Aus dem Polizeibericht – Unter Drogen stehender Pkw-Fahrer baute sein Marihuana im Wald an

OBERTHULBA, OT THULBA, LKR. BAD KISSINGEN. Am Mittwochmorgen fiel ein 26-jähriger Pkw-Fahrer bei einer Verkehrskontrolle auf, da er merklich unter dem Einfluss von Drogen stand. Nach einer Blutentnahme wurde die Wohnung des Fahrers​ durchsucht. Die Beamten stellten hierbei über 270 Gramm Marihuana sicher, die der Mann selbst in einem nahegelegenen Waldstück angebaut und letztlich geerntet hatte.

Kurz vor 08:00 Uhr wurde der Fahrer aus dem Landkreis Schweinfurt in der Straße Kirchgärten durch eine Streife der Operativen Ergänzungsdienste Schweinfurt mit seinem Pkw zur Verkehrskontrolle angehalten. Hierbei fiel den Beamten auf, dass der Mann merklich unter dem Einfluss von Cannabisprodukten stand.

Dem 26-Jährigen wurde in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen und im Anschluss, auf Anordnung des Ermittlungsrichters dessen Wohnung durchsucht. Dabei kamen über 270 Gramm Marihuana zum Vorschein. Das Marihuana hatte der Tatverdächtige einst selbst in einem nahegelegenen Waldstück angebaut und geerntet. Die ehemaligen Pflanzfelder wurden von den Beamten nochmals überprüft, sie lagen brach.

Der Drogenkonsument muss sich nun im Strafverfahren wegen des unerlaubten Anbaus von Marihuana verantworten. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Schweinfurt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft.

Trio auf Diebestour - Verkäuferin abgelenkt und Schmuck gestohlen - Täter festgenommen


BAD NEUSTADT A.D.SAALE, LKR. RHÖN-GRABFELD. Am Montagnachmittag hat ein amtsbekanntes Trio in einem Kaufhaus Schmuck im Wert von über 300 Euro entwendet. Hiernach suchte es das Weite, konnte jedoch im Rahmen der polizeilichen Fahndung festgenommen werden. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 15:00 Uhr suchten eine 27-Jährige, ein 24- und ein 29-Jähriger die Schmuckabteilung eines Kaufhauses in der Siemensstraße auf. Die Frau wandte sich hierbei an eine Verkäuferin und verwickelte diese für wenige Minuten in ein Gespräch. Die beiden Männer nutzten diese gezielte Ablenkung und machten sich an einer Ausstellungsvitrine zu schaffen. Sie entwendeten mehrere Goldhalsketten im Wert von über 300 Euro.

Die Verkäuferin erkannte die Situation erst nachdem die drei Tatverdächtigen das Kaufhaus verlassen hatten und verständigte umgehend die Polizei. Aufgrund der sofortigen Fahndungsmaßnahmen konnte das Trio im Nahbereich des Tatortes durch Streifen der Polizeiinspektion Bad Neustadt festgenommen werden.

Die Kripo Schweinfurt ermittelt nun gegen die drei Personen aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld, die den Beamten keine Unbekannten sind. Das Diebesgut konnte jedoch weder bei den Dreien noch in deren Wohnungen aufgefunden werden.

Das Trio wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen und muss sich nun im Strafverfahren wegen dem Verdacht des besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten.

Beide Kennzeichen von einem Auto gestohlen - DN - LZ 3435

Über das vergangene Wochenende sind beide Autokennzeichen DN - LZ 3435 gestohlen worden.
Eine genauere Tatzeit lässt sich nur auf den Zeitraum vom Samstagnachmittag bis zur Entdeckung am Montagmorgen eingrenzen.
Die amtlichen Kennzeichen waren an einem grauen Ford Focus angebracht, der zur Reparatur bei einer Autowerkstatt in der Carl-Benz-Straße 18 abgestellt war.
Der Entwendungsschaden beträgt rund 100 Euro.


