Aus dem Polizeibericht vom 7. August - Erheblich betrunkener Rollstuhlfahrer wird nach Hause geschoben

(Foto: Polizei)
Aus dem Stadtgebiet


Flüssigkeit über Pkw geschüttet

Vor der Königsbergstraße 1 parkte in der Nacht zum Sonntag ein schwarzer VW Polo.
Als die Eigentümerin am Sonntagmittag wegfahren wollte, musste sie eine mutwillige Sachbeschädigung daran feststellen.
Jemand hatte eine ätzende beziehungsweise säurehaltige Flüssigkeit über das Auto geschüttet, so dass der Lack dadurch in Mitleidenschaft gezogen worden ist.
Die Halterin schätzt den Schaden auf rund 2000 Euro.
Über den Täter liegen noch keine Erkenntnisse vor.
Verdächtige Wahrnehmungen hierzu bitte an ihre Polizei richten.


3-Jährige sperrt Mutter auf den Balkon aus

Einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei löste am frühen Samstagabend eine 3-Jährige aus. Während sich ihre Mutter kurz auf dem Balkon befand, schloss das Kind die Balkontür und sperrte sie damit aus. Polizei und Feuerwehr befreiten die beiden aus ihrer misslichen Lage.
Kurz vor 20 Uhr ging die Mitteilung der hilfesuchenden Mutter bei der ILS ein. Sie stand auf ihrem Balkon in der Thomas-Mann-Straße und kam nicht mehr in die Wohnung. Ihrem Kind ginge es drinnen gut, aber es konnte die Verriegelung nicht mehr lösen. Zudem wäre auch noch Essen im eingeschalteten Backofen.
Da ließen sich Polizei und Feuerwehr nicht lange betteln und rückten sofort zur „Unglücksstelle“ aus. Schon kurz darauf war die Wohnungstür „geknackt“ und der glücklichen Familienzusammenführung stand nichts mehr im Wege. Und obendrein war das Essen auch noch genießbar und nicht verbrannt.


Verkehrsgeschehen:


Betrunkener Fahrradfahrer

Erheblich zu tief ins Glas geschaut hat ein Fahrradfahrer am Sonntagnachmittag. Deshalb ist er vermutlich auch vom Fahrrad gestürzt.
Es folgten eine Blutentnahme und die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Trunkenheit im Verkehr.
Gegen 18.50 Uhr ging aus der Friedrich-Ebert-Straße die Meldung über den „verunglückten“ Fahrradfahrer ein.
Nachdem die Streife bei ihm eingetroffen war, konnte festgestellt werden, dass sich der 37-jährige Niederwerrner nicht weiter verletzt hatte. Bei seiner weiteren Überprüfung wurde eine starke Alkoholfahne wahrgenommen, die einen Atemalkoholtest nach sich zog. Hier pustete der Beschuldigte sage und schreibe 2,76 Promille in das Testgerät.
Nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen.


Erheblich betrunkener Rollstuhlfahrer wird nach Hause geschoben

Einen Einsatz der etwas anderen Art mussten zwei Polizeibeamte am späten Sonntagabend ableisten. Ein betrunkener Rollstuhlfahrer, der auf seinem Weg nach Hause auf ein unerwartetes Hindernis stieß, wurde von ihnen kurzerhand heimgeschoben, „Pannenhilfe“ sozusagen.
Gegen 21.45 Uhr beabsichtigte der Mittfünfziger aus Schweinfurt mit seinem Rollstuhl die Kreuzung am Oberen Marienbach zur Alten Bahnhofstraße zu überqueren. Vermutlich auf Grund seiner später festgestellten hohen Alkoholisierung gelang ihm aber das Auffahren auf den gegenüberliegenden Gehweg nicht mehr. Er fuhr wiederholt gegen die Kante des Gehsteigs und rollte anschließend wieder auf die Straße zurück.
Bei seiner Überprüfung und einem Test am Handalkomaten erreichte er 2,32 Promille.
Um weitere Gefahren für ihn und der Allgemeinheit abzuwenden, begleiteten ihn die Ordnungshüter zu seiner in nicht allzu weiter Entfernung gelegenen Wohnung. Trotz der hohen Alkoholisierung befand sich der Mann in einem relativ „guten Zustand“.



