Aus dem Polizeibericht – Unkontrollierter "Wheelie"

SCHWEINFURT. Vergangenen Donnerstag und Freitag hat es im Bereich Schweinfurt wieder Telefonanrufe von angeblichen Polizeibeamten gegeben. Die Betrüger versuchen sich mit dieser Masche Vertrauen zu den Angerufenen zu erschleichen und so an persönliche Informationen und Daten zu gelangen. Die Unterfränkische Polizei warnt deshalb erneut vor dieser dreisten Masche.

Viermal haben am Donnerstag und Freitag insgesamt die Telefone in Schweinfurt geklingelt. Jedes Mal gab sich der Anrufer als Polizei- bzw. Kriminalbeamter aus und meldete sich mit einem erfundenen Nachnamen und Dienstrang. In allen Fällen wurde von einer angeblichen Täterfestnahme berichtet und im Zuge dessen nach Vermögensverhältnissen gefragt. In einem Fall wurde sogar eine Geldabhebung gefordert.

Um den Anruf noch glaubhafter zu machen, nutzen Unbekannte das sogenannte Call-ID-Spoofing. Damit ist es den Straftätern technisch möglich, dass tatsächlich eine von ihnen ausgewählte Nummer am Display der Angerufenen angezeigt wird. Glücklicherweise hat sich trotzdem keiner der Kontaktierten von den Betrügern täuschen lassen.

Die Unterfränkische Polizei warnt weiterhin davor, persönliche Daten am Telefon herauszugeben und bei Anrufen durch etwaige Polizeibeamte höchstsensibel zu reagieren. Legen sie bei Nachfrage zu persönlichen Daten im Zweifelsfall auf und kontaktieren sie die örtliche Polizeidienststelle.

Fehlnutzung

Erneut wurde der Volksfestplatz am vergangenen Sonntagabend gegen 18.00 Uhr zum Übungsplatz. Wie schon so oft in der Vergangenheit meinte ein 49-jähriger Schweinfurter, einem Jugendlichen Fahrunterricht erteilen zu müssen. Dass das Fahren auf dem öffentlichen Platz nur Personen mit gültigem Führerschein erlaubt ist, scheint sich noch immer nicht herumgesprochen zu haben. Den 16-jährigen Fahrzeugführer und seinen Vater erwarten nun Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Beide müssen mit empfindlichen Geldstrafen rechnen.


Überschätzt

Actionfernsehen mit häufigen Stunts scheint ein 12-Jähriger im Überfluss genossen zu haben. Dies scheint zumindest so, denn der Bube versuchte am Sonntagabend gegen 18.30 Uhr am Theatervorplatz mit seinem Bike einen sogenannten Wheelie. Da er diesen Trick vermutlich unprofessionell ausführte, stürzte er rückwärts von seinem Fahrrad. Der Schüler klagte anschließend über Schmerzen an der Wirbelsäule, weshalb er in ein Krankenhaus gebracht wurde.


Verkehrsunfallfluchten

Gleich dreimal machte sich jeweils der Verursacher aus dem Staub.

Im ersten Fall fuhr ein unbekannter Täter im Tatzeitraum, und zwar am vergangenen Donnerstag zwischen 08.00 und 17.00 Uhr, gegen den in der Friedrich-Stein-Straße abgestellten VW des 57-jährigen Geschädigten und verursachte hierbei einen Schaden in Höhe von 2.000 Euro.

Am Freitag zwischen 16.30 und 19.40 Uhr wurde der schwarze BMW einer 40-jährigen im Parkhaus am Marienbachzentrum an der hinteren Stoßstange beschädigt, wodurch ein Sachschaden von 1.400 Euro entstand.

Der silberne VW eines 49-jährigen Schweinfurters wurde zwischen Samstagabend, 17.30 Uhr, und Sonntagnachmittag, 15.45 Uhr, ebenfalls an der hinteren Stoßstange beschädigt. Der Pkw war in der Straße An der Pfanne ordnungsgemäß abgeparkt. Der geflohene Unfallverursacher hinterließ in diesem Fall einen Schaden von 600 Euro.



Aus dem Landkreis


Grafenrheinfeld

Gestohlen

Ob hier ein Feind oder ein Freund der Blasmusik zuschlug, ist unklar. Fakt ist, dass einer Musikerin ihr Instrument gestohlen wurde. Nach dem Kirchweih-Auftritt legte die 48-Jährige ihre Klarinette samt Zubehör und Koffer am vergangenen Samstag um circa 19 Uhr in einem Nebenzelt der Veranstaltung ab. Als sie ihr Holzblasinstrument gegen 22.30 Uhr holen wollte, war das gute Stück im Wert von ca. 1.500 Euro verschwunden. Eigene Ermittlungen und auch eine Absuche am nächsten Morgen verliefen ergebnislos, so dass die Geschädigte nunmehr Anzeige bei der Polizei erstattete.

Grafenrheinfeld

Unwirscher Verkehrsteilnehmer

Nachdem in der Herrngasse ein 24-jähriger Fußgänger einen Pkw-Fahrer am vergangenen Freitag gegen 15.30 Uhr darauf aufmerksam machte, dass seine Fahrgeschwindigkeit in der beschilderten Spielstraße nicht ganz den polizeilichen Erwartungen entspräche, quittierte ihm dies der Unbekannte mit dem Stinkefinger.
Die Polizei Schweinfurt hat in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen. Nichtsdestotrotz bittet sie um weitere Hinweise bezüglich des Verkehrsrowdys. Wer konnte den Vorfall beziehungsweise die Fahrweise beobachten?



Verkehrsgeschehen:

Grafenrheinfeld

Schwer Verletzt

Am gestrigen Abend gegen 18.45 Uhr befuhr ein Motorradfahrer die Gochsheimer Straße in Fahrtrichtung Grafenrheinfeld. Aus noch ungeklärter Ursache kam der 41-Jährige in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und stürzte. Die Rettungskräfte brachten den Biker mit schweren Verletzungen in ein Schweinfurter Krankenhaus. Über die Höhe des Sachschadens können noch keine Aussagen gemacht werden.
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