Emblem von Pkw gestohlen

Ein Statussymbol weniger an ihrem Mercedes hat die Eigentümerin aus einer Landkreisgemeinde.
Von Freitagabend bis zum Montagmittag hatte sie ihre schwarze C-Klasse bei der Segnitzstraße 46 geparkt.
In dieser Zeitspanne klaute ihr jemand den „Sindelfinger Stern“ von der Motorhaube.
Weitere beziehungsweise detailliertere Angaben zum Diebstahl konnte das Diebstahlsopfer bei der Anzeigeerstattung nicht machen.


Fahrrad gestohlen

Nicht nur das Fahrrad, sondern auch noch das Schloss nahm ein Dieb bei einem Diebstahl mit. Das Opfer schätzt den Schaden auf 400 Euro.
Am Samstag um 22 Uhr stellte er sein Fahrrad, mit einem Seilschloss gesichert, an dem Standrohr eines Verkehrszeichens an der Ecke der Luitpold- zur Cramerstraße ab.
Als er es am Sonntagvormittag wieder abholen wollte, fehlte beides.
Es handelt sich um ein Mountainbike des Herstellers „Haibike Rockie“, in den Farben Blau und Gelb.


Haustür aufgehebelt

Eine aufgehebelte Haustür ist vom Anwesen Markt 19 gemeldet worden. Die Tatzeit dürfte im Zeitraum von Samstagabend bis zum Sonntagmorgen liegen.
Der Schaden beträgt rund 150 Euro.
Gegen 7 Uhr fielen einer Bewohnerin die Hebelspuren an der Eingangstür auf. Diese waren am Vorabend mit Sicherheit noch nicht vorhanden gewesen.
Bei der Tatbestandsaufnahme wurden sämtliche offene Räumlichkeiten des Hauses untersucht und auch mit allen Mietparteien Kontakt aufgenommen.
Bis dato ist kein Diebstahlschaden bekannt, auch wurden die einzelnen Wohnungstüren oder Kellerabteile nicht angegangen.
Deshalb ist es jetzt noch ein Rätsel, was der Täter eigentlich damit im Schilde führte.


Zwei Rumänen beim Ladendiebstahl erwischt - nach Bezahlen einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß gesetzt

Zwei rumänische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Rumänien wurden am Montagnachmittag von einem Angestellten eines Supermarktes in der Hauptbahnhofstraße beim gemeinschaftlichen Stehlen erwischt.
Nachdem die Beschuldigten die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Sicherheitsleistung bezahlt hatten, durften sie wieder ihres Weges ziehen.
Kurz vor 16 Uhr wurde der Zeuge auf die beiden Männer im Gang mit den Elektronikartikeln aufmerksam. Während einer der Männer sich ständig sichernd umschaute und den zweiten Täter versuchte abzudecken, nahm der andere einen Nasenhaarschneider für 13 Euro aus dem Regal, riss die Verpackung auf und entnahm den Schneider. Anschließend steckte er ihn in eine Hosentasche. Nachdem die Männer ohne einen Einkauf getätigt zu haben den Markt verlassen haben, wurden sie angehalten und der Polizei übergeben.
Nach einem Sachvortrag an die Staatsanwaltschaft wurde die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten in Auftrag gegeben und für beide eine Sicherheitsleistung im oberen zweistelligen beziehungsweise für den Haupttäter im niederen dreistelligen Eurobereich ausgesprochen.
Die entsprechende Anzeige geht nun an die Staatsanwaltschaft.


Zwei Asylbewerber beim Ladendiebstahl geschnappt - weiterer Diebstahl kommt hinzu

