Aus dem Polizeibericht vom 16. August - Handgreiflichkeiten in Schweinfurter Asylbewerberunterkunft - Besenstiel gegen Metallteil

(Foto: Polizei)
Schweinfurt (red.) Am Dienstagabend gerieten zwei Männer in einer Asylbewerberunterkunft in Streit, bei dem sich die Kontrahenten mit einem Besenstiel und einem Metallbeschlagteil für Fenster bekämpften. Die Polizeiinspektion Schweinfurt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 23:35 Uhr ereignete sich in einer Asylbewerberunterkunft im Kasernenweg zwischen einem 22- und einem 29-Jährigen aus bislang unbekanntem Grund eine Streitigkeit. Nach derzeitigen Erkenntnissen setzte der Jüngere der beiden hierbei einen Besenstiel und der Ältere ein herumliegendes Metallbeschlagteil für Fenster ein. Der 29-Jährige trug eine leichte Hautverletzung im Gesicht davon und bedurfte keiner medizinischen Behandlung.

Eine verständigte Streife beendete vorerst den Streit zwischen den beiden Somaliern und nahm den 22-Jährigen wegen nicht abklingender Aggressivität die Nacht über präventiv in Gewahrsam. Der Tathergang und der Grund der Auseinandersetzung sind nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen, die die Polizeiinspektion Schweinfurt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen hat.

Aus dem Stadtgebiet

Haarige Auseinandersetzung

Noch nicht geklärt werden konnte der Grund für eine heftige Auseinandersetzung, bei der auch einige Büschel Haare ihr Leben lassen mussten und mindestens zwei Autos beschädigt worden sind. Das Ganze ereignete sich am Dienstagmorgen in der Tilsitstraße.
Deswegen sind jetzt Ermittlungsverfahren wegen einfacher und gefährlicher Körperverletzung sowie Sachbeschädigung eingeleitet worden.
Gegen 8 Uhr erschien ein Pärchen osteuropäischer Herkunft bei einer Landsmännin an deren Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Die 41- und der 46-Jährige klingelten sodann bei der 49-Jährigen.
Weil die Ältere ihre beiden Widersacher anscheinend nicht einlassen wollte, fing die Jüngere im Hof zu schreien und zu toben an.
Darüber erbost erschien die Wohnungsbesitzerin jetzt doch an der Hauseingangstür. Nach einem heftigen Wortwechsel wurde die Ältere dann von dem Paar gepackt und schließlich an den Haaren Richtung der Straße gezogen. Diese wehrte sich nun mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen und es entbrannte eine wilde Keilerei. Dadurch wurden auch noch zwei geparkte Autos, ein Opel Astra und ein Fiat Punto, leicht beschädigt.
Die gesamte Nachbarschaft wurde deswegen anscheinend „gut unterhalten“, schritt jedoch nicht ein.
Wegen mehrerer ausgerissener Haarbüschel musste sich die 49-Jährige anschließend in ärztliche Behandlung begeben.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Auf der Parkfläche vor dem Mehrfamilienhaus Harald-Hamberg-Straße 60 hat sich am Montag eine Unfallflucht ereignet. Dabei hat der unbekannte Autofahrer einen geschätzten Schaden von 1500 Euro angerichtet. Ohne der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen, hat er sich unerkannt von der Unfallstelle davongemacht.
Zwischen 16.30 und 18 Uhr parkte dort ein silberfarbener Mercedes. Als der Eigentümer zum Benz zurückkam, musste er einen frischen Unfallschaden an der linken Fondtür feststellen. Diese ist nun stark eingedellt und der Lack gesprungen.



Aus dem Landkreis


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Werneck

Auf dem öffentlichen Parkplatz in der Würzburger Straße hat sich am Dienstagnachmittag eine Unfallflucht zugetragen. Dabei hat der noch unbekannte Unfallverursacher einen Schaden von rund 500 Euro zurückgelassen.
Zwischen 14 und 19 Uhr parkte dort ein Toyota Avensis Lenker seinen Pkw.
Als er zurückkam erkannte er einen Lackschaden am hinteren linken Stoßstangeneck.
Scheinbar ist beim Ein- oder Ausparken daneben ein anderer Fahrzeugführer mit seinem Auto am Toyota leicht hängengeblieben und hat sich danach gesetzeswidrig von der Unfallstelle entfernt.


Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden
St. 2270, zwischen Theilheim und Schwanfeld

Am Dienstagnachmittag ist es in der scharfen Kurve vor Schwanfeld zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem an den beiden beteiligten Fahrzeugen erheblicher Sachschaden entstanden ist. Dieser wird auf etwa 25 000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren danach nicht mehr fahrtauglich und mussten abgeschleppt werden.
Bei plötzlich einsetzendem Starkregen fuhr ein 65-Jähriger mit seinem Ford Focus auf der Staatsstraße 2270 von Theilheim in Richtung Schwanfeld. In der scharfen Kurve vor Schwanfeld geriet der Rentner auf die Gegenfahrbahn. Ein in diesem Moment entgegenkommender 54-jähriger C-Klasse-Mercedes Lenker wollte zwar noch geistesgegenwärtig auf den Grünstreifen ausweichen, aber das gelang ihm nicht mehr.
Der Benz drehte sich nach dem Anstoß um die eigene Achse und kam im Straßengraben zum Liegen. Der Ford blieb nur wenige Meter nach dem Zusammenstoß mit einem Achsbruch auf der Fahrbahn stehen.
Ein mobiles Verkehrszeichen wurde auch noch komplett umgefahren.


Wildunfälle

-SW 25, Marktsteinach - Abersfeld

Am Dienstagabend hat sich auf der Kreisstraße 25 ein Wildunfall ereignet.
Das Wildtier, ein Reh, verendete kurze Zeit später an der Unfallstelle. Am nächsten Tag wurde es vom Jagdpächter abgeholt.
Gegen 21.30 Uhr war ein Toyota Yaris Führer auf der Strecke von Marktsteinach nach Abersfeld unterwegs. Nur wenige hundert Meter nach Marktsteinach passierte das „Unglück“.
Der Blechschaden beträgt geschätzte 2000 Euro.


-SW35, Schwebenried - Kaisten

Gegen 22.15 Uhr befuhr ebenfalls noch am Dienstag eine Mercedes Lenkerin die SW 35 von Schwebenried nach Kaisten.
Kurz vor Kaisen kam es ebenfalls zu einem Zusammenstoß mit einem Rehwild. Auch diesen Unfall überlebte das betroffene Wildtier nicht.
Der zuständige Jagdpächter ist verständigt worden.
Ob und inwieweit ein Schaden am Fahrzeug entstanden ist, lässt die Autofahrerin am Mittwoch in einer Werkstatt überprüfen.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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