anzeige wegen Ladendiebstahls hat sich am Montagvormittag ein armenischer Asylbewerber eingehandelt. Der Ladendetektiv eines Supermarktes in der Hauptbahnhofstraße hat ihn auf frischer Tat ertappt.
Kurz vor 11 Uhr fiel der 29-Jährige auf, wie er in der Drogerieabteilung diverse kosmetische Erzeugnisse aus der Verpackung nahm und sie zunächst wieder in das Regal zurücklegte. Nach einem sichernden Umschauen steckte er die drei Artikel im Wert von 35 Euro anschließend so nach und nach in die Kleidung.
Weil er kurz darauf an der Kasse nur einen Kleinsteinkauf tätigte, die Sachen in seiner Kleidung jedoch nicht, wurde er beim Verlassen des Marktes aufgehalten und mit ins Büro genommen.
Bei der Durchsuchung durch die hinzugezogene Polizei fand sich später das Diebesgut in seiner Kleidung. Es wurde an den Markt zurückgegeben.
Nach der Durchführung weiterer erforderlicher polizeilicher Maßnahmen wurde der erstmals in Erscheinung getretene Täter wieder entlassen.


Weiterer Armenier geht „Klauen“

Ein weiterer armenischer Asylbewerber wurde am frühen Mittwochabend ebenfalls bei einem Diebstahl in einem anderen Supermarkt, in der Oskar-von-Miller-Straße, erwischt.
Der 34-Jährige steckte sich drei Artikel im Gesamtwert von knapp 8 Euro in seine Jackentaschen und wurde dabei beobachtet.
Eine Angestellte gab ihm noch die Möglichkeit, außer der Flasche Bier, die er an der Kasse bezahlte, diese Artikel ebenfalls käuflich zu erwerben. Da er dies aber nicht machte, wurde er beim Verlassen des Marktes angehalten und der Polizei übergeben.
Hier wurde das Diebesgut in seiner Kleidung entdeckt und an den Markt zurückgegeben.
Der bereits schon einmal im Vormonat ebenfalls wegen Ladendiebstahls Angezeigte wird jetzt wiederum wegen desselben Tatvorwurfs bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Algerier nachträglich eines Ladendiebstahls überführt

Der Aufmerksamkeit eines Ladendetektivs ist es zu verdanken, dass ein algerischer Asylbewerber sich demnächst vor der Gerichtsbarkeit wegen eines Ladendiebstahls zu verantworten hat und somit nicht unerkannt davonkommt.
Bereits am Freitag, 10. März, ist dem Angestellten der Südländer in den Geschäftsräumen eines großen Kaufhauses am Jägersbrunnen aufgefallen. Der Mann trieb sich dort über mehrere Stunden verteilt immer wieder im Geschäft herum.
Am nächsten Tag, in seiner Freizeit, erkannte er den Unbekannten im Gebäude der Stadtgalerie. Dabei fiel ihm auf, dass der spätere Täter eine Kopfbedeckung eines namhaften Herstellers trug, welche aus dem neuesten Sortiment seines Geschäftes stammen könnte.
Deshalb machte er sich an seinem nächsten Arbeitstag sofort daran, die Überwachungsaufzeichnungen seines Geschäftes zu überprüfen. Und siehe da, hier war beweiskräftig festgehalten, wie der Beschuldigte sich die Basecap im Wert von 15 Euro in seine Jacke gesteckt und damit ohne zu bezahlen das Geschäft verlassen hat.
In den Folgetagen konnte in Zusammenarbeit mit der Polizei der 20-jährige Asylbewerber in seiner Unterkunft ausfindig gemacht werden.
Der Beschuldigte wird jetzt wegen Ladendiebstahls bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.


Diebe in den Askren Manor - Regenrinnen, Regenfallrohre und Briefkästen gestohlen - hoher Beuteschaden

Aus der ehemaligen Wohnanlage der US Amerikaner, den Askren Manor, ist über den derzeitigen Betreiber, die Stadt Schweinfurt, eine Diebstahlsanzeige eingegangen. Dabei wird von einem Schaden von über 20 000 Euro berichtet.
Zum Diebesgut der Täter zählen Regenrinnen, Regenfallrohre sowie Briefkästen.

