Aus dem Polizeibericht - Von Gerüst gestürzt – 56-Jähriger bei Betriebsunfall schwer verletzt

SCHWEINFURT / DEUTSCHHOF. Bei einem Betriebsunfall ist am Donnerstagvormittag ein 56-jähriger Arbeiter schwer verletzt worden. Der Mann war von einem Gerüst knapp drei Meter in die Tiefe gestürzt. Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von der Kriminalpolizei Schweinfurt geführt.

Gegen 11.20 Uhr hat sich der Betriebsunfall in der Straße „Am Schöttlein“ ereignet. Gemeinsam mit einem Arbeitskollegen führte der 56-Jährige Arbeiten an der Außenwand eines Mehrfamilienhauses durch. Als er auf dem Gerüst entlang ging, rutschte dem Sachstand nach ein als Trittfläche dienender Balken zur Seite. Der Handwerker konnte sich nicht mehr festhalten und stürzte knapp drei Meter tief auf die gepflasterte Hoffläche. Durch den Aufprall zog sich der Mann schwere Kopfverletzungen zu. Er kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Wie es zu dem folgenschweren Betriebsunfall kommen konnte, ist nun Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Auch die Berufsgenossenschaft und das Gewerbeaufsichtsamt sind in die laufenden Ermittlungen mit eingebunden.

Diebstahl von hochwertigen Baumaschinen bzw. Baggerzubehörteilen

Von einer eingezäunten Baustelle in der Liegnitzstraße verschwanden hochwertige Aufsatzgeräte für einen Bagger. Der Hydraulikhammer und eine Schere im Wert von 150.000 Euro wurden mittels eines firmeneigenen Baggers auf einen Lkw verladen. Anhand der GPS-Daten des Baggers erfolgte der Diebstahl am Mittwochnachmittag, 26. April. Die noch unbekannten Täter beschädigten bei der Ausübung des Diebstahls auch den Bauzaun. Durch einen Zeugen konnte zur Tatzeit ein Lkw an der Baustelle beobachtet werden. Die Polizei ermittelt.

Die Tat konnte zwischenzeitlich geklärt und das hochwertige Stehlgut sichergestellt werden.
Bei Hausbefragungen umliegender Häuser des Tatorts konnte ein Zeuge ermittelt werden, der den Abtransport mitbekommen hat, aber dem zunächst keine weitere Bedeutung zumaß. Von dem Mann konnten sachdienliche Hinweise erlangt werden, die über die Abtransportfahrzeuge zu dem Beschuldigten führten.
Aufgrund der konkreten Beweislage wurde über die Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein Durchsuchungsbeschluss für das Firmenanwesen des Beschuldigten in einer Bad Neustädter Landkreisgemeinde erwirkt.
Beim Vollzug am gestrigen Donnerstagvormittag konnte der geständige 26-jährige Beschuldigte ermittelt und der Ablageort des Stehlgutes, einer Feldhalle an einem Waldstück, gefunden werden. Die Beute wurde sichergestellt und amtlich versiegelt.
Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen den Dieb und seinen noch zu ermittelnden Helfer ist eingeleitet worden.
Laut Einlassungen des Beschuldigten bestehen zwischen ihm und der geschädigten Firma noch offene Forderungen, die der 26-Jährige anscheinend so gesetzeswidrig eintreiben wollte.