Zwei armenische Asylbewerber aus Schweinfurt sind am Montagnachmittag beim Diebstahl im E-Center am Bergl erwischt worden. Bei der anschließenden Sachbearbeitung wurde bei den beiden Beschuldigten auch noch Diebesgut von einem benachbarten Textilgeschäft gefunden.
Gegen die zwei Personen wird jetzt wegen gemeinschaftlichen und zweifachen Ladendiebstahls ermittelt.
Gegen 18.30 Uhr stachen die beiden Personen, eine 42-Jährige und ihr 15-jähriger männlicher Begleiter, einem Angestellten des Geschäftes ins Auge. Er sah, wie sie diverse Süßigkeiten und Knabbereien in ihre jeweiligen Taschen steckten. Dabei sicherte immer eine Person die andere ab.
Als sie beim Verlassen des Geschäftes nur einen Kleinbetrag bezahlten, die eingesteckten Waren für über 17 Euro jedoch nicht, wurden sie angehalten und der Polizei übergeben.
Bei der anschließenden Sachbehandlung fanden die Ordnungshüter bei den jeweiligen Durchsuchungen der Personen und ihrer mitgeführten Sachen noch Kinderbekleidung und Schuhwerk, für das kein Kaufnachweis erbracht werden konnte. Bei der sofortigen Rücksprache in dem im selben Gebäude beheimateten Textilgeschäft wurde festgestellt, dass diese Waren ebenfalls gestohlen worden sind.
Die zwei Beschuldigten hatten sich zuvor dort für einen längeren Zeitraum aufgehalten und nach dem Bezahlen einer Leggins den Laden wieder verlassen.
Der Diebstahlswert hier rund 34 Euro.
Sämtliches Diebesgut wurde den Armeniern wieder abgenommen und an die jeweiligen Geschäfte zurückgegeben.
Nach Vernehmungen und erkennungsdienstlicher Behandlungen wurden sie wieder in die Freiheit entlassen.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Auf dem Lidl-Parkplatz in der Niederwerrner Straße hat sich über das letzte Wochenende eine Unfallfallflucht zugetragen. Dabei ist ein geschätzter Schaden von rund 2000 Euro entstanden.
Den bisherigen Ermittlungen zur Folge stieß ein bis dato unbekannter Fahrzeuglenker mit seinem Auto gegen einen Begrenzungspfosten und eine danebenstehende Straßenlaterne. Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, flüchtete der Verursacher von der Unfallstelle.
Als möglicher Unfallzeitraum kommt die Zeit zwischen Samstagabend nach Geschäftsschluss und dem Erscheinen der ersten Mitarbeiter des Marktes am frühen Montagmorgen in Betracht.


Wildunfall im Stadtgebiet

Gegen 23.30 Uhr befuhr eine Peugeot 207 Lenkerin die Mainberger Straße, als plötzlich ein Fuchs vor ihr über die Straße rannte. Nach einem Knallgeräusch konnte sie danach das Tier noch davonrennen sehen.
Auch eine Absuche im Umfeld danach brachte keinen Erfolg, anscheinend hatte der Fuchs Glück im Unglück gehabt.
Bezüglich eines eventuellen Schadens lässt die Autobesitzerin ihr Fahrzeug am heutigen Dienstag noch in einer Werkstatt überprüfen.



Aus dem Landkreis


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle

-St. 2293, zwischen Fuchsstadt und Greßthal

Am Montag um 5.35 Uhr ereignete sich auf der Staatsstraße 2293 ein Wildunfall. Das in den Unfall involvierte Reh machte sich nach dem Zusammenprall mit dem Seat Ibiza aus dem Staub. Der Unfall passierte etwa mittig zwischen Fuchsstadt und der Abzweigung in die Kreisstraße 34 in Richtung Wülfershausen.
Die Fahrzeuglenkerin schätzt den Schaden auf mindestens 2000 Euro.
Der zuständige Jagdpächter wurde zur Absuche nach dem vermutlich verletzten Tier verständigt.


-SW4, Löffelsterz - Abersfeld

Rund 10 Minuten nach dem oben geschilderten Wildunfall ereignete sich der nächste auf der Kreisstraße 4. Hier war ein Opel Mokka Lenker zwischen den Ortschaften Löffelsterz und Abersfeld unterwegs, als ihm etwa auf halber Strecke ein Reh ins Auto lief. Dabei wurde das Wildtier getötet.
Der Jagdpächter holte später den Kadaver ab.
Der Sachschaden beträgt runde 2500 Euro.