Aus dem Landkreis


Den Taxifahrer geprellt - in den Wald geflüchtet
Weyer

Ein Unbekannter hat sich am frühen Sonntagmorgen von Schweinfurt nach Weyer fahren lassen. Danach stieg er aus und verschwand im Wald. Zurück ließ er den Taxifahrer und die Fahrtkosten von rund 20 Euro.
Gegen 6 Uhr stieg der spätere Täter in Schweinfurt am Georg-Wichtermann-Platz in das von ihm über die Taxizentrale georderte Taxi ein und ließ sich anschließend nach Weyer zum Sportheim fahren. Dort angekommen stieg er sofort aus, lief schnellen Schrittes zum Gebäude und verschwand dahinter. Nachdem der Taxifahrer zunächst minutenlang wartete, in der Hoffnung, der Fahrgast kommt zurück, stieg er danach ebenfalls aus und begann ihn zu suchen. Der Taxipreller war jedoch bereits im Wald verschwunden. Eine spätere Absuche mit der Polizei verlief ebenfalls ergebnislos.
Der Telefonanrufer, welcher die Taxizentrale verständigt hatte, scheidet als Täter aus. Der wurde lediglich von dem Unbekannten gebeten, ein Taxi für ihn zu rufen.

Beschreibung des Betrügers:
Zirka 30 Jahre alt, rund 170 Zentimeter groß und kräftig; bekleidet mit vermutlich langer Jeanshose und einem dunklen Shirt mit hellerem, kreisförmigen Aufdruck


Schon wieder Brand eines Stoppelfeldes
Ettleben

Rund 20 Floriansjünger der Wehren aus Ettleben und Werneck waren am Sonntagnachmittag im Einsatz. Es war der Brand einer abgeernteten Ackerfläche aus dem Bereich Ettleben gemeldet worden.
Die Brandbekämpfung des rund 20 Quadratmeter großen brennenden Stoppelfeldes dauerte für die erfahrenen Feuerwehrler nicht lange. Recht zügig hatten sie die Sache in Griff.
Als Brandursache könnte eventuell eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe in Frage kommen. Derzeit wird von keiner vorsätzlichen Feuerlegung ausgegangen.
Nachdem das Feld bereits abgeerntet ist, dürfte kein Sachschaden entstanden sein.


Verkehrsgeschehen:


Von der Fahrbahn abgekommen - zwei Leichtverletzte
B 19, Höhe Kronungen

Aus bisher noch nicht bekannten Gründen ist am Sonntagnachmittag ein Nissan Qashqai Lenker in Höhe von Kronungen von der Bundesstraße 19 abgekommen. Dabei haben sich der 76-Jährige aus dem Bereich Bad Kissingen und seine gleichaltrige Gattin leichte Verletzungen zugezogen. Der Rettungsdienst nahm beide zu weiteren Untersuchungen in ein Schweinfurter Krankenhaus mit.
Kurz nach 17 Uhr war der Senior nach links von der Fahrbahn abgekommen. Rund 15 Metern nach dem Verlassen hat dichtes Gestrüpp die Fahrt jäh beendet.
Zur Unterstützung bei der Verkehrsunfallaufnahme waren die Floriansjünger aus Kronungen ebenfalls am Ereignisort.
Der Gesamtschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.


Wildunfall
St. 2280, etwa Höhe Üchtelhausen

Am Sonntag um 5.45 Uhr war ein Audi A 3 Führer auf der Staatsstraße 2280 unterwegs. Aus Richtung Schweinfurt kommend fuhr er in nördliche Richtung. Kurz vor der Abzweigung in Richtung zum Sportplatz nach Zell sprang plötzlich ein Reh von links nach rechts über die Straße. Es kam zur Kollision mit dem Tier, welches danach in das angrenzende Waldstück flüchtete.
Zur Absuche wurde der Jagdpächter verständigt.
Der Schaden am Auto wird in Richtung 3000 Euro taxiert.






Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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