Zu einer konkreten Tatzeit konnte bis dato nur so viel eruiert werden, dass sie sich vermutlich bereits über die letzten drei bis vier Wochen hinziehen könnte.

Am vergangenen Freitag stellte eine Verantwortliche fest, dass von acht zur Geschwister-Scholl-Straße hin zeigenden Doppelhaushälften sämtliche Regenrohre abmontiert und entwendet worden sind.
Bei der späteren Sachverhaltsaufnahme wurde zudem festgestellt, dass auch von den restlichen 18 Doppelhaushälften ebenfalls sämtliche außen angebrachte Rinnen, Rohre und zum Teil auch noch die Briefkästen fehlen.
Bei der weiteren Tatortarbeit wurde ein größeres Loch im Zaun entdeckt, welches die Täter vermutlich zuvor hineingeschnitten hatten, um die Beute besser abtransportieren zu können. Auch wurden auf dem Gelände noch diverse versteckte Stoffbeutel gefunden, in denen noch ein Teil der Beute steckte. Die Rohre und Rinnen waren bereits in kleine Teile zerschnitten und zusammengepresst worden, um sie besser fortbringen zu können. Zum Abtransport wurde dafür anscheinend die „Durchreihe“ im Zaun geschaffen. Deshalb wird jetzt von mehreren Tatbeteiligten ausgegangen.
Das so gewonnene Kupfer wollen sie anscheinend später zu Geld machen.
Derzeit liegen noch keinerlei Hinweise zu den Dieben vor.

Wem am oder im Gelände der Askren Manor, im Bereich zur Geschwister-Scholl-Straße hin, in den vergangen Wochen Verdächtiges aufgefallen ist, das mit den hier geschilderten Diebstählen in Einklang zu bringen ist, möge sich bitte umgehend bei der Polizei melden.


Fensterscheibe bei der Stadtbücherei eingeschlagen

Von keinem versuchten Einbruch sondern „lediglich“ einer sinnlosen Sachbeschädigung geht der polizeiliche Sachbearbeiter aus, nachdem von einer Verantwortlichen der Stadt Schweinfurt am Montag zur Stadtbücherei in der Brückenstraße gerufen worden ist.
Dort wurde am Morgen beim Eingang zum Verwaltungsgebäude, welcher über die Rittergasse erfolgt, die zersplitterte Außenverglasung einer doppelt verglasten Fensterscheibe festgestellt.
Die Tatzeit muss demzufolge über das vergangene Wochenende liegen.
Vermutlich hat der Vandale mit einem harten Gegenstand gegen die Scheibe geschlagen und sie so zum Splittern gebracht.
Der Schaden wird auf 300 Euro geschätzt.


Fahrrad gediebt

Von seinem gestohlenen Fahrrad berichtete ein Dittelbrunner Bürger, als er am Montagnachmittag in der Polizeiwache erschienen ist.
Demnach hat er sein Fahrrad des Herstellers Haibike QFR, in den Farben Silber und Schwarz gehalten und einem Zeitwert von knapp 1200 Euro, am Freitagabend im Bereich der Johannisgasse hinter dem XXL Grill abgestellt. Nach der Sicherung mit einem Stahlschloss ging er in die Stadt.
Als er am frühen Samstagvormittag wieder damit wegfahren wollte, fehlte es mitsamt dem Sicherungsschloss.