SW 28, Schwebheim - Grettstadt

Bekanntschaft mit einem Feldhasen machte Audi A 3 Lenker am Montag gegen 22 Uhr. Zu dieser Zeit fuhr er auf der Kreisstraße 28 von Schwebheim in Richtung Grettstadt. Dabei ist das Tier getötet worden. Der Jagdpächter holte es später ab.
Der Sachschaden beträgt zirka 1500 Euro.


St. 2271, Kolitzheim - Unterspießheim

Kurz nach 2 Uhr fuhr am Dienstag ein Mazda 5 Fahrer auf der Staatsstraße 2271 von Kolitzheim in Richtung Unterspießheim. Etwa einen Kilometer vor Unterspießheim kam es zur Kollision mit einem über die Straße springenden Reh. Danach flüchtete das Tier wieder in die Dunkelheit. Zu dessen Absuche wurde der zuständige Jagdpächter verständigt.
Der Autofahrer fuhr anschließend weiter bis nach Gochsheim, wo das Fahrzeug dann wegen eines Kühlerschadens zum Stehen kam. Von hier aus musste es dann abgeschleppt werden.
Der Sachschaden beträgt etwa 3000 Euro.


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Sennfeld

In der Raiffeisenstraße hat sich im Verlauf des Sonntags eine Unfallflucht ereignet. Dabei ist ein Blechschaden von geschätzten 1000 Euro verursacht worden.
Vom Verursacher und seinem Fahrzeug fehlen noch jegliche Spuren oder Hinweise.
Gegen 7.50 Uhr stellte die Fahrerin eines schwarzen VW Golf das Auto in den Parkbuchten gegenüber der Raiffeisenbank ab.
Bei der Rückkehr zum Golf gegen 18.10 Uhr musste sie einen frischen Unfallschaden feststellen.
Anscheinend war beim dahinter Ein- oder Ausparken ein anderer Fahrzeugführer mit seinem Auto am hinteren linken Radausschnitt und der Stoßstange des VW hängengeblieben. Dadurch wurde das Blech eingedellt und verkratzt. Ohne der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen, flüchtete der Verursacher von der Unfallstelle.


94-jähriger Fahrradfahrer stürzt schwer - eventuell medizinische Ursache möglich
Kronungen

Gegen 12.40 Uhr hat sich in der „Von-Erthal-Straße“ ein alleinbeteiligter Verkehrsunfall ereignet, bei dem sich ein 94-jähriger Fahrradfahrer lebensbedrohliche Verletzungen zugezogen hat.
Ersten Einschätzungen nach könnte eventuell eine medizinische Ursache für den Unfall verantwortlich sein.
Nach einer Erstbehandlung an der Unfallstelle verbrachte ihn der Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus.
Zur Unfallzeit radelte der betagte Herr ortseinwärts. Dabei wurde er nacheinander von zwei größeren Lkw überholt. Beim Vorbeifahren des zweiten kam der Radfahrer zunächst leicht ins Straucheln, konnte sich aber wieder abfangen und weiterfahren. Als die beiden wegen einer Rechtskurve bereits wieder außer Sicht waren, näherte sich von hinten ein weiterer Lkw. Kurz bevor dieser zum Überholen ansetzte, kam der Senior wieder ins Straucheln, was sich in mehreren unkoordinierten Lenkbewegungen ausdrückte. Dieses Mal konnte er sich jedoch nicht mehr abfangen und stürzte auf die Fahrbahn, noch bevor ihn der Lkw erreicht hatte. Der Sturz verlief sehr unglücklich, weil der unbehelmte Pedalritter voll auf den Hinterkopf knallte.
Bei einer späteren Nachfrage im behandelnden Krankenhaus konnte in Erfahrung gebracht werden, dass der Schwerstverletzte eventuell zuvor einen Schlaganfall erlitten hat, was zu dem Sturz geführt haben könnte.
In die weiteren Unfallermittlungen, die nun unter Federführung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt laufen, wurden auch Unfallexperten der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck mit hinzugezogen.
Eventuell weitere Zeugen des Unfalls, die bis dato noch keinen Kontakt mit der Polizei hatten, werden gebeten sich schnellstmöglichst zu melden.
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