Sexuelle Belästigung - Täter konnte ermittelt werden

Wegen einer sexuellen Belästigung erstattete am Mittwochvormittag eine 17-Jährige Anzeige bei der Polizei.
Demnach sei sie während einer Busfahrt von einem unbekannten Fahrgast unsittlich berührt worden.
Die von der Polizeiinspektion daraufhin eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bereits am Folgetag zur Ergreifung des Täters, einem 53-jährigen Schweinfurter.
Er wird jetzt bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Gegen 7.30 Uhr stieg das spätere Opfer und ihre Freundin in der Nikolaus-Hofmann-Straße in den Bus und wollten bis zum Roßmarkt fahren.
Dabei bekamen die jungen Frauen zwar mit, dass sich kurz darauf ein Mann genau in die Sitzreihe hinter sie setzte, bemaßen dem zunächst aber keine weitere Beachtung.
Plötzlich spürte das Opfer, dass jemand von hinten unter ihre Jacke griff und sie danach mit zwei Fingern an der Haut berührte und streichelte. Als sie daraufhin laut schrie, ließ der Unbekannte sofort wieder von ihr ab und setzte sich um.
Nach der Anzeigeerstattung, bei denen die beiden Frauen eine gute Täterbeschreibung abgeben konnten und Sichtung von Videomaterial am Roßmarkt, war eine heiße Spur vorhanden. Weitere Ermittlungen führten schließlich zu der unter Betreuung stehenden 53-jährigen Person, von dem keine weitere Gefahr ausgeht. Bis dato ist der Beschuldigte polizeilich auch noch nie in Erscheinung getreten.

Einbruch in Kleingartenanlage scheitert

Nicht zum Erfolg gekommen ist ein Unbekannter bei seinem Einbruchsversuch in der Kleingartenanlage Alte Warte. Er richtete an dem betroffenen Gartenhaus aber einen Schaden von geschätzten 150 Euro an.
Im Zeitraum von Sonntag- bis zur Feststellung an diesem Mittwochnachmittag verschaffte sich der Eindringling Zutritt zu einem Gartengrundstück, indem er den Zaun überstieg. Danach versuchte er sich an einer mit einem Vorhängeschloss abgesperrten Tür, was aber nicht von Erfolg gekrönt war. Scheinbar aus Wut darüber schlug er danach ein Fenster ein. Ein in der Gartenlaube liegendes Beil schlug er in einen Baum und zerstörte auch noch einen Niederschlagsmessbehälter. Danach verzog er sich wieder.


Fahrraddiebstahl

Vom Wohnanwesen wurde das Fahrrad des Opfers in der St.-Kilian-Straße 6 gestohlen. Es war mit einem Kettenschloss gesichert und stand im Bereich des Eingangs.
Die Tatzeit erstreckt sich über den Zeitraum von Dienstagmittag bis zum späten Mittwochnachmittag.
Es handelt sich um ein silberfarbenes Mountainbike, ein sogenanntes Dirtbike, des Herstellers „Bulls stone-cold“, im Wert von zirka 200 Euro.
Derzeit liegen noch keine weiteren Tat- oder Täterhinweise vor.


Verkehrsgeschehen:


Geklärte Unfallflucht

Eine Passantin konnte am Donnerstag eine Unfallflucht beobachten und das Kennzeichen des Flüchtenden notieren. Deshalb ist es jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis sich der Unfallfahrer wegen Unfallflucht bei der Staatsanwaltschaft verantworten muss.
Der verursachte Blechschaden wird auf 1000 Euro geschätzt.
Gegen 17.20 Uhr sah die Frau, wie der Fahrer eines grauen 3er BMW in Höhe der Bauerngasse 18 sein Fahrzeug aus einer Parklücke ausparkte.
Dabei blieb der ältere Fahrer, laut Halterfeststellung seines mit HAS-Kennzeichen ausgestatteten Fahrzeugs ist er vom Geburtsjahr 1926, mit seiner vorderen Stoßstange an der Stoßstange des vor ihm geparkten VW Polo hängen. Diese wurde eingedellt und verkratzt.
Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, flüchtete der BMW Fahrer danach von der Unfallstelle