Verkehrsgeschehen:


Betrunkener Autofahrer ist seinen Führerschein vorerst einmal los

Wegen eines Vergehens der Trunkenheit im Verkehr wird seit dem frühen Dienstagmorgen gegen einen VW Polo Lenker aus einer Landkreisgemeinde ermittelt. Bei seiner Kontrolle wurde eine deutliche Alkoholisierung festgestellt.
Der Dienstag war noch keine Stunde alt, als der 64-Jährige von einer Streifenwagenbesatzung am John-Fitzgerald-Kennedy-Ring zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten worden ist.
Gleich zu Beginn der Kontrolle schlug den Ordnungshütern eine nicht zu überriechende Alkoholfahne aus dem Fahrzeuginnenraum entgegen. Das zog natürlich einen Atemalkoholtest nach sich, bei dem der Beschuldigte 1,28 Promille erzielte.
Nun war die Fahrt für ihn am Kontrollort zu Ende und der Pkw wurde hier verkehrssicher abgestellt. Danach ging der Fahrzeugschlüssel vorübergehend in den Besitz der Polizei über, um ein späteres Weiterfahren erst gar nicht möglich zu machen.
Danach erfolgte der Transport der Person in ein Schweinfurter Krankenhaus, wo ein diensthabender Arzt eine Blutentnahme vornahm. Anschließend ging die Fahrt weiter zur Wohnadresse des Beschuldigten, wo sein Führerschein sichergestellt worden ist. Dieser geht dann mit der Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr an die Staatsanwaltschaft.
Die Führerscheinstelle erhält ebenfalls einen Anzeigenabdruck.
Nach der Beendigung der Maßnahmen erfolgte die Entlassung des Autofahrers.



Aus dem Landkreis


Graffiti Schmierer in der Gemeinde unterwegs
Waigolshausen

Für mehrere tausend Euro Schaden wird ein bis dato noch Unbekannter verantwortlich gemacht, die dieser am Schulgebäude in der Schulstraße 4, einem benachbarten Trafohäuschen und einer daneben liegenden Grundstücksmauer in der Hauptstraße 1, angerichtet hat.
In den Stunden zwischen Sonntagnachmittag und der Feststellung am Montagmorgen hat sich der Täter an diesen drei Örtlichkeiten mit insgesamt sieben Graffitis zumindest kurzzeitig verewiglicht. Die überwiegende Mehrheit davon hat er an den Wänden des Schulgebäudes hinterlassen, wobei manche eine Größe von bis zu 2,5 Meter erreicht haben.
Den Ausführungen nach zu urteilen war vermutlich ein blutiger Anfänger am Werk.

Hinweise zum Täter nimmt die Polizeiwache in Schweinfurt entgegen.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfall
SW 58, Ellertshäuser See

Am Montag um 9.20 Uhr kam es auf der Kreisstraße 58, im Bereich des Ellertshäuser See`s, zu einem Wildunfall. Zu dieser Zeit fuhr ein Peugeot 4008 Lenker in Richtung zum See, als ihm das Reh in die Quere kam.
Nach dem Zusammenprall rannte das Tier weiter. Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es dabei nicht unerheblich verletzt worden ist, wurde der zuständige Jagdpächter zur Absuche verständigt.
Der Blechschaden beträgt zirka 2000 Euro.


Den Gegenverkehr übersehen - rund 13 500 Euro Blechschaden
St. 2272, bei Gochsheim

Bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag an der Autobahnauffahrt der Anschlussstelle Gochsheim auf die A 70 ist an den beiden beteiligten Fahrzeugen ein Gesamtschaden von geschätzten 13 500 Euro entstanden. Einer der beiden beteiligten Fahrzeuge musste danach abgeschleppt werden. Verletzungen wurden an der Unfallstelle nicht geltend gemacht.
Gegen 14 Uhr fuhr eine 45-Jährige mit ihrem A-Klasse-Mercedes auf der Staatsstraße 2272 von Sennfeld in Richtung Gochsheim.
An der AS Gochsheim wollte sie nach links auf die BAB A 70 auffahren. Aus bisher nicht bekannten Gründen übersah sie dabei eine in diesem Moment entgegenkommende 10 Jahre ältere Autofahrerin in ihrem VW Touran.
Die erheblichen Schäden im Frontbereich des VW erlaubten danach ein Weiterfahren nicht mehr.
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