Unfallfluchten - mit der Bitte um Zeugenaufrufe

-In der Karl-Götz-Straße hat sich am Donnerstag eine Unfallflucht zugetragen, bei der rund 500 Euro Schaden entstanden ist.
Der Unfallzeitraum liegt im Zeitfenster zwischen 6 und 9.30 Uhr.
Ein Wohnmobil, das für einen bevorstehenden Kundendienst in einer benachbarten Fachwerkstatt in einer Parklücke stand, wurde hierbei angefahren.
Ein daran vorbeifahrender Autofahrer blieb mit seinem rechten Außenspiegel am linken Außenspiegel des Wohnmobils hängen und beschädigte ihn stark.
Dabei wurde der Außenspiegel des Unfallverursachers an der Unfallstelle abgerissen und konnte in der Nähe aufgefunden werden. Mit Hilfe „dieser Spur“ hofft der aufnehmende Beamte nun dem Unfallflüchtigen auf die Schliche zu kommen und ihn ermitteln zu können.
Nichtsdestotrotz wären auch noch Angaben von Zeugen wichtig, die den Unfall eventuell beobachtet haben.


-Auf dem Parkplatz der Georg-Wichtermann-Halle in der Paul-Gerhard-Straße hat sich am Donnerstag ebenfalls eine Unfallflucht abgespielt.
Zwischen 11.40 und 15.50 Uhr parkte dort ein blauer Skoda Fabia mit GS-Kennzeichen.
Als die Fahrerin zu ihrem Auto zurückkam, erkannte sie sofort einen frischen Unfallschaden daran. Die Heckstoßstange ist jetzt erheblich zerkratzt und leicht eingedellt. Die Schadenshöhe beträgt zirka 750 Euro.
Vom Verursacher und seinem Fahrzeug war bei der Ankunft des Opfers weit und breit nichts mehr zum Sehen.


-Und noch eine Unfallflucht passierte am Donnerstag im Zeitraum von 13.20 bis 15.20 Uhr.
Der Unfallort dieses Mal im Stadtteil Deutschhof, vor der Heidelsteinstraße 14.
Angefahren wurde ein geparkter silberfarbener 3er BMW. An ihm ist jetzt ein Streifschaden im Bereich der hinteren linken Beleuchtungseinrichtung erkennbar. Dabei ist dieses Rücklicht jetzt gesplittert und das Blech drumherum leicht eingedrückt. Die Schadenshöhe wird mit 1000 Euro angegeben.
Anhand aufgefundener Fremdspuren könnte das verursachende Fahrzeug eine schwarze Lackierung haben. Auch sprechen die Spuren dafür, dass dieses Fahrzeug eventuell größer sein könnte, sprich vom Typ eines SUV sein müsste.



Aus dem Landkreis


Einbrecher in Pizzeria - kaum Beuteschaden
Niederwerrn

Die Pizzeria Rimini in der Friedrich-Ebert-Straße erhielt in der Nacht zum Donnerstag unerwünschten Besuch eines Einbrechers. Nach bisherigen Erkenntnissen machte der Unbekannte jedoch keine größere Beute. Der Sach- sowie der Beuteschaden liegen im unteren zweistelligen Eurobereich.
Die Tatzeit liegt zwischen kurz nach Mitternacht und 6.50 Uhr am Donnerstagmorgen.
Den vorgefundenen Spuren am Tatort zu schließen, konnte der Einbrecher über eine Tür des Wintergartens in den Innenbereich vordringen. Der Versuch, einen dort stehenden Zigarettenautomaten aufzubrechen, scheiterte. In den Innenräumlichkeiten wurden sodann alle Schränke und Regale durchwühlt, aber nichts Brauchbares oder Wertvolles gefunden. So blieb dem Täter nichts anderes übrig, als sich mit einer Packung tiefgefrorenen Speiseeises aus einer Kühltruhe wieder aus dem Staub zu machen. Einen Teil davon verzehrte er auf seinem Fluchtweg, welcher auf der Friedrich-Ebert-Straße in nördliche Richtung verlief.

Ein Beamter des Ermittlungsdienstes der Schweinfurter Polizei bearbeitet den Einbruch und erhofft sich vielleicht Hinweise aus der Nachbarschaft des Tatortes.
Wer in dem angegebenen Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, die mit dem geschilderten Vorfall in Einklang zu bringen sind, möge sich bitte umgehend mit der Polizei in Verbindung setzen.